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Tagesarchiv für 19. Oktober 2010

USA hört keine Warnungen

Dienstag, den 19. Oktober 2010 um 14:47

Ein Jahr vor dem Hotel-Attentat in Mumbai war die US-Botschaft in Pakistan darüber informiert, dass ein US-Pakistani, David C. Headley, ein solches Attentat plante. Headley, offensichtlich Doppelagent, stand auch in US-Diensten und wurde daher geschützt. Wir erinnern uns: Die US-Regierung wusste vom Angriff auf Pearl Harbour, brauchte aber einen guten Grund, offiziell in den 2. Weltkrieg einzutreten. Sie war ebenso orientiert und gewarnt vor den Tätigkeiten jener sogenannten Al Kaida-Teams, die 9/11 auslösten. Aber ohne 9/11 hätte George W. Bush nicht im Irak einfallen können. Ist es auch Zufall, so hat es doch System.

„Wirtschaftswoche“ zockt Berater ab

Dienstag, den 19. Oktober 2010 um 14:47

Köstlich, was die Marktwirtschaft alles möglich macht. Das renommierte deutsche Wirtschaftsmagazin „Wirtschaftswoche“ bietet eine Auszeichnung „Best of Consulting“ an. Die Teilnahme am Wettbewerb kostet runde Euro 4 800.- Wer mitmachen will, muss sich auch noch beeilen: Am 10. Dezember ist Einsendeschluss. Sorry, wir sind ausgebucht.

Der neue Bäcker- und Friseur-Skandal der Banken

Dienstag, den 19. Oktober 2010 um 14:47

Boomte das Bankgeschäft, war es auch in der Schweiz üblich, Angehörige anderer Berufe, Bäcker und Friseure, zu besser bezahlten Bankangestellten umzuschulen. Dies haben auch die US-Banken in den letzten zwei Jahren gemacht, um Hunderttausende ihrer einfacheren Landsleute aus Häusern herauszuwerfen, denen sie vorwarfen, diese nicht bezahlt zu haben. Die Bäcker- und Friseurbanker hatte auch noch vergessen, die Unterlagen richtig zu bewerten und korrekt abzulegen. Nun rauscht eine Tausend-Milliarden-Dollar Klagewelle auf die US-Banken zu, wenn die Richter dem stattgeben.

Die Banken auf der ganzen Welt haben in den letzten 60 Jahren den grössten PR-Aufwand aller Branchen betrieben. Besonders in der Schweiz entstand das Image, bei den Bankiers handle es sich um eine Art Wirtschaftsadel, dem zu widersprechen sinnlos sei. Wie falsch dies ist, zeigten die Vorgänge bei UBS und CS, wo bei den „Oberen 300“ die nackte Boni-Gier herrschte, die von Oswald J. Grübel mit dessen Boni-Programmen, wie sie beim UBS-Konzern heute noch gültig sind, angetrieben wurde.
Mit PR und Lobbying haben die beiden „Schweizer“ Grossbanken einen Sicherheitsring um ihre undurchsichtigen Aktivitäten gelegt. Beim UBS-Konzern will Kaspar Villiger demnächst seine Rolle als VR-Präsident aufgeben, zu schwächlich war seine Verteidigung der Bank, zu unerfahren war er im Bankgeschäft gegen einen selbst unter Druck stehenden Konzern-CEO. Bei der CS-Group, wo ein „old horse“, Hans-Ulrich Dörig, diese Funktion wahrnimmt, scheint mindestens die Harmonie an der Spitze besser zu sein.

Die Schweiz wird immer reicher

Dienstag, den 19. Oktober 2010 um 14:47

Nur Profis lesen die Datenbücher der Eidg. Steuerverwaltung. Man findet darin folgende Angaben, die auch von Prof. Ueli Mäder, Uni Basel, bestätigt werden: In der Schweiz besitzen drei Prozent der Menschen 50 % der Vermögen. In Basel jedoch besitzen 0,58 % der Menschen 50 % der Vermögen. Der Rest kann sich dann jeweils die andere Hälfte teilen. Dieses Verhältnis dürfte sich in jüngster Zeit noch zugespitzt haben, denn die Saläre stagnieren eher, während die Aktiengewinne wieder zunehmen. Die Superreichen der Welt strömen weiterhin in die Schweiz, denn in Monaco ist es zu eng geworden und in Singapur muss man Fan sein, um dort dauerhaft wohnen zu wollen. Norwegen ist schön, aber zu kalt. Luxembourg und Vaduz sind Spielzeug-Staaten für ganz wenige und damit nur am Rande repräsentativ.

Europa hat einen neuen Nero

Dienstag, den 19. Oktober 2010 um 12:57

Kaiser Nero liess Rom 64 n.Chr. in Flammen aufgehen, was er den Christen als Brandstifter anhängen wollte. Die Christenverfolgung erlebte damit ihren Höhepunkt. Was hat Rom mit Paris zu tun? Frankreich hat jetzt seinen „Kaiser“ Sarkozy, der politischen Druck auf die Roma macht, das Renteneintrittsalter auf 62 Jahre erhöhen will und damit Paris in Flammen aufgehen lässt. Lange nach den ersten Ausschreitungen in Paris, hat die Regierung endlich ein Krisenteam zusammengestellt, das Sarkozy in seinen Vorhaben in der Öffentlichkeit unterstützen soll. Bei den Franzosen gilt wohl gerne das Sprichwort: Lieber spät als nie!

Fidel Stöhlker

Ein Edelweiss für die Angebetete

Dienstag, den 19. Oktober 2010 um 8:15

„Ach, hätte ich doch auch so einen Helden, der mir ein Edelweiss aus unwegsamem Gelände holt“, dachte so manches Schweizer Fräulein, wie man damals noch zu sagen pflegte. Schon bald müssen junge Männer auf Freiersfüssen für das Matterhorn der Alpenpflanzen nicht mehr auf steilen Gipfeln in den Hochalpen Kopf und Kragen riskieren. Tausende Floristen und Blumenliebhaber haben davon geträumt: Das Edelweiss für seine Holde wird man sich schon bald beim Floristen um die Ecke kaufen können. Mehr…

Philippe Welti

Das Basler Dreiland ist gescheitert

Dienstag, den 19. Oktober 2010 um 7:50

Die Basler Regierung hat es noch nicht gemerkt, Stapi Guy Morin schweigt. Das in 20 Jahren aufgebaute Dreiland rund um die Stadt Basel ist gescheitert, sagt einer der berühmtesten Basler, der Oekonom Christoph Kollreuter, Chef von Metrobasel. Er verlangt nicht weniger als eine Abkehr vom Elsass und von Südbaden und eine Hinwendung zur Schweiz bis nach Bern. Diese historische Kehrtwende ist bisher im Land unbeachtet geblieben, obwohl Kollreuter Klartext spricht:

– „Im Südelsass wird nur noch der Niedergang von Arbeitsplätzen verwaltet.“

– „Die Bilanz ist enttäuschend, die Nationalstaaten stehen uns gegenüber.“

– „Der nähere Raum um Basel ist kein Politikraum und möglicherweise auch kein Kulturraum.“ Colmar und Freiburg/Breisgau werden sich bedanken.

– „Die Elsässer gehen nicht in Basler Beizen und Kinos.“

Geplatzt ist der Grossbasler Traum. Schamvoll wird es verschwiegen. Die Basler sollen jetzt Berner werden, damit sie nicht Zürcher werden müssen, obwohl der schöne Guy mit der struwweligen Corinne gut zusammen passen würde. Armes Basel.

Schweizer Papierarmee

Dienstag, den 19. Oktober 2010 um 7:50

Der Bundesrat mit VBS-Chef Ueli Maurer will ein Heer mit 80 000 Soldaten. Weil kein Geld vorhanden ist, können ohnehin nur 50 000 davon korrekt ausgerüstet werden. Das sollte der Restlinken des Landes genügen, der NATO auch, denn die braucht nicht mehr Schweizer zur Verteidigung der Südflanke. Maurer: „Wir haben eine Papierarmee.“ Es wäre auch nicht schlecht, wenn wir die Mehrzahl der 26 000 Liegenschaften der Armee privatisieren würden; das gäbe Geld in die Bundeskasse. Festungen, Festungswerke und tausende von Tonnen Munition sind überflüssig. Die Panzer können abgeschafft werden, denn die Russen sind schon da – als Investoren.

SVP hat die Führung übernommen

Dienstag, den 19. Oktober 2010 um 7:49

Die SVP unter Toni Brunner ist die erfolgreichste Rechtspartei des europ. Kontinents geworden. Mit 28,9 % der Stimmen hält sie die FPÖ (17,5 %) auf Distanz, ebenso die berüchtigte Jobbik in Ungarn (16,7 %). Der „Front National“ in Frankreich ist mit 4,3 % weit abgeschlagen. Wenn das Ausland einmal merkt, welches Potential Chefstratege Dr. Christian Blocher zusammen mit seinem obersten Finanzchef Walter Frey rund um den Gotthard aufgebaut hat, kann dies ungemütlich werden. Umberto Bossi (Lega Nord, 8,3 %), kann von Christoph Blocher viel lernen, ebenso Geert Wilders (Partei für die Freiheit, 15,5 %), dessen Niederlande wir gerne als ein Schwesterland der Schweiz bezeichnet haben. Ob die SVP mit Christoph Blocher eines nicht zu fernen Tages ausscheiden wird? Eine Hoffnung, welche die FDP schon seit 20 Jahren hat! Das wird die Zukunft zeigen. Ein wirklicher Nachfolger von strategischer Kraft ist weit und breit nicht sichtbar. Die sich drängenden SVP-Haudegen, die Blochers Marschallstab gerne übernehmen würden, haben bei weitem noch nicht jenen strategischen Sachverstand und subtile Kraft entwickelt, die Blocher zum Kummer der anderen Mitteparteien auszeichnet.

Superstars im Zwielicht

Dienstag, den 19. Oktober 2010 um 7:45

Das Weltdorf ist für die meisten Menschen keine Realität: sie leben im Umkreis von 100-200 km, gelegentliche Ausflüge verändern wenig am lokalen Weltbild. Ganz anders die geheimnisvollen Superstars der Welt, die den ganzen Globus zusammen halten müssen. Papst Benedikt XVI. ist einer dieser geheimnisvollen Menschen, darob heiss umstritten. Jetzt ist Sepp Blatter, der Präsident des Weltfussballverbandes, wieder unter Beschuss. Unter den weiten Mänteln beider spielt sich natürlich viel ab, das nicht mit der Ethik eines Vorstadtvereins gemessen werden kann. Der Bundesrat hat seit 2004 mit dieser Globalethik der grossen Sportverbände kein Problem: Er hat sie von der Verfolgung wegen Bestechungsfällen freigestellt.

Die grossen Schweizer Konzerne haben in den letzten drei Jahren über CHF 4 Mia. an Bussgeldern an die EU, in die USA und viele andere Staaten geleistet. Viktor Wekselberg und Freunde haben sich soeben bereit erklärt, aus ungenannten Gründen CHF 10 Mio. in die Bundeskasse zu zahlen, um weiteren Verfolgungen zu entgehen.

Sepp Blatter ist seit Jahrzehnten einer der grossen Schweizer. Weder Joseph Deiss, der für ein Jahr die UNO präsidiert noch Dölf Ogi, der für Kofi Annan um die Welt reiste, haben die Schweiz dauerhaft global so erfolgreich vertreten. Wenn es dazu einen Walliser braucht, der in Clankämpfen aufgewachsen ist, umso besser für unser Land. Wir haben für jedes Problem den besten Mann.

 
     
     
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