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Lehrern geht es zu gut

29. Oktober 2010 um 15:28

Wenn ein Drittel aller Lehrer in der Schweiz mit Kleinpensen von 5-30 % zufrieden sind, weil ihr Partner genügend Geld verdient und ihr Zuverdienst für allerlei Luxus genügt, sind Lehrer zu hoch bezahlt. Letztlich geht es um das Selbstbild eines Berufsstandes, der im 18. Jahrhundert entstand, als es darum ging, kriegsverletzte Unteroffiziere wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Lange Zeit waren die Lehrer deshalb eine Art Feldweibel, die in ihren Klassen Zucht und Ordnung herzustellen hatten. Oft mit Gewalt.

Heute wollen viele Lehrer, mit der Ethik eines Linken und dem Weltbild eines Grünen, so viel verdienen wie ein an seinem Erfolg gemessener und bezahlter smarter Jungmanager der Schweizer Globalwirtschaft. Die Lehrer wollen die gleichen Statussymbole wie andere auch: Das Hemd mit dem Krokodil (sündhaft teuer), elegante Lederschuhe aus bester Fertigung, vor allem aber eine schicke Wohnung (sehr teuer). Von anderem (Ferien, Auto etc.) nicht zu sprechen.

Diese Forderungen sind Teil der sich jetzt verschärfenden Verteilungskämpfe. Unsere Gesellschaft ist aus dem Gleichgewicht geraten. Wer Kraft hat, will von allem das Beste. Das funktioniert nicht mehr, und in Zukunft noch weniger.

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