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Tagesarchiv für 10. Dezember 2010

Die Sarkobruni-Krise

Freitag, den 10. Dezember 2010 um 17:11

Wie der ältere Herr Nicolas Sarkozy, von unten nach oben blickend, zögerlich, fast ängstlich sogar, die Augen seiner Frau sucht, dabei mit dem rechten Arm ihre Taille stützend, verrät viel. Carla Bruni, unbeirrt, starrt einfach gerade aus, will ihren Präsidenten-Gatten auch während des Staatsbesuchs nicht sehen. Die Sarkobruni-Krise, Teil 3, läuft bereits.

Schweizer Elite fürchtet bewaffnete Ausländer

Freitag, den 10. Dezember 2010 um 17:11

Die von Dr. Christoph Blocher hoch gelobten „Schweizer Manne“ sollen ihr Gewehr mit Munition abgeben, eine Ausrüstung, die ihnen 1940 zugestanden wurde, als es um die nationale Verteidigung gegen Adolf Hitler und seine „Nazi-Manne“ ging. Wie Hans-Ulrich Ernst, vormals Generalsekretär des Militärdepartements, jetzt offen legte, wollte er zusammen mit Kaspar Villiger, damals noch Bundesrat und noch nicht UBS-VR-Präsident, die Schweizer Männer schon 1992 entwaffnen, schob dies aber auf, als die Schützenvereine wunschgemäss für die Anschaffung des F/A-18 Kampfjets demonstrierten. Ernst befürchtet ernsthaft, „weil jeder vierte Rekrut einen Migrationshintergrund hat“, weil deren Väter oder Grossväterdie Schiesspflicht nicht kannten, es könnten „schwerwiegende Sachen“ passieren, wenn man die jungen Männer nicht entwaffne. Zudem, so Ernst, sei die Schweizer Armee ein Dienstleister wie die SBB und die Post (Anm: deren Mitarbeiter im allgemeinen auch nicht bewaffnet sind).

Das Recht auf die eigene Waffe, früher einer wohlhabenden Elite vorbehalten, wurde seit Napoléon I. auch dem Volk zugestanden, weil dieser eine Volksarmee brauchte. Bewaffnete Schweizer, dazu auch noch mit Migrationshintergrund, sind unserer Elite ein Greuel, mehr noch: eine Sorge.

McKinseys Schweizer Meisterschüler

Freitag, den 10. Dezember 2010 um 17:11

Als Lukas Mühlemann, der Showstar, McKinsey verliess, um auf Empfehlung von Ueli Bremi Chef der Schweizerischen Rückversicherung, später SwissRe, zu werden, dachten viele, McKinsey würde jetzt sofort zusammen brechen. Keine Spur davon: In den zehn Jahren, die auf 1994 folgen sollten, machte der stille Aargauer Dr. Thomas Knecht, Sohn eines aufrechten und sehr erfolgreichen Windischer Fuhrhalters, McKinsey noch effizienter als je zuvor; erst nach ihm begnn die Phase der Stagnation. Thomas Knecht führt heute das Familienunternehmen seines Vaters weiter: 850 Mitarbeiter, 15 Firmen, Umsatz CHF 300 Mio. Aus dem Spitzenberater mit globaler Sicht ist ein Spitzenunternehmer geworden, der zwei Drittel seines Umsatzes in der Touristik macht. Die Mühlemann-Wuffli-Wellauer-Wirren sind an ihm vorbei gegangen.

Helvetiq – Kompass für die Einbürgerung

Freitag, den 10. Dezember 2010 um 12:40

Früher, als noch nicht der grösste Teil der Kinder gegen Kinderkrankheiten geimpft wurde, kam es vor, dass ich eine Woche lang das Bett hüten musste. Röteln, Mumps, Scharlach, Masern: Ich habe sie alle überlebt. Und was tat ich als Bub gegen die Langeweile? Ich setzte Puzzles zusammen. Eines davon stellte eine Schweizerkarte dar. Jeder Kanton hatte eine andere Farbe, was das zusammensetzen erleichterte. Nebenbei lernte ich die Geographie der Schweiz kennen. Und was studierte ich später an der Uni? Geographie. Obs an dem Puzzle lag, kann ich heute nicht mit Sicherheit sagen. Tatsache aber ist: ich liebe Karten. Kürzlich bin ich auf ein Puzzle von Zürich gestossen. Ich behaupte, es ist der erste Schritt für Neuankömmlinge in der Stadt, ihre neue Heimat kennenzulernen. Interessanterweise war dies auch der Hhintergedanke der Hersteller, die mit Helvetiq Ausländern die Einbürgerung erleichtern wollen.

Philippe Welti

Bündner Polizei ist überfordert

Freitag, den 10. Dezember 2010 um 12:21

Nachdem die Räuber den Tresor aus dem Davoser Hotel geklaut hatten, flüchteten sie mit Hilfe eines Kinderwagens. Jetzt fahndet die völlig überforderte Bündner Polizei nach dem Kinderwagen, den Tätern und einem Tresor. Die Polizei im Kanton GR war in diesem Jahr schon einmal negativ in den Schlagzeilen, weil sich herausgestellt hatte, dass der Polizeichef Alkoholiker war und tat, was er wollte. Dann wundert’s auch niemanden, wenn man in Davos in die Pöschtli Bar vom Hotel Morosani geht und feststellt, dass man in dieser Bar ganz offiziell rauchen darf, wie die Angestellten sagen. Die Polizei komme sogar manchmal rein und rauche ebenfalls. Offenbar haben die Bündner eigene Gesetzlichkeiten aufgestellt und Davos scheint sich langsam zur rechtsfreien Zone zu entwickeln.

Fidel Stöhlker

Go East, Nestlé

Freitag, den 10. Dezember 2010 um 10:49

Es wäre überraschend, von Nestlé zu hören, sie seien nicht die grössten. Zu meiner Überraschung stelle ich fest, dass Unilever bereits 52 % ihres Umsatzes in den aufstrebenden Ländern Asiens, Afrikas und Osteuropas macht. Nestlé hält mit 30 % nur knapp mit. Ein Trost, L’Oréal, wo Nestlé hoffentlich bald das Sagen hat, macht bereits en Drittel seines „Ich bin es mir wert“-Umsatzes im Osten und Süden.

Was bringen Staatsbesuche?

Freitag, den 10. Dezember 2010 um 10:49

US-Präsident Obama besuchte Indien, schloss dort Exportverträge über USD 9,5 Mia. ab und berichtete, er habe damit in den USA 54 000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Unsere charmante Doris Leuthard war in diesem Jahr sehr viel in der Welt unterwegs. Wie viele Arbeitsplätze hat sie in der Schweiz damit geschaffen, wie den Export angekurbelt? Vielleicht bluffen die Amerikaner, aber wir schweigen zu viel.

 
     
     
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