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Tagesarchiv für 27. Oktober 2010

Schweizer Armee à l’Allemagne

Mittwoch, den 27. Oktober 2010 um 13:42

Wenn Baron von Guttenberg die deutsche Armee jetzt auf 180 000 Mann herabfahren will, genügen. in analoger Rechnung, der Schweiz 20 000 Mann, um die innere Sicherheit aufrecht zu erhalten und das Land zu verteidigen. Guttenberg will die Armeespitze verkleinern und die Eingreiftruppen für Auslandeinsätze ausbauen. Wie auch immer, wir haben keine andere Wahl.

UBS in „10 vor 10“: Ein Skandal

Mittwoch, den 27. Oktober 2010 um 13:38

Die spätabendliche Nachrichtensendung „10 vor 10“ des Schweizer Fernsehens hat gestern anstelle kluger Analyse der jüngsten Zahlen einen Werbefilm des UBS-Konzerns abgespielt. Dümmer geht es nimmer. Während die ganze Welt weiss, dass die UBS-Ergebnisse, wie sie jetzt vorgelegt wurden, weiterhin schwach sind und die Bank hinter den Leistungen nicht nur der CS Group, sondern auch anderer Bankkonzerne zurückhinkt, liefert „10 vor10“ einen gedankenlosen Werbefilm über die Bank. Der hoch gelobte Zuwachs an neuem Vermögen von CHF 1,2 Mia. beruht alleine auf kleinen Erfolgen in Asien. In den USA und der Schweiz, den anderen „key markets“ der Bank, läuft viel zu wenig. Ich erinnere mich an einen anderen einstigen Schweizer Spitzenbankier, Lukas Mühlemann, der einmal sagte: „Eine Milliarde Franken liegt im Bereich der Tagesschwankungen.“ Oswald J. Grübel und sein Team mühen sich, aber viel mehr, einmal von einem Abbau von 10 000 Stellen in der Bank, ist nicht geschehen.

Ostschweiz sucht Pelli-Nachfolger

Mittwoch, den 27. Oktober 2010 um 13:16

In allen Kantonen östlich von Zürich gibt es bei der FDP ein Thema: Wann finden wir einen Nachfolger für Fulvio Pelli, den aus dem Tessin kommenden amtierenden Parteipräsidenten? Pelli hat, mit Ausnahme von den taktierenden kantonalen Parteipräsidenten, deren eigene Karriere von Pelli mit bestimmt werden kann, im Parteivolk kaum noch einen Stich. Die kantonalen Parteien befürchten, mit dem von seinen Freunden „strategisches Genie“ genannten Pelli, erneut Wahlniederlagen einzufahren, zumal die Schweizerische Volkspartei den Wahlkampf mit einer Kraft eröffnet hat, die schwer zu toppen ist.

Karin Keller-Sutter, die sehr beliebte St. Galler Regierungsrätin, wird als mögliche Pelli-Nachfolgerin immer häufiger genannt. Dem stünde organisatorisch nichts im Weg. Eine dynamische Keller-Sutter als Parteipräsidentin, ein souveräner Johann Schneider-Ammann und ein siegreicher Didier Burkhalter, das wäre ein FDP-Team, das eine Wende einläuten könnte. Viel Zeit ist nicht mehr.

Zwiespältiger Kanton Bern

Mittwoch, den 27. Oktober 2010 um 13:16

Hunderte von Millionen Franken erhält der Kanton Bern jedes Jahr von den reichen Kantonen Zürich und Zug, die darob nicht schlecht die Faust im Sack machen. Der gleiche Kanton Bern lockt Superreiche nach Gstaad, wo diese wie im Paradies auf Erden, fast ganz ohne Steuerzahlungen, leben dürfen. Gegen tausend Ausländer und Manager dürften es heute schon sein, die dem Kanton Bern darob die Treue geschworen haben. Deutsche Industrielle, französische Schlagersänger, amerikanische Altschauspieler und Intellektuelle, Ernesto Bertarelli, dessen Grossvater aus Italien noch mit veredelter Nonnenpisse sein Geld machte. Berns Bürgerliche, Banken, Anwälte, Treuhänder, Auto- und Immobilienhändler wie Hoteliers, kämpfen verzweifelt gegen die SP-Steuerinitiative. Den gleichen Einsatz für das Berner Volk haben sie noch nie gezeigt.

Die Präsidentinnen-Models – zum Staunen!

Mittwoch, den 27. Oktober 2010 um 13:16

Carla Bruni-Sarkozy hat einfach den besten Body und den frechsten Ausdruck. Sarko wirkt neben ihr wie ein erfolgreicher Maturand, der eine flotte Beute abschleppt. Samantha Cameron, ihre Kollegin von jenseits des Kanals, ist ähnlich gut proportioniert, wirkt aber gesitteter; Ehemann David hat klar die Führung. Dmitrij Medvedev, eine Art Polit-Roboter mit menschlichem Antlitz, zeigt gerne Swetlana, die wie Mütterchen Russland auftritt. Ob sie wohl fett wird? Deutschlands Präsident Christian Wulff, dem die Angst vor dem Amt vom Gesicht abgelesen werden kann, tritt mit dem Riesenweib Bettina auf, die ihre Herkunft aus der PR-Branche nicht verleugnen kann. Und wir Schweizer? Doris Leuthard lacht und beisst alle tot. Ich würde ihren Mann auf der Strasse nicht erkennen.

Die sanfte Hand von Novartis in Basel

Mittwoch, den 27. Oktober 2010 um 7:16

Die Basler Regierung hat mit den grossen Konzernen der Stadt, darunter vor allem Roche, Novartis und Lonza, ein mittelfristiges Steuerabkommen geschlossen, das zum Ziel hat, dass diese Firmen laufend weniger bezahlen müssen. Man gibt sich alle Mühe, gute Rahmenbedingungen zu bieten, was Bernard Aebischer, Planungschef von Novartis Campus in Basel, nicht an der Aussage hindert „Ich möchte aber betonen, dass wir durch diese Investitionen nicht an den Standort Basel gefesselt sind. Wir verstehen diese Milliarden von Franken nicht als Bekenntnis, das automatisch für Jahrzehnte gilt.“ Die Basler Regierung und Bevölkerung soll sich auf weitere Demarchen gefasst machen.

Der Verdacht

Mittwoch, den 27. Oktober 2010 um 7:16

Wer in der Schweiz auch nur im Ansatz in Verdacht gerät, sich antijüdisch zu äussern, setzt sich der Gefahr sozialer Isolation aus. Die jüdische Gesellschaft hat Kampforganisationen, wie „David“ entwickelt, die auch diesen Blog aufmerksam analysieren werden. Die Schweizer Juden haben eine Beobachtungs-Aura um sich aufgebaut, die von hoher Sensibilität ist und, im Zweifelsfall, sofort antijüdisches Denken unterstellt. Deshalb schweigen die meisten Schweizer zu diesem Thema.

Wenn nun die erstarkenden islamischen Verbände in gleicher Art aufrüsten, wird das Schweigen der Schweizer nochmals zunehmen. Es geht natürlich nicht, alle Moslem als Islamisten zu bezeichnen, um sie damit in den Verdacht des Radikalismus zu bringen. Wenn unsere Justiz dann auch wegen „anti-islamischer Propaganda“ zu verurteilen beginnt, wird der Denkraum in unserem Land immer enger.

Ist jeder zweite Schweizer ein Softie?

Mittwoch, den 27. Oktober 2010 um 7:16

„Schweizer Männer sind schwach. Geht vorsichtig mit ihnen um“, sagt unser Fensterputzer, ein Serbe, der in Winterthur Karate übt. Jeder zweite Schweizer Mann will sich heute nicht mehr dem Leistungsdruck unterwerfen, den „traditionelle Männer“ hingenommen haben, sagt Markus Theunert von „männer.ch“. Sie wollen vielmehr ihre Emotionen ernst nehmen und mehr soziale Kompetenz entwickeln. Jeder Inder, jeder Chinese, würde den Schweizer Ober-Softie auslachen. In der ganzen Welt gilt das Leistungsprinzip. Vielleicht haben wir deshalb so viele Ausländer in wachsender Zahl in wichtigen Positionen, weil dort Leistung noch etwas gilt.

 
     
     
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