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Tagesarchiv für 14. Dezember 2010

USA wie Europa: schlimme Zeiten

Dienstag, den 14. Dezember 2010 um 16:34

Die US-Regierung weigert sich, die Subventionen für Bundesstaaten wie New York und Kalifornien weiter zu zahlen. Bravo, ein Zeichen gegen die Verschwendung. In Europa weigern sich Paris und Berlin, die Schulden der südeuropäischen Verschwender- und Betrügerstaaten zu garantieren. Das bedeutet schlimme Zeiten für einfache Bürger, die an dem Schlamassel unschuldig sind. Es bedeutet bessere Zeiten für den Mittelstand, der prekarisch würde, müste er dies finanzieren. Merke: Wer privat Anleihen Griechenlands oder Spaniens kauft, wird Zocker genannt. Tun dies Staaten, gelten sie als Retter. Welche Disproportion!

Der Wohnort bestimmt die politische Haltung

Dienstag, den 14. Dezember 2010 um 16:34

Der Wohnort prägt das Wahlverhalten, schreibt Katharina Bracher in der „NZZaS“. Sie beruft sich auf Prof. Daniel Kübler von der Uni Zürich, der sagt: „Zieht jemand vom Zürcher Kreis 5, weil er die steigende Miete nicht mehr tagen kann, nach Dübendorf, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass er irgendwann SVP wählt.“ Wie recht Kübler hat, beschreibt die gleiche „NZZaS“ einige Seiten weiter, ohne darauf Bezug zu nehmen: Das „SP Urgestein“ Hermann Strittmatter, dem die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch ihre Wahl verdankt, ist nach seinem Umzug aus der Stadt Zürich in die wohlhabende Vororts-Gemeinde Zollikon zum Wahlhelfer der FDP Schweiz geworden. Der gerne Jaguar fahrende Sozialdemokrat brauchte nur zwei Jahre, um für die FDP zu texten – „Aus Liebe zur Schweiz“. Bei den frühen Sozialdemokraten konnte man schon lernen: Das Sein bestimmt das Bewusstsein.

Arm, aber nachhaltig als neues Ideal

Dienstag, den 14. Dezember 2010 um 9:25

Die Berliner sollen „arm, aber sexy“ sein, was als milde Übertreibung gelten darf, denn die sich dort umhertreibenden Blue Jeans-Typen, die auf Hartz IV leben, umgeht man besser mit Abstand. Jetzt wollen europäische Ökonomen die um sich greifende europäische Armut versüssen, indem sie unseren Wohlstand nicht mehr nur am BIP messen, das sich mehrheitlich in den Händen wohlhabender Weniger befindet, sondern „am materiellen Wohlstand“, an der „Lebensqualität“ und der „Nachhaltigkeit“. Den „materiellen Wohlstand“ kann man noch nachvollziehen, denn auch geerbtes Gut tut gut. Aber „Lebensqualität“ und, noch schlimmer, „Nachhaltigkeit“ sind derart vage Güter, dass man sie mir besser nicht zuschreibe. Natürlich lebt ein Landstreicher vielerorts nachhaltiger als der Vizedirektor einer Grossbank, aber ob er deshalb besser lebt, ist wohl fraglich. Was heisst Lebensqualität? Dass ich, arbeitslos ohnehin, morgens mit meinem Hund spazieren gehen kann? Ökonomen sind käuflich, gewissermassen „Escort“-Denker mit aussertariflicher Bezahlung. Wer derlei ernst nimmt, ist ohnehin kaum brauchbar.

Lonza leidet unter Blocher-Spätschäden

Dienstag, den 14. Dezember 2010 um 9:25

Weil das Spekulantenteam Dr. Christoph Blocher und Schulfreund Martin Ebner im Jahr 2001 die Lonza-internen Elektrizitätswerke für einige 100 Mio. Franken nach Deutschland verkauften, muss die Lonza, der mit 3000 Mitarbeitern wichtigste Arbeitgeber im Oberwallis, gegen steigende Energiekosten kämpfen. Lonza-Chef, CEO Stefan Borgas, würde die Energie heute nie mehr auf den Markt bringen; die Blocher’schen Spätschäden sind heute ein Risiko für die Walliser Arbeitnehmer.

 
     
     
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