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Leuenbergers schräger Abgang

29. Oktober 2010 um 7:33

Ab sofort werden die von alt Bundesrat Moritz Leuenberger in seiner Dübendorfer Abschiedsrede gescholtenen Südanflug-Gegner die Altersrente des ungeliebten Magistraten mit finanzieren dürfen, gut CHF 200000.– pro Jahr. Gleichzeitig kündigt BAZL-Direktor Peter Müller an, die nächtliche Anflug-Toleranzgrenze auf den Flughafen Zürich „grosszügiger zu handhaben“. Das ist das Abschiedsgeschenk von Moritz Leuenberger an seine Zürcher Mitbürger, die ihm wünschen, er möge „lärmend und stinkend“ zur Hölle fahren. Er wohnt aber am stillen Züriberg.

Der deutsche Chef der deutschen Airline Swiss, Harry Hohmeister, dessen deutscher Vorgänger aufgrund seiner Zumutungen an die Adresse der Zürcher zum CEO der Lufthansa aufsteigen durfte, beklagt sich, dass seine 30 % Umsteigepassagiere, die uns frühmorgens und spät Nachts aus den Betten jagen zu wenig Spielraum hätten, um sich bei ihm wohl zu fühlen.

Moritz Leuenberger, ein etwas träger, selbstverliebter Softie mit Ambitionen, wird nun als Staatsrentner weiter auf unsere Kosten leben. Die Bahn, die er mehr liebte als Strasse, Luftverkehr und Medien, macht heute noch jährlich CHF 3,5 Mia. Defizit – und verlangt mehr Geld. Hoffentlich hat er künftig mehr Zeit für gescheitere Reden, denn der Verkauf seiner Bücher ist gnadenlos eingebrochen. Seinen bundesrätlichen Weblog will er einstellen, ein „Leuenberger-TV“, analog dem von Dr. Christoph Blocher, kann er sich nicht leisten. Niemand wird ihn missen.

Ein Kommentar zu “Leuenbergers schräger Abgang”

  1. Urs Dumermuth

    In seiner (hoffentlich) letzten Rede als Bundesrat an einer Veranstaltung outet sich Leuenberger als Aviatik Anhänger. Denn anders wäre die Wahl für seinen finalen offiziellen Auftritt in Dübendorf kaum zu deuten. Seine Forderung, dem Bund die zentrale Macht über den Flughafen zu geben und sein Hinweis, dass der SIL schlussendlich der erste Schritt in eben diese Richtung ist, verheissen nichts gutes für die lärmgeplagte Bevölkerung rund um den Flughafen. Er legitimiert damit die durch ihn illegal eingeführten Süd- und Ostanflüge und hofft, dass künftig der Bund ganz im Interesse der vermeintlich „nationalen“ deutschen Swiss, das Betriebsreglement für den Flughafen ohne die Kantonale Zustimmung defiinieren und umsetzen kann. Seinem Versagen im Flughafendossier setzt er damit selbst die Krone auf. Ob es Frau Leuthardt besser machen wird, sehen wir in der Zukunft. Der Leistung von Leuenberger in dieser Sache müssen wir viele Tränen nach weinen. Denn sie war zum Heulen.

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