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Wehrhaftes Europa

27. Januar 2011 um 13:56

Javier Solana verlangt ein wehrhaftes Europa, in welchem die Nationalstaaten politische Rechte an die NATO abtreten. Die EU müsse lernen, auch unter komplexen Umständen Missionen durchzuführen. Die transatlantische Gemeinschaft – womit die NATO gemeint ist – müsse sich auf die Europäer verlassen können. Bundesrat Ueli Maurer (“Die beste Armee der Welt”) hat dies begriffen und verlangt eine internationale Eingreiftruppe “made in Switzerland”.

4 Kommentare zu “Wehrhaftes Europa”

  1. Fliegender Holländer

    Eingreifen in Iran, Afghanistan, Pakistan? Schrecklich!

  2. Prof. Gerardo W. Físcher

    In der NATO unserer Tage sehe ich das Herrschaftsinstrument des Imperiums USA, das von seiner Gewohnheit, die Welt beherrschen und nach US-Vorstellungen “verbessern” zu wollen, nicht lassen kann. Die NATO gehört aufgelöst, sie war gegen eine ideologisch bornierte Sowjetunion und ihr Vorfeld Ostblock gerichtet, die nicht mehr bestehen. – gwf

  3. Harry R. Wilkens

    Vor kurzem wurden wieder 2 Steinigungen in der von den Deutschen kontrollierten nordafghanischen Region Kunduz durchgeführt…
    Prof. Fischer: Jetzt mit den Vorgängen im westlichen Interessengebiet Nordafrika ist eine Auflösung der NATO in noch weitere Ferne gerückt…

  4. Prof. Gerardo W. Físcher

    @) Harry R. Wilkens und alle: Gerade las ich, dass es nun auch im Jemen und seinem Kolonialgebiet Hadramaut kriselt. Wieder ein Einsatzgebiet für die NATO?

    Schon bald werden wir eine neue Welt haben: Nicht jedes kleine Dorf, das zufällig eine eigene Sprache spricht und zu Wohlstand gekommen ist, wird sich als “Nation” betrachten dürfen. Für Völker wird ein Mindest-Maßstab gelten. Und die monotheistischen Religionen werden aufgebrochen, d.h. Betrachtungen über den Hintergrund mit genau 13 Göttern werden zunächst widerwillig geduldet und schließlich zur Norm, da die alten Kindermärchen aus dem Alten Testament nur noch als lachhaft empfunden werden.

    Zur Auflösung der NATO kommt es spätestens, wenn die Griechen Charakter zeigen und die Türkei in der Europa-Union (die ohnehin nur ein Zwischenzustand ist) willkommen heißen. Die jetzige USA/NATO-Politik, von allen Seiten Russland anzuknabbern, ist zum Scheitern verurteilt.

    Tunesien: Mag das Volk sich austoben! Tunesien ist nicht Karthago, seine Regierungsform daher unerheblich.

    Ägypten: Viel zu lange besteht dort schon ein intoleranter, lernunfähiger Islam. Je mehr Blut in diesem Zusammenhang fließt, umso besser für dieses korrupte Land. Wann endlich wird sich Ägypten mit Sudan (einschließlich der Süd-Gebiete) vereinigen? – gwf

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