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Schweizer Armee à l’Allemagne

27. Oktober 2010 um 13:42

Wenn Baron von Guttenberg die deutsche Armee jetzt auf 180 000 Mann herabfahren will, genügen. in analoger Rechnung, der Schweiz 20 000 Mann, um die innere Sicherheit aufrecht zu erhalten und das Land zu verteidigen. Guttenberg will die Armeespitze verkleinern und die Eingreiftruppen für Auslandeinsätze ausbauen. Wie auch immer, wir haben keine andere Wahl.

4 Kommentare zu “Schweizer Armee à l’Allemagne”

  1. Harry R. Wilkens

    Bei den Deutschen ging es von jeher nicht um Landesverteidigung, sondern um „Auslandseinsätze“. Bei der Schweiz stets nur um Landesverteidigung…

  2. Prof. Gerardo W. Físcher

    Was vor Jahrzehnten noch dem Volk nützte, war die allgemeine Wehrpflicht – nicht wegen möglicher Kriegseinsätze, sondern zur Erziehung der männlichen Jugend: Jenen „aus guter Familie“ nahm es etwas von ihrem Hochmut, andere (und auch diese) lernten praktische Fertigkeiten wie regelmäßiges Duschen, Betten Beziehen, Stube Fegen und Wischen, Schuhe und Stiefel Putzen, pünktlichen Dienstantritt in ordentlichem Zustand, Zupacken draußen, wo es nottat, gesittetes Verhalten in der Öffentlichkeit (besonders in Uniform). Man lernte, sich für einige Zeit gemäß geltenden Vorschriften unterzuordnen, später auch das Befehlen. Wer „gedient hatte“, konnte beanspruchen, als Mann anerkannt zu werden. Berufsarmeen sind in Manchem anders. Man hüte sich, als Legionär mit oder neben der NATO fragwürdige Einsätze zu leisten! – gwf

  3. Harry R. Wilkens

    Am Mittwochabend gab es in „Hart aber Fair“ (ARD) erstmals in der Geschichte des deutschen Fernsehens eine Debatte über die zunehmende Rolle des Adels in Deutschland. Teilnehmer: meist adelige Gesprächspartner. Sich, wernn möglich, diese denkwürdige Talkshow unbedingt unter http://ard.de als Video anschauen!!!

  4. Werner

    Die Armeen sind nicht geeignet, die innere Sicherheit zu garantieren.
    Soldaten lernen „vernichten“, „zerschlagen“, „nehmen“, „halten“, was in Tat und Wahrheit heisst „töten oder getötet werden“. Mit einer solchen Ausbildung kann die innere Sicherheit unmöglich gewährleistet werden. Das zeigen die Armee-Einsätze gegen die eigene Bevölkerung in allen Ländern (Generlastreik 1918 in der Schweiz, Proteste in Bangkok, am Platz des Himmlischen Friedens, Ruanda, Südamerika etc. etc. Die Liste lässt sich beliebig verlängern.

    Die innere Sicherheit zu gewährleisten ist Sache der Polizeikräfte, die entsprechend geschult, ausgebildet und ausgerüstet sind. Die Polizeikräfte in der Schweiz sind aber derart zersplitter (Kantonspolizei-Korps mit dezentraler Führung) und zahlenmässig unterdotiert, dass sie ihre Hauptaufgabe nicht umfassend wahrnehmen kann. Dieses Manko durch Armee-Angehörige auszugleichen birgt grosse Gefahren in sich.

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