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Die Kapitalismus-Bändiger treten an

31. Januar 2011 um 10:04

SP-Parteipräsident Christian Lévrat will den Schweizer Kapitalismus überwinden, seine Fraktionschefin Ursula Wyss will ihn nur bändigen. Die meisten Sozialdemokraten wollen im Schatten des Kapitalismus ganz einfach gut leben; etliche unter ihnen, wie die Gewerkschafterin Christine Goll oder alt Bundesrat Moritz Leuenberger sind selber vielfache Millionäre und, wie Leuenberger, auf dem besten Weg, noch etliches hinzu zu verdienen. Die echten Kapitalisten, wie Walter Kielholz, Kaspar Villiger und Daniel Vasella, um nur einige der harmlosesten zu nennen, werden von den tapferen Sozis tief beeindruckt sein. Ich sehe Ursula Wyss, wie sie die Peitsche schwingt, um die bösen Kapitaleigner zu bändigen. Schafft sie es nicht, kommt Kollege Lévrat zu Hilfe, um diesen den Meister zu zeigen. Wer nimmt solches Gerade eigentlich ernst?

Ein Kommentar zu “Die Kapitalismus-Bändiger treten an”

  1. Peter Oberholzer

    In der Schweiz ist es schwierig den Kapitalismus zu überwinden. Wie dieses Ziel mit unserer Verfassung vereinbar ist und was es konkret bedeuten soll, würde mich interessieren. Zurzeit sind die Auswirkungen gemäss folgendem Merksatz ersichtlich: «Wenn die Parteiprogramme stinken, die Wähleranteile in der Folge sinken!»

    In der EU war die Überwindung des Kapitalismus mit der EURO-Krise Ende letzten Jahres bereits weit fortgeschritten. Aber die kapitalstarken Banken in Frankreich und Deutschland hatten etwas dagegen. Fragezeichen gibt es jedes Mal wenn die Sprecher von Frankreich und Deutschland vor den Medien erklären, ihre Länder werden gestärkt aus der Krise hervorgehen. Werden denn die Massnahmen zugunsten der betroffenen Staaten ergriffen oder zugunsten der Einflussreichsten?

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