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Die Profis der Nächstenliebe sind unterwegs

10. November 2010 um 8:16

Zähle ich Caritas und alle lokalen Frauen- wie Männergesangsvereine hinzu, die „Glückskette“ und die endlose Zahl aller Vereine, die jetzt um Geld betteln, müssen in unserem Land Hunderttausende als Profis der Nächstenliebe unterwegs sein. Jeder bessere Unternehmer und Spitzenmanager, von Stefan Schmidheiny bis Peter Wuffli, hat mindestens eine, besser aber mehrere Stiftungen aufgelegt. In der Folge kann ich mich täglich entscheiden, ob ich ein Dorf in Kamerun, eine Wasserstelle in Westindien oder eine Favela in Sao Paulo ganz individuell und spesenfrei unterstützen möchte. Ich gebe zu, ich bin überfordert. Eine Messlatte habe ich für den Entscheid: Sind es Profis, die selber damit grosse Saläre verdienen, ruft der Papierkorb. Nächstenliebe ist nur Nächstenliebe, wenn sie gratis erfolgt.

Zu den Profis zähle ich die gestürzte deutsche Theologin Margot Kässmann, die ob ihres feuchtfröhlichen Lebenswandels nun in den USA unterrichten muss. Soeben erreicht mich ihr Angebot (mit grossem Kässman-Foto auf der Titelseite), ihren Türchen-Kalender zu kaufen (Euro 8,90), worauf sie mir im Advent Martin Luther erklärt. Danke, ich kann auf dieses Marketing verzichten.

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