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Tagesarchiv für 26. Januar 2011

Die Auferstehung des Kardinals

Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 13:41

Bischof Kurt Koch hat uns lange Zeit schwere Sorgen bereitet, hat ihn doch Generalsekretär Trauffer, der jetzt in NYC lebt, in die Affäre Szabo in Röschenz gestürzt, aus der ihn Papast Benedikt XVI. befreite, indem er ihn zum Kardinal mit Sitz in Rom beförderte. Jetzt lacht Koch wieder, ist spöttisch und brillant, denn die Ökumene fordert ihn, eine Jahrhundertaufgabe.

Die Schweiz betrachtet er kritisch, wo die Rechten gegen die EU sind und die Linken gegen Rom. Den Reformierten attestiert er, sie seien eine Kirche, aber keine im Sinne der Römisch-Katholiken. Der Schweizerischen Bischofskonferenz empfiehlt er, mehr zu gesellschaftspolitischen Fragen Stellung zu nehmen. Endlich in Rom angelangt, wo im Vatikan die Gärten grüner als sonst sind, beklagt er die Christianophobie der Schweiz. Addio, Signore, lassen Sie uns nicht allein.

Eleganz oder Zwang?

Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 13:40

Als weltreisende Bundesrätin hat Doris Leuthard die Schweiz elegant vertreten, während über die Inhalte ihrer Gespräche wenig bekannt wurde. Nun drängt sich Micheline Calmy-Rey global in den Vordergrund; die Wirkung ist eher komisch. Im „Blick“ zeigt ihr ein Journalist sein Ipad, worauf die erste Dame des Landes verklemmt mehr grinst als lächelt. Der kräftigen „Angie“ Merkel schiebt sie beim Fototermin ihren Kopf im Garcon-Schnitt über die linke Schulter, den Hals wie ein flotter Seemann betucht. Das Ganze wirkt wie ein Seemannsfilm aus dem 20. Jahrhundert. Merke: Die Zahl der Komiker in unserem Land nimmt zu.

Ein echter Mr. Schweiz

Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 8:29

Nachdem der SRG-Ringier-Mr. Schweiz , Arzt in einem Hospital in Haiti, ziemlich rasch von der „Weltwoche“ enttarnt wurde , stellt sich die Frage, wer könnte es wirklich sein. Geben wir die Palme doch Sergio Marchionne, der den Alusuisse-Konzern mangels eigener Führung aufgelöst hat, der die Société Générale de Surveillance in Genf auf neue Beine gestellt hat und nun dem Turiner FIAT-Konzern eine Perspektive gibt. Marchionne wohnt weiterhin im Kanton Zug. Er gehört zur globalen Superklasse, die von der B-Schweiz wenig geachtet wird.

Wahlkampf 2010: Geld nur für Brave

Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 8:29

Economiesuisse-Präsident Gerold Bührer sagt es sonnenklar, wenn es um die Finanzierung der Parteien geht: „Wir haben unser Konzept geändert. Wir geben einer Partei keinen allgemeinen Zuschuss mehr, aber wir unterstützen die Parteien in ihren Kampagnen, wenn sie die gleichen Interessen wie wir vertreten.“ Das ist die Garotte. Linksparteien haben von der Economiesuisse Geld erhalten, weil sie mehr auf der EU-Linie liegen als die SVP.

Europa wird mestizisch…

Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 8:29

…heisst es in der jüngsten Ausgabe des wunderbaren Magazins „Lettre“. Wir müssen nicht weit gehen, um eine Bestätigung zu finden. In der schönen Walliser Hauptstadt Sitten/Sion, wo eine mittelalterliche Burg und Kirche das Stadtbild bestimmen, wird nicht mehr nur das Walliser Raclette AOC oder das im Wallis erfundene Cordon Bleu gegessen. Fendant und Arvine, Dôle und Heida, werden auch serviert, meist rund um den Bahnhof, in elf asiatischen Restaurants, an vier Kebab-Ständen, dazu in je einem mexikanischen, griechischen, libanesischen, marokkanischen und indischen Restaurant. Sehen wir die 7,8 Mio. Einwohner zählende Schweiz als Stadt (city state), sind wir bereits bunter als London oder Paris.

 
     
     
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