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Tagesarchiv für 16. November 2010

Depressive Romands?

Dienstag, den 16. November 2010 um 14:26

Natürlich sind die Romands depressiver als die Deutschschweizer. Sie unterliegen den Deutschschweizern, die in der Wirtschaft wichtige Positionen besetzen, sie unterliegen auch den Globalisierern, die, von Vale bis Nestlé, wichtige Positionen besetzen. Der klassische Romand ist eine Minderheit, die immer weniger Raum zur Verfügung hat.

Die schrägen Katholiken

Dienstag, den 16. November 2010 um 14:26

Wie in Erlenbach am schönen Zürisee geschehen, lassen sich immer mehr jüngere Katholiken verbrennen, anstelle eine Grabstelle in Anspruch zu nehmen. Nach diesen Singles folgt auch nichts mehr; wozu ein Grab? Dies betrachte ich ebenso als eine Single-Tragödie wie eine der „schrägen Katholiken“. Sie kommen nur zu Ostern oder zur Weihnacht in die Kirche, leben sonst ein urbanes Leben und sind dann auch noch beleidigt, wenn sie nach ihrem Tod in der Kirche nicht aufgerufen werden. In diesem Falle waren die gläubigen Eltern beleidigt, die ihre wenig gläubige Tochter in der Kirche nach dem Tod genannt wissen wollten. Ganz klar: Wie die gläubigen Juden auch, die jeden Knochen retten, will ich nicht kremiert werden. Entweder glauben wir an die Auferstehung oder wir können uns auch in der Disco beerdigen lassen.

Wenn Unternehmer-Turbos kommunizieren

Dienstag, den 16. November 2010 um 14:26

Es ist unglaublich, wie konfus Schweizer Unternehmer-Turbos kommunizieren, wenn sie sich auf ihren eigenen Intellekt verlassen. Alfred Schindler, der grosse Schweiger aus der Innerschweiz, drohte dramatisch mit dem Auszug aus der Schweiz, ohne ein Ziel zu nennen. Peter Spuhler, der Unternehmer-Turbo aus dem Thurgau, dementiert die „SonntagsZeitung“ und versichert, er wolle doch in seiner Mostschweiz bleiben. Ein SVP-Star, der seine in Sonntagsreden über alles geliebte Heimat verlässt, ist auch schwer vorstellbar. Spuhler nimmt dann die économisuisse in Schutz, die unter Leitung ihrer neuen Kampagnenchefin, einer ehemaligen Tagi-Journalistin, mit dieser Kampagne sich einen einmaligen, sogar kontraproduktiven Flop geleistet haben könnte. Spuhler sagt: „Das hat unser Unternehmerkomitee um Thomas Matter organisiert.“ Wer „unser Unternehmerkomitee“ ist, wird nicht gesagt. Pluralis majestatis? Thomas Matter ist auch kein schüchterner Junge und malt gerne den Teufel an die Wand. Tief durch atmen jetzt. Niemand hat diese Flucht weg von den alten an die neuen Fleischtöpfe ernst nehmen können. Mit Thomas Matter habe ich um eine Flasche Walliser Rotwein gewettet, dass das Schweizer Volk seine „Abzocker“ schützen wird. Die Angst vor der SP ist nur ab CHF 300 Mio. Vermögen aufwärts und in gewissen Randkantonen verbreitet.

Der Kampf um die Einkommen

Dienstag, den 16. November 2010 um 14:26

Als UBS-Mitarbeiter in der Schweiz verdiene ich im Schnitt CHF 173 000.–, das reicht zum Überleben. Arbeite ich in den USA für die UBS im Investment Banking, das seit seines Bestehens nie eine Rendite erbracht hat, verdiene ich im Schnitt CHF 430 000.–, obwohl die Taxis in Zürich die teuersten der Welt sind. Schon Josef Ackermann, CEO der Deutsche Bank AG, wusste nicht, wie er sein Salär begründen sollte. Brady Dougan, CEO der Credit Suisse, Wochenaufenthalter in Erlenbach bei Zürich, sonst in New Jersey wohnhaft, hat erkannt: „Gerechtigkeit ist ein Konzept, das in der Bezahlung sehr schwer umzusetzen ist.“ Thilo Sarrazin meint ohnehin: „Es ist klar, dass die Deutschschweizer mehr arbeiten als die Welschen. Diese nehmen das Leben leichter.“ Dem halten die Vaudois entgegen, dass ihre Region stärker wächst als die Deutsche Schweiz. In Lausanne ist es, unter Führung der EPFL, die A-Schweiz, welche stark expandiert, die lokal verankerte B-Schweiz fällt ebenso zurück wie in der Deutschen Schweiz.

Bildungsinvestitionen bringen wenig

Dienstag, den 16. November 2010 um 10:56

Kaum jemand liest die Bulletins des KOF Swiss Economic Institute sehr aufmerksam. Auch die jüngste Ausgabe, Bulletin Nr. 35, ging ohne Bemerkungen über die Schreibtische. Dabei hat PD Dr. Jochen Hartwig dort eine Aussage gemacht, die unsere Bildungspolitiker auf die Bäume treiben müsste. Im Kapitel „Hat der Strukturwandel einen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum?“ schrieb er: „Seit 1970 ist in den OECD-Staaten nicht nachweisbar, dass die Investitionen hin zu Gesundheit und Bildung zur messbaren Steigerung des BIP etwas beigetragen haben.“ Auf meine Rückfrage bestätigte Hartwig: „In meinem Datensatz und mit der von mir verwendeten Methode ist kein signifikant positiver Einfluss des Ausgabenanstieges für Gesundheit und Bildung auf das Wirtschaftswachstum feststellen.“ Wir müssen einmal im Klartext formulieren, was dies heisst: Die Gesundheit wie Bildungsausgaben tragen wenig bis nichts für die Bildung von Wohlstand für die Bevölkerung bei. Besonders erschreckend ist dies im Hinblick auf die 5-7 Milliarden Franken, die wir jährlich für Bildung investieren. Hartwig bestätigt: „Es gibt ein anderes Papier von mir (KOF WP 231), wo ich mit einem etwas anderen Schätzansass einen positiven Einfluss der Bildungsausgaben auf das Wirtschaftswachstum finde.“ Meine Zweifel an der Sinnhaftigkeit unserer Bildungsausgaben ist damit nicht besänftigt. Bei den Gesundheitsausgaben, bestätigt auch Hartwig, kann auch insofern nicht von einer positiven Wirkung auf den Wohlstand gesprochen werden, „als ein hoher Prozentsatz der Gesundheitsausgaben bei den meisten Menschen in den letzten Monaten vor dem Tod anfällt, wenn diese Menschen nicht mehr im Arbeitsprozess sind.“

Merke: Gesundheitsausgaben sind, gesellschaftspolitisch gesehen, in hohem Masse Verschwendung. Das in die Bildung investierte Geld rentiert knapp. Also wozu das Geld, das in die Universität fliesst?

Wie Pelli die SBB saniert

Dienstag, den 16. November 2010 um 10:56

Das FDP-Genie, Parteipräsident Fulvio Pelli, will die SBB sanieren, indem das GA 1. Erster Klasse künftig CHF 10 000 kosten soll. So gewinnt man keine Wahlen, Herr Pelli. Die Stimmbürger wollen Geschenke, keine Mehrkosten.

Religionen: Der tiefe Griff in die Kasse

Dienstag, den 16. November 2010 um 10:56

Allseits Bestürzung: Mitglieder des Old Boy-Networks der Jewish Claims Conference haben betrügerisch in die Kasse gegriffen, die von deutschen Steuerzahlern gefüllt wurde. Angesichts einer tief korrupten israelischen Regierung, die einem Staat mit 60 % armen Bürgern vorsteht, ist die Verlegenheit gross. Merke: Jüdische Betrüger sind stets Ausnahmefälle. Nur ein Jimmy Carter darf sagen: „Wenn die Entwicklung im Nahen Osten auf eine Ein-Staat-Lösung zusteuert, werden wir dort nichts anderes als eine Apartheid-Situation haben. Die Voraussetzungen dazu sind erfüllt.“ Darob geht in Vergessenheit, dass auch die deutschen Bischöfe nicht von ihren Gläubigen, sondern vom Staat/Steuerzahler finanziert werden. Die Bischöfe berufen sich auf Verträge, die 200 Jahre alt sind. Unkündbar offensichtlich, wie die Verträge mit jüdischen Institutionen auch. In der Schweiz haben wir ebenfalls drei Staatskirchen, deren Finanzierung geheimnisvoll wie die Verwaltung eines schottischen Schlosses ist.

Nackt oder mit Kopftuch?

Dienstag, den 16. November 2010 um 10:56

Viele Österreicher sehen mit Sorge den im eigenen Land verbreiteten Rassismus, wie er auch in anderen Alpenländern stark verbreitet ist, eine unterirdische Strömung gewissermassen, die immer häufiger an die Oberfläche dringt. Wenn jetzt der türkische Botschafter in Wien die Aussage macht „Wenn es hier die Freiheit gibt, nackt zu baden, sollte es auch die Freiheit geben, Kopftücher zu tragen.“ So unrecht hat der Mann nicht. Merke: Wir müssen jetzt endlich einmal eine Rechnung aufmachen, was wir, die Westeuropäer und die Türken, gegenseitig voneinander verlangen. Die bisherige Praxis „Schlägst Du meinen Christen, prügle ich Deinen Kurden“ macht keinen Sinn.

Esca-Paden

Dienstag, den 16. November 2010 um 10:55

Was eine Schwedin, Marghareta Ley, schuf, die weltgrösste Marke für Damenmode, Escada, geriet in die Hände unfähiger Russen, die von Genf aus die Marke fast ruinierten, dann unter die Kontrolle eines Deutschen, Bruno Sälzer, der aufgabe, um zuletzt von Megha Mittal, der Tochter eines indischen Stahl-Milliardärs, gerettet zu werden. Jung-Unternehmertum macht Freude, aber in Wirklichkeit ist es viel dramatischer als alles, was wir uns vorstellen.

 
     
     
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