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Reiche sprechen nicht über Geld

29. Oktober 2010 um 15:28

Wenn der Basler Soziologieprofessor Dr. Ueli Maeder ein Buch über die Verteilung des Reichtums in der Schweiz publiziert und alle Schweizer Medien darüber berichten, gibt die Wirtschaftsredaktion der „NZZ“ zu bedenken, solches eile ihr nicht und werde im Rahmen der Buchbesprechungen behandelt. Natürlich handelt es sich um eine bewusste Fehleinschätzung, die damit auch gleich wieder richtig ist, denn Reiche (oder Vertreter derselben) sprechen nicht über Geld. Die „NZZ“ mag den Maeder’schen Analysen und Thesen auch gar nicht widersprechen, sondern moniert, es müsse vorzugsweise von Werten (von wem?), von Produktivität (für wen?) und Eigentumsrechten gesprochen und geschrieben werden. Merke: Die NZZ ist in der Deutschen Schweiz die Tageszeitung des alten Freisinns, der Banken und Konzerne, deren Interessen sie vertritt. Sie bedient auch das gehobene Bildungsbürgertum, die Universitäten und die traditionellen Zürcher mit selektiven Informationen, die deren geistigen Haushalt stabilisieren sollen.

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