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Tagesarchiv für 5. Januar 2011

Fragwürdige Leidenschaften

Mittwoch, den 5. Januar 2011 um 13:55

Für wie dumm muss Christoph Blocher seine Zuhörer halten, wenn er ihnen zumutet, den kultuvierten. Jean-Claude Juncker, ein der Schweiz gut gesinnter Präsident Luxembourgs und zugleich massgeblicher Finanz- und Wirtschaftschef der EU, mit Adolf Hitler zu vergleichen? Es sind fragwürdige Leidenschaften, die unseren Herrliberger Starpolitiker antreiben, denn aus der Sicht der EU ist die Schweiz ein “uncooperative state”; sogar die Liechtensteiner machen eine bessere Aussenpolitik. Wie unglücklich und dumm mögen arme Slumbewohner im Mittleren Osten sein, die sich einen “Heiligen Gürtel” umlegen lassen, um sich dann, viele andere tötend, selbst in die Luft zu sprengen? Gebildete Menschen setzen den Hitler-Vergleich vorsichtig ein oder machen sich nicht selber zu Massenmördern. Wir haben in jedem Fall ein Bildungsproblem, denn der Zweck heiligt nicht die Mittel.

Teure Ingrid

Mittwoch, den 5. Januar 2011 um 13:54

Die meisten Schweizer haben die Holländerin Ingrid Deltenre längst vergessen, die als TV-Direktorin und Liebling von Armin Alpen, der nun zurücktritt, wenig Fortune hatte. Einzig ihr Ehemann ist uns noch geblieben, der eine Gratiszeitung in den Sand setzte, um anschliessend einige dubiose Charaktere zu verteidigen, nun ja! Deltenre ist die neue Chefin der International Broadcasting Union in Genf, die deshalb auffällt, weil sie in Deutschland wie in der Schweiz die Idee durchgesetzt hat, jedermann müsse Radio- und TV-Gebühren bezahlen, auch wenn man derlei Geräte nicht benutzt. Teure Ingrid. Die Programme Deiner Mitglieder sind das Geld nicht wert.

Politik als Erlebnispark

Mittwoch, den 5. Januar 2011 um 10:41

Man muss sich die Schweizer Politik als eine Art Erlebnispark im Stil von Rust vorstellen, das, zwischen Basel und Karlsruhe gelegen, jährlich Hunderttausende von Schweizern begeistert. Die SVP spielt den unbesiegbaren Helden, der jeden zum Zweikampf herausfordert, der es (noch) wagt. Die FDP sitzt auf einer Wasserrutsche, wo alle jubeln, weil es gleich wieder aufwärts geht. In Rust wartet aber nur der Ausstieg. Die SP tänzelt in der Burlesque-Bar und blickt neidisch auf die grosse Bühne, wo die CVP-Stars nicht nur rot, sondern auch schulterfrei auftreten. Die Grünen und Grünliberalen wischen die Strassen und heizen die Öfen, denn es ist eiskalt im Park und das Publikum fehlt.

Dealen Zürcher Chef-Beamte mit Microsoft?

Mittwoch, den 5. Januar 2011 um 10:21

Die ganze Welt wettert gegen das gefloppte Betriebssystem Vista von Microsoft. Es hat so viele Fehler drin, dass es sogar meinen privaten Laptop komplett zum Erliegen gebracht hat. Nun kauft die Zürcher Stadtverwaltung genau dieses System, weil es abgemacht war im 2007 und es billiger ist. Doch jeder Mensch weiss, zweimal billig kaufen ist teurer als einmal teuer kaufen. Eine alte Weisheit aber Zürich läuft damit jetzt gerade ins Aus, weil in wenigen Jahren das komplette System vermutlich wieder erneuert werden muss, weil Vista eben doch zu fehlerhaft ist. Da kommt zu Recht die Frage auf, ob ein Zürcher Chefbeamter einen guten Draht zu Microsoft hat und sich diesen vielleicht sogar vergolden lässt. Ja natürlich gibt es Korruption in jeder Verwaltung und Zürich war schon immer gut darin, teuer anzuschaffen und den Steuerzahler blechen zu lassen. Beamte wurden selten bestraft. Also sollten wir jetzt die Entwicklungen gut beobachten und wenn es schief geht, sollte der jetzt verantwortliche Beamte sofort ersetzt werden.

Fidel Stöhlker

Calmy-Rex(pardon:Rey) ist unsicher

Mittwoch, den 5. Januar 2011 um 9:39

Unsere neue Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rex, pardon: Rey, gibt sich ungnädig. Die Medien waren wirklich hässlich zu ihr, weshalb sie nicht geneigt ist, diesen rotznäsigen, jeanstragenden Primitivschreibern auch noch Interviews zu gewähren, an denen die Verleger sich früher goldene Nasen verdienten. Wozu sind solche Interviews eigentlich gut, wenn die fragende Medienmeute sich nicht einmal die Mühe macht, die höchste Magistratin der Schweiz zu verstehen? Sie beneidet Moritz Leuenberger, der einen sauberen Schnitt machte und jetzt noch einen zweiten aufgrund der vielen VR-Mandate, die seinen roten Strumpf mit kleinen Goldstücken füllen. Und Simonetta Sommaruga, diese Berner Schlange, tut so, als sei sie eine nette Kollegin. In Wirklichkeit tritt die Anfängerin im Bundesrat auf, als sei sie dort hineingeboren. Das ist zuviel, das ist unterschämt. Der Bündnerin Widmer-Schlumpf ist auch nicht über den Weg zu trauen. Wer den Christoph Blocher geschafft hat, dem ist Schlimmeres zuzutrauen. Darüber kann man doch keine Interviews geben, nicht wahr?

Die Kunst des arrangierten Selbstmordanschlags

Mittwoch, den 5. Januar 2011 um 9:39

Wer die Militärgeschichte ein wenig kennt, erinnert sich daran, dass die arrangierten Selbstmordanschläge zum Aufbau innenpolitischer Spannungen eine von hohen Militärs gern geübte Praxis ist. Merkwürdige Bombenattentate haben in Asien, Afrika und Lateinamerika immer als Vorboten heftiger Auseinandersetzungen gedient. Genau dies findet jetzt im Iran statt. Da man Ahmedi Nejad offensichtlich nicht destabilisieren konnte, geht man jetzt den klassischen Weg, die Volks- oder religiösen Gruppen gegeneinander aufzubringen. Es gibt nichts Neues unter der Sonne.

Wozu zahlen wir eigentlich Steuern

Mittwoch, den 5. Januar 2011 um 9:39

Am liebsten zahle ich Steuern, wenn ich sehe, wie der Staat meine Umgebung in Ordnung hält. Er soll meine potentiellen Feinde kontrollieren, nicht aber mich selber, denn ich sehe mich nicht als Feind unserer Gesellschaft. Wenn der Staat die Steuern benutzt, um die Wirtschaft zu fördern, bin ich auch einverstanden, denn eine stabile und wachsende Gesellschaft ist gut für uns alle. Nimmt der Staat meine Steuern, um seine Beamten zu verwöhnen, weil die Politiker “schwache Hände” haben (“Geld geht immer aus schwachen in starke Hände über”, Klaus J. Stöhlker), dann werde ich ganz skeptisch, denn Staatsdiener sollen nicht Staatsherren werden. Nimmt der Staat meine Steuern, damit einreisende Millionäre und Milliardäre keine Steuern bezahlen, werde ich ganz misstrauisch. Wozu zahlen wir eigentlich Steuern? Von den Kirchensteuern nicht zu reden, da zusammen brechende, überalternde, von frustrierten Synodalen geleitete Kirchen, nun wirklich niemand nützen.

20-12-4

Mittwoch, den 5. Januar 2011 um 9:39

Diese Zahlenkombination sollten wir uns sehr gut merken. Sie bedeutet:

- Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren 20% der Weltbevölkerung Europäer.
- Ende des 20. Jahrhunderts waren 12% der Weltbevölkerung Europäer.
- Ende des 21. Jahrhunderts werden noch 4% der Weltbevölkerung Europäer sein.

Unsere Zukunft als Vorort von Chongquing ist gesichert. Wir werden so selten sein, dass die Menschen aus aller Welt nur deshalb nach Europa kommen werden, um uns seltene Exemplare noch einmal zu sehen, ehe wir ganz aussterben.

 
     
     
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