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Tagesarchiv für 17. November 2010

Berner Schüler im Abseits

Mittwoch, den 17. November 2010 um 14:06

Weil der Berufsverkehr am frühen Morgen die Regionalbahnen bereits überlastet, sollen die Berner Schüler länger schlafen dürfen. Das meint die Berner Verkehrsdirektorin Barbara Egger; was die Schuldirektorin meint, ist noch nicht bekannt. Die Schweiz, Bern nicht allein, ist im Begriff, unter der Zuwanderungslawine unter zu gehen. Bundesrat und économiesuisse wollen Zuwanderung um fast jeden Preis. Die vielgelobte Schulausbildung soll, so das Berner Modell, um eine Stunde verschoben werden, denn Arbeit geht vor. Hier fehlt die Konsequenz.

Blocher-Medienholding im Aufbau

Mittwoch, den 17. November 2010 um 10:46

„Mit Tele Blocher und der Weltwoche hat Herr Blocher ja schon zwei mediale Engagements“, sagt der Medienwissenschaftler Heinz Bonfadelli. Blocher hat wesentlich mehr mediale Engagements. Unter der Leitung des Zürcher SVP-Kantonsrats Claudio Zanetti sendet Star-TV den „CC Talk“; hinter dem Kürzel CC verbergen sich die Namen Claudio (Zanetti) und Christoph (Blocher). Zanetti, aus normaler Sicht ein enger Vertrauter Christoph Blochers, aus Blocher’s Sicht ein „Untergebener“, führt auch die Website „politik.ch“, die ebenfalls beider Ideen an den Leser bringt. Die vom Team Tettamanti-Wagner in die Wege geleitete Gründung einer Zuger Gesellschaft, die deren Anteile an der „Basler Zeitung“ verwaltet (wobei offen bleiben muss, ob sie diese Anteile für sich selber oder im Fremdauftrag kontrollieren), würde auch den nächsten Schritt zulassen: Gründung einer Blocher-Medienholding in Zug. Dazu passen auch die von Peter Wanner, dem Verleger der AZ-Gruppe, nie dementierten Gerüchte, Blocher habe ihm unlängst finanziell unter die Arme gegriffen. Eines ist sicher: Christoph Blochers grosser Traum einer eigenen Zeitung oder Mediengruppe kann heute besser denn je verwirklicht werden, wo die Medien günstig zu haben sind. Den beiden liberalen Medienhäusern Tamedia und Ringier eine konservative Medienholding gegenüber zu stellen, ist reizvoll. Ganz besonders gilt dies im Wahlkampfjahr 2011, wo das Team Dr. Christoph Blocher (SVP-Chefstratege) und Walter Frey (SVP-Finanzchef) alles geben wird, um die 30%-Grenze sicher zu überspringen. Als oberster Medienmanager der SVP-Mediengruppe wäre Claudio Zanetti perfekt geeignet.

Die englische Bildungs-Katastrophe

Mittwoch, den 17. November 2010 um 8:47

England, British Empire einst, steht vor einer Bildungskatastrophe. Was David Cameron beschlossen hat, bedeutet das Ende der geisteswissenschaftlichen Förderung. Wer solches will, muss über Mittel verfügen und es privat bezahlen. Gefördert werden Technologie, Engineering und Medizin. Wer mehr will, muss bis zu 9000 Pfund im Jahr privat bezahlen. Wir haben an dieser Stelle den Niedergang der Hochschulbildung des öfteren beklagt. GB, Weltmacht einst, zeigt uns, wohin der Weg führt. Merke: Unsere sächsisch-keltischen Freunde nördlich des Kanals sind pleite. Wen wundert’s?

Christoph Blocher, Anarchist

Mittwoch, den 17. November 2010 um 8:47

Vom Spekulanten Dr. Christoph Blocher haben wir an dieser Stelle schon viel geschrieben. Jetzt hat er sich in „Stocks“, einer renommierten Wochenzeitung des Axel Springer Verlags in der Schweiz, zu Wort gemeldet, um richtig zu stellen: „Die Anarchie ist grundsätzlich bewundernswert, weil sie die höchste Form der Freiheit darstellt.“ Bakunin, der lange im Jura und im Tessin lebte, würde sich freuen, von diesem späten Anhänger zu hören. Blocher meint etwas ganz anderes: Ohne Regierung, auch ohne Bundesrat, könnte ihn niemand mehr bremsen. Die SVP wird sich mit diesen Ideen ihres Chefstrategen noch beschäftigen müssen; vielleicht hat er ein wenig Cédric Wermuth gelesen. Die Schweiz war im 19. Jahrhundert eine revolutionäre Nation, die nur deshalb überlebte, weil die deutschen Fürsten, die sie mehrfach besetzen wollten, wichtigeres zu tun hatten.

Parlamentarier bringen Unglück

Mittwoch, den 17. November 2010 um 8:47

Wenn die Luzerner Parlamentarier, Grossräte genannt, entscheiden, im kommenden Jahr müssten CHF 700 000.– mehr von der kantonalen Polizei durch Bussen eingetrieben werden, ist dies ein politischer Entscheid, der das Volk bedrückt. Ständig wird das Volk von den Politikern aufgerufen, aktiv und engagiert zu sein. Gleichzeitig nehmen die Luzerner Grossräte dem eigenen Volk das Geld aus der Tasche. Diese Rechnung geht nicht auf.

 
     
     
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