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Tagesarchiv für 18. Januar 2011

Traurige Zürcher Stadtpräsidentin

Dienstag, den 18. Januar 2011 um 13:31

Während der Basler Stapi Guy Morin extra im TeleBasel antanzen muss, um seinen Stadtstaat gegen die Angriffe von Dr. Christoph Blocher und einiger flüchtiger Basler Kulturträger zu verteidigen, ist die Zürcher Stapa Corine Mauch schon weiter. Sie bereut, wie sie im Ostschweizer Regional-TV sagte, „jeden Tag mehrfach, Zürcher Stadtpräsidentin geworden zu sein“. Die Zürcher sind enorm pikiert, die Zürcher Medien berichten über diesen neuen Faux-pas der ehemaligen Sachbearbeiterin nicht oder nur am Rande. Morin kämpft noch, die Mauch scheint es bereits aufgegeben zu haben.

Zunehmende Blindheit

Dienstag, den 18. Januar 2011 um 13:31

In jedem zweiten Gespräch höre ich: Wir haben nicht mehr genügend Nachwuchs für das eigene Topmanagement, wir haben zu wenig Schweizer Spitzenkräfte und brauchen deshalb Ausländer, wir haben zu wenig gute Schweizer Journalisten und holen sie deshalb aus dem Ausland. Welcher Irrtum! Ich bin jede Woche im ganzen Land unterwegs und sehe überall Talente heranwachsen, aber man gibt ihnen nur selten eine Chance, sich an der richtigen Stelle vorzustellen. Das gilt auch für Melinda Nadj Abonji, die in der Beiz ihrer Eltern in Küsnacht am Zürisee aufgewachsen ist. Ich zweifle daran, dass irgendeiner der stolzen Küsnachter dieser anerkannten Grossschriftstellerin des Landes je einen aufmerksamen Blick zugeworfen hat. Wir leben in zunehmender Blindheit, einer Verengung der Perspektive, welche viele Unternehmen, die FDP des Kantons Zürich, die Reformierte Kirche und zahlreiche andere Unternehmer wie Organisationen bedroht. Die Schweizer Armee ist an dieser Blindheit gerade zugrunde gegangen. Merke: Wer die Augen öffnet und seine Vorurteile überwindet, wird erfolgreicher als die anderen sein.

Der Fortschritt fordert Opfer

Dienstag, den 18. Januar 2011 um 8:39

Wie in China, sei es beim Drei-Schluchten-Staudamm oder grossen Flughafen- wie anderen Bauprojekten die Post abgeht, ist bewundernswert. Millionen von Menschen werden umgesiedelt, weil der Fortschritt es will. Bei uns ist dies unmöglich, denn dem Ausbau des Flughafens Zürich steht meine Nachtruhe entgegen, die ich mir teuer erkauft habe. Man könnte es auch anders sehen: Entweder kauft man bei uns die Widerstände aus oder man schickt die Polizei; letzteres ist – gerade bei guten Steuerzahlern – nicht möglich. Der Fortschritt fordert Opfer; bei uns sind wir nicht mehr bereit, Opfer zu erbringen. Sie müssen erzwungen oder erlistet werden.

Teurer Zürcher Flughafen

Dienstag, den 18. Januar 2011 um 8:38

Eigentlich sollte der Flughafen Zürich-Kloten für die Schweiz und die Schweizer da sein; das glaubte einmal das Zürcher Volk, das Jahrzehnte allen Vorlagen zustimmte. Tatsache ist, dass in Kloten die Deutsche Lufthansa mit ihrer Tochter Swiss bestimmt, was abgeht. Tatsache ist, dass die Flughafen-Infrastruktur weiterhin vom Volk subventioniert wird, ebenso wie das Kerosin. Tatsache ist, dass der Flughafen 300 000 Anwohner belärmt und, die Absicht hat, dies noch zu verstärken. Tatsache ist, dass dort den Schweizer Reisen durch die Lufthansa und deren Töchter die teuersten aller Flugtarife verrechnet werden, vergleicht man dies mit den Angeboten in Deutschland und Italien. Tatsache ist, dass operativ auf dem Zürcher Flughafen die Schweizer nichts mehr zu sagen haben und einige Schweizer, einschl. von Moritz Leuenberger, direkt und indirekt im Dienst der Deutschen stehen. Der Rest des Volkes ist verkauft.

 
     
     
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