Über uns Dienstleistungen Agenda Medien Publikationen Kontakt  

Weblog

Tagesarchiv für 30. Dezember 2010

Weisheit der kämpferischen Lady

Donnerstag, den 30. Dezember 2010 um 8:31

Diana Athill ist 92, immer noch aktive Kämpferin für die Frauenrechte und um einiges älter als Alice Schwarzer, die uns schon uralt vorkommt. Athill, die heute noch bei Granta Books publiziert, meint, die Männer hätten sich wenig verändert, die Beziehung zwischen „boardroom and bedroom“ sei unverändert stabil. Viele Frauen, das enttäusche sie, würden sich heute wie Huren anziehen. Schon die jungen Frauen würden auf „sexyness“ abfahren und zur Vergewaltigung einladen. Solange Frauen nicht wie Männer bezahlt würden, gebe es zwischen beiden keine Gleichheit. Athill meint, es seien zu ihrer langen Lebenszeit viele Fortschritte erzielt worden, aber die Frauen dürften jetzt nicht aufgeben.

Wer ist Jude?

Donnerstag, den 30. Dezember 2010 um 8:31

Die Professoren Shlomo Sand (Tel Aviv) und Gunnar Heinsohn (Bremen) halten es für möglich, dass die eigentlichen Juden, nimmt man den Stammbaum, die heutigen Palästinenser sind. Als kürzlich amerikanische Juden, Studenten der Columbia-Universität, in Jerusalem mit dem Banner durch die Ben Yehuda Strasse zogen: „Zionists are not settlers“ wurden sie von orthodoxen Juden angespuckt und beschimpft „You are not real Jews“. Kabbala-Fachleute, wie der Bieler Hebräist Dirk Schröder, meinen sogar, das jüdische Volk sei von einigen wenigen, den Tikkun, seit 6000 Jahren beherrscht und „geimpft“ und ist darin mit Shlomo Sand einig.
Wie dieses kleine Volk, dessen Herkunft umstritten ist, die Ideen des Westens beherrscht, ist tatsächlich eine Meisterleistung und einer Vertiefung wert. Offensichtlich sind die Juden unter immerwährendem Druck zu einer hybriden Minderheit verschmolzen, die Leistungsorientierung und das Festhalten am Glauben zu den beiden wichtigsten Merkmalen ihrer Überlebensfähigkeit gemacht haben.

Wir können uns diese SBB nicht mehr leisten

Donnerstag, den 30. Dezember 2010 um 8:31

Einst, vor 40 Jahren, war die Schweiz stolz auf ihre Bundesbahnen, fast mehr noch als auf die Swissair. Während letztere wegen Überheblichkeit zugrunde ging, scheint es den SBB besser zu gehen, was kaum die halbe Wahrheit ist. Aus Personenverkehr, Güterverkehr und Nebendienstleistungen erzielen die nationalen Bahnen jährliche Erträge von ca 7 Mia. Franken. Denen stehen staatliche Zuschüsse von 14 Mia. Franken per Steuern und zweckgebundene Abgaben gegenüber. Je mehr GA’s die überalternde Schweizer Bevölkerung kauft, umso schlechter sieht es mit der SBB-Kasse aus, denn der Bahnverkehr wird zu billig angeboten. Sollen die SBB noch einen Teil jenes Glanzes behalten, der sie als Erinnerung umgibt, brauchen sie in den kommenden 20 Jahren 40 Mia. Franken für Investitionen und 30 Mia. Franken für den Unterhalt. Wir dürfen davon ausgehen, dass diese Zahlen sich noch erhöhen werden, weshalb eine Inflationsrate von über 5 % nicht nur grössere Teile der Bevölkerung hart treffen würde, sondern die Kosten für den Staat und dessen staatsnahe Betriebe nicht mehr finanzierbar machen würden. Dann wäre die Schweiz Griechenland, wo die Bahn- und andere Staatsangestellte bei niedrigsten Leistungen sehr hoch bezahlt wurden. Eigentlich sind wir auf der gleichen Spur.

 
     
     
Home Kontakt Sitemap Weblog Home
Home | Über uns | Dienstleistungen | Agenda | Medien | Publikationen | Kontakt | Sitemap | Weblog