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Tagesarchiv für 5. November 2010

Irritationen

Freitag, den 5. November 2010 um 18:09

Wie die Winterthurer Fast-Bundesrätin Jacqueline Fehr ihren Parteikollegen Cédric Wermuth anstrahlt, als er sein Radikalen-Programm am SP-Parteitag durchsetzte, lässt tief blicken. Wäre eine solche Winterthurer Jungtürkin, die vor der möglichen Wahl in den Bundesrat Kreide gefressen hatte, wirklich ein Leuchtfeuer für die Schweiz? Nicht zu glauben. Zweite Irritation: 130 Ausschaffungshäftlinge werden am Flughafen Zürich oft monatelang „zwischengelagert“. Wegen des ohrenbetäubenden Lärms erhalten alle bei Eintritt Ohropax. Folter oder nicht? Dritte Irritation: Wie miserabel wir mit den Menschen umgehen, kann nur ein Flüchtling erfassen. In ganz Europa werden die Flüchtlinge aus aller Welt, die es auf unsere Halbinsel schaffen, als Arbeiter in sklavenähnlichen Verhältnissen gnadenlos ausgebeutet. Ganz vorne mit dabei in diesem schlechten Spiel: Bauern, landwirtschaftliche Konzerne, das Baugewerbe und viele Gewerbebetriebe.

E.Y. Meyer war der Erste

Freitag, den 5. November 2010 um 17:11

Am 1. November 2010 haben die Journalisten Urs P. Gasche und Hanspeter Guggenbühl im Rüegger-Verlag ein Buch veröffentlicht mit dem Titel: „Schluss mit dem Wachstumswahn. Plädoyer für eine Umkehr.“ Mein Roman „Die Rückfahrt“ (gleich Umkehr) ist schon 1977 erschienen. Mein „Plädoyer“ (mit dem Untertitel: „Für die Erhaltung der Vielfalt der Natur beziehungsweise für deren Verteidigung gegen die ihr drohende Vernichtung durch die Einfalt des Menschen“) 1982.

IDÉE SUISSE

Passé Suisse
Présence Suisse
Avenir Suisse
Absence Suisse

Mit guten Grüssen und Wünschen
Yours sincerely
E.Y.

Hummlers Zürcher Rallye

Freitag, den 5. November 2010 um 8:53

Die Menschen stehen schon abends vor dem Zunfthaus „Zur Waag“ an, um mit zu erleben, wie dem St. Galler Bankier Dr. Konrad Hummler der „Liberal Award 2010“, der Oskar des Liberalismus, verliehen von den Zürcher Jungfreisinnigen, als elftem Preisträger ausgehändigt wird. Der Winterthurer FDP-Nationalrat Markus Hutter, Vizepräsident der FDP Schweiz, hält die Laudatio. Alain Schreiner, Präsident der Zürcher Jungfreisinnigen, überreicht die attraktive Messingfigur von Max Zuber, die wesentlich dynamischer ist als der sehr statische US-Oscar. Hummler fasziniert, denn er demonstriert eine gelebte liberale Haltung („Liberalismus in der Theorie ist einfach, aber in der Praxis schwierig.“) In der Diskussion mit Lukas Hässig bekennt sich Hummler zur Erfahrung als Flabkommandant: „Man muss lange suchen, um die richtige Stellung zu finden.“

16 Stunden später, in einem schon wieder hoch besetzten Doppelsaal im HB Zürich, sucht Hummler die richtige Einstellung zu den heutigen USA zu definieren. Als Gast der Swiss-American Society verlangt er „eine Fatwa gegen die FATCA der US-Regierung mit Unterstützung der F5, der wichtigsten Finanzplätze der Welt“. Hummler, der Anlagen in den USA schon seit zwei Jahren ablehnt, befürchtet, die FATCA der USA mache jedermann zur „US person“, die dann dort dem Druck der Steuerbehörde ausgesetzt sei. Als Schüler von Prof. Dr. Karl Brunner und auf dessen Empfehlung Student an der Rochester University, wo gleichzeitig auch Prof. Dr. Martin Janssen sich aufhält, verteidigt Hummler die USA, nennt sie aber auch „ein bösartiges Ponzi-Schema“, das zusammenbrechen werde; die Kraft zur Wende, wie nach Präsident Carter im Übergang zu Ronald Reagan der Fall, nicht ausgeschlossen. Es folgt in diesem Heiligen Gral des Zürcher Amerikanismus unwidersprochen Hummlers Warnung, die Monopolsituation der USA sei am Ende. Grosser Beifall, bedrückte Mienen. Der Dollarkurs sinkt an diesem Tag weiter ab.

Noch einmal 18 Stunden später wird an der Badenerstr. 73 beim renommierten Theologischen Verlag die Vernissage des Buches „Was der Mensch braucht“ gefeiert. Konrad Hummler ist darin, als bekennender Christ und Freisinniger, mit einem Beitrag vertreten „Verantwortlichkeit für das eigene Handeln“. Er warnt vor der Gefahr eines allmächtigen Gottes und sieht das Evangelium als einen Weg zur Emanzipation. Verlegerin Marianne Stauffacher, die das Buch zusammen mit Achim Kuhn als Herausgeber publiziert, ist ohnehin sehr glücklich. Ihr Sammelband „Notizen und Details“ von Pfarrer Kurt Marti schaffte es auf die Nominiertenliste des Schweizer Buchpreises 2010. Die „Zürcher Bibel“ ist ohnehin ein Renner.

Ein Zürcher der besonderen Art

Freitag, den 5. November 2010 um 8:46

Werner Halter, erfolgreicher Headhunter seit 40 Jahren, zählt zu den Insidern der „Greater Zurich Area“. Er ist Vertrauter von Unternehmern und Freund des ganz zürcherischen Lebens zwischen „Kronenhalle“ und Opernhaus. Werner Halter ist eine Instanz, die sehr eigenständige Eigenschaften aufweist. Vor wenigen Jahren bikte er nach Santiago de Compostella, als es noch nicht Mode war. Jetzt legt er ein zweites Buch vor, „Kailash – eine Kulturreise in den Tibet“, wo er einen Monat verbrachte, um diese Kultur kennen zu lernen und darzustellen. Seit Sven Hedin gibt es viele Bücher über den Tibet, aber keines bringt uns dieses Höhenland der Welt menschlich so nahe, wie „Kailash“ von Werner Halter, der es auf dem Bike buchstäblich erfahren hat. Natürlich hat er dies perfekt organisiert, natürlich hat er Fotos von einer erstaunlichen Präzision geliefert, die ihn auszeichnet. Weil seine Sprache menschlich-direkt ist, macht sie beim Leser „klick“. „Kailash – eine Kulturreise in den Tibet“ von Werner Halter, publiziert im Eigenverlag (www.wernerhalter.ch), CHF 69.–, ist ein besonderes Geschenk. Wer den bikenden Autor kennen lernen möchte, soll mich anrufen; ich mag ihn seit 40 Jahren.

Die schönsten Bernerinnen mit Neuzugang

Freitag, den 5. November 2010 um 8:46

Von den Brienzer Sennerinnen, die reiche Engländer über den Thuner See ruderten, bis zu Lisa della Casa, Lilo Pulver, „La Hunzicker“, Ursula Andres und vielen mehr, denen in diesem Blig gehuldigt wurde, reicht die Liste der schönen Bernerinnen, wie sie bis in die Gegenwart auch mit Elisabeth Zölch noch vertreten sind. Jetzt gibt es Zuwachs: Cyndi Lauper, die attraktiv-schrille US-Poplegende, berichtet, dass ihr Grossvater aus dem Berner Laupen stammt, von wo aus er mausarm in die USA ausgewandert ist. Merke: Kein anderer Schweizer Kanton weiss eine Fülle derart global bekannter Schönheiten auf, wie der Kanton Bern. Es muss an der Luft liegen.

Riskante Erbfolge

Freitag, den 5. November 2010 um 8:46

Alleine schon das Beispiel der Familie Bettencourt, wo die Tochter gegen die Mutter und umgekehrt blank zieht, macht deutlich: Eine nationale Erbschaftssteuer ist nicht die einzige Belastung, der sich Kinder ausgesetzt sehen. Im Falle des „Salle Modulable“ in Luzern ist es glaubhaft, wie auch Stiftungsrat Hubert Achermann vorsichtig andeutet, dass nach dem Tod von Christoph Engelhorn dessen Erben sich nun um jeden Franken balgen und die Zusage ihres „alten Herrn“ rückgängig machen wollen. Auch für Superreiche sind 120 Mio. kein Kleingeld.

 
     
     
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