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Tagesarchiv für 9. November 2010

Geld alleine bringt kein Amt

Dienstag, den 9. November 2010 um 14:21

Die ewige Frage, ob man mit Geld alleine sich ein politisches Amt erkaufen könne, wurde in Kalifornien wieder einmal abschlägig beantwortet. Meg Whitmann, ex-Chefin von ebay, ausgestattet mit einem Vermögen von ca. USD 1,3 Mia., investierte USD 200 Mio. in ihren Wahlkampf. Sie wollte Nachfolgerin von Arnie Schwarzenegger werden. Meg verlor gegen den Demokraten Jerry Brown, der nach Schwarzenegger jetzt ein Comeback als Gouverneur von Kalifornien erlebt. Nur wenn Geld mit „brain“ koordiniert wird, geht die Rechnung auf. Viele sogenannte Politiker verkennen dies.

Kunst als performender Dienstleister

Dienstag, den 9. November 2010 um 14:20

Vor 30 Jahren hat man Bilder und andere Kunstobjekte gekauft, weil man den Künstler schätzte, die Bildaussage liebte oder das Objekt auf der eigenen Geschmacksebene gut ankam. Heute kauft man Kunst offensichtlich, weil man sich vom Werk eine weitere Performance erhofft, ganz wie ein Grundstück oder eine Aktie. Der Warenwert der Kunst hat zu einer Explosion des Marktes geführt; die Kunst wurde dabei – fast – ruiniert. Ganz wird dies nie möglich sein, denn der echte Künstler unterwirft sich nie den Marktgesetzen.

Das Obama Gamble

Dienstag, den 9. November 2010 um 8:51

Als Barack Hussein Obama 2008 zur Wahl anstand, umjubelt von Tausenden junger Menschen, die, wie die Medien berichteten, über Internetzahlungen seinen Wahlkampf finanzierten, war er der Held des Volkes. Täuschung! Wie die heutigen Wahlkampfberichterstatter erst jetzt schreiben, wurde sein Wahlkampf von Wall Street finanziert. Die Banken waren es auch, die in Obamas Präsidentschaft wieder die höchsten Gewinne auswiesen. Der Zwischensieg der GOP wird nur zur Folge haben, dass die Banken in zwei Jahren wieder auf Obama setzen; Tea-Party-Fundamentalisten sind dort wenig beliebt.

Langfristig sind wir alle tot

Dienstag, den 9. November 2010 um 8:51

Die zum Tamedia-Konzern zählende „Finanz + Wirtschaft“ gibt sich alle Mühe, ihren Lesern etwas zu bieten. Besonders hilfreich ist folgende Empfehlung der Redaktion: „Für langfristig disponierende Anleger, die sich vor hohen Kursschwankungen nicht fürchten, bietet die Börsenschwäche eine gute Einstiegsgelegenheit.“ Was heisst in diesem Fall „langfristig“? Sofern „hohe Kursschwankungen“ zu erwarten sind (Achtung Mehrzahl!) muss man in der Chemiebranche (es handelt sich um die DSM-Aktie) einen Zeitraum vom 10-15 Jahren einkalkulieren. Wer will das heute noch ausser den Stammaktionären?

Warum sind Moscheen voll und Kirchen leer?

Dienstag, den 9. November 2010 um 8:51

Der aufgeklärte und weltgewandte Moslem sagt mir, in der Moschee erlebe er noch ein Geheimnis. Dieses Geheimnis sei den christlichen Kirchen abhanden gekommen, weshalb sie leer seien. Stimmt, in der meist leeren katholischen Kirche, Beton aus den 60er Jahren, sitzen die alten Gewohnheitschristen. Es braucht einen mächtigen Prediger, um die Bänke zu füllen. Es bricht sofort Langeweile aus, spricht ein normal bgabter Geistlicher. Das Kloster Einsiedeln lebt, weil dort Abt Martin mit seinen 100 getreuen Mönchen eines geistvolles Regiment führt. In Disentis, auch den Benediktinern zugehörend, herrscht traurige Stille. Die Kirchen brauchen Menschen.

 
     
     
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