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IFRS als Risiko

28. Januar 2011 um 9:01

Jetzt beginnen die Wochen der Jahresmedienkonferenzen. Die internationale Form der Rechnungslegung, IFRS, ist die Grundlage der Glaubwürdigkeit. Jetzt hat die deutsche Bilanzpolizei DPR festgestellt, dass jeder vierte von ihr geprüfte Jahresabschluss fehlerhaft ist, sogar bedeutend mehr als im Vorjahr. Es ist zu bezweifeln, dass der Schweizer Aktionär eine bessere Grundlage hat. Wenn ich sehe, wie börsenkotierte Schweizer Konzerne serbeln, kann ich mir vorstellen, wie die „Financial Relations“-Abteilungen sich Mühe geben, dies zu verwedeln. Bei einem globalen Konzern ist es fast unmöglich, alle Bilanzen der Tochtergesellschaften termingerecht auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Was uns präsentiert wird, ist Bilanzierungs-Phantasie. Sie wird getragen vom Wunsch des Topmanagements, die Kurse mögen stabil bleiben und sich verbessern, wovon auch die Aktionäre profitieren, die den IRS-Zauber billigend hinnehmen. Das System soll jetzt auf KMU ausgedehnt werden.

2 Kommentare zu “IFRS als Risiko”

  1. Werner

    Das nennt man beschönigend „kreative Buchhaltung“.

    Weil die staatlichen Kontrolleure nicht im Stande sind die „grossen“ Unternehmen zu kontrollieren, stärzen sie sich auf die KMU. Das ist einfacher aber nicht KMU-freundlich. Aber gerade diese These (KMU-freundlich) wird von allen Parteien als Programm-Schwerpunkt propagiert.

  2. Monex

    Jetzt aber wehe den braunen Gruppen in der Schweiz ein rauer Wind ins Gesicht. Jetzt hat die AKDH die Provider und den Internetservice von Swisscom dazu gebracht fr ihre Kunden den Zugang zu front14.org zu sperren Die meisten Internetbenutzer in der Schweiz knnen nun 754 braune Sites nicht mehr ffnen.

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