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Tagesarchiv für 14. Oktober 2010

Das Kreuz mit dem Kreuz

Donnerstag, den 14. Oktober 2010 um 13:49

Jetzt werden, gestützt von einem Entscheid des Bundesgerichts, bereits die Kreuze in den Schulzimmern abgehängt. Im Luzernischen ist dies bereits erfolgt, im Oberwallis droht der gleiche Entscheid. Man kann den beiden Staatskirchen manches vorwerfen, aber die religiös-kulturelle Leistung von Jesus Christus bis hin zu Papst Benedikt XVI. für das christliche Abendland sollten wir hoch halten. Was bleibt von uns übrig? Tell ist weg. Das Kreuz ist weg. Die Armeewaffe ist bald weg. Übrig bleiben Konsumschweizer ohne ideellen Hintergrund. Die beiden Staatskirchen sind jetzt auf das Äusserste gefordert, denn mit dem Wegfall der Schule, die eine christliche Leitkultur vermittelt, wird die Entchristlichung des Landes sprunghaft voranschreiten. Wenn die katholischen Urkantone Luzern und Wallis fallen, werden die anderen Kantone bald nachziehen.

Der kirchliche Wettbewerb tobt

Donnerstag, den 14. Oktober 2010 um 13:49

„Mr. Europa“, Ratspräsident Hermann van Rompuy, betet vorzugsweise bei den Benediktinern, am liebsten im Kloster Affligem in Belgien. Derlei Seelenstärkung soll ihm bei seiner grossen Aufgabe behilflich sein. In der Schweiz ist Abt Martin aus Einsiedeln der bekannteste, beliebteste und ranghöchste Benediktiner. Der Kloster strahlt. Umgeben von zahlreichen Neubauten, zuletzt ein elegantes Musikhaus von Diener & Diener, hat Einsiedeln Strahlkraft weit nach Europa hinein. Für die zahlreichen Portugiesen in der Schweiz kommt Einsiedeln gleich nach Fatima. Im nächsten Jahr, zum zehnjährigen Abtjubiläum des aufstrebenden Wallisers, soll der Klosterhof in neuem Glanz erstrahlen. Die Mönchsgemeinschaft vermehrt und verjüngt sich. Von den Benediktinern hört man seit Jahren ohnehin mehr als von anderen Orden. Abtprimus Dr. Notker Wolf verkörpert den intellektuellen Mönch par excellence. Die Jesuiten oder Franziskaner haben dem derzeit nichts entgegen zu stellen.

Die Stadtzürcher Reformierten wollen die Zahl ihrer Kirchen vergrössern, denn Zürich wächst im Eiltempo, weshalb es sich den neuen Standorten anzupassen gilt. Die alten Stadtkirchen sind eher schlecht besucht. 20-30 Teilnehmer pro Gottesdienst zur sonntäglichen Messe sind kein Leistungsnachweis, aber bei den Reformierten kann ohnehin jeder Pfarrer tun und lassen, was er will. Es herrscht ein gewisser Minimalismus.
Ähnliche Sorgen haben die Schweizer Juden, die bei einer stark wachsenden Schweiz allmählich zu einer zunehmend verschwindenden Minderheit werden. Den 13 000 traditionellen Juden stehen etwa 1500 Reformjuden gegenüber. Die zahlreichen jüdischen Manager, vor allem auf dem Finanzplatz, werden als meist durchreisend nicht gezählt. Während Zürich, Basel und Bern noch recht lebhafte jüdische Gemeinden haben, schwächeln Freiburg, Luzern und St. Gallen doch deutlich.

Dem steht als grosse Herausforderung us-amerikanischen Stils seit dem 10. Oktober „Lord Gourasana, The Golden One“, gegenüber, der zur Freude der Welt als Sohn Gottes soeben seine Inkarnation erlebt hat. Jesus, Sohn Gottes, soll dazu gesagt haben „This incarnation is the Father. He is all love and compassion.“ Wenn unsere alten Kirchen sich nicht aufraffen, mutieren sie zu bepilzten Bäumen, während das Volk zu www. TheAnnouncement.com überläuft. Die Anthroposophen haben in Dornach soeben das Michaelsfest unter dem Titel „…in apokalyptischer Zeit“ unter grosser internationaler Beteiligung gefeiert. Der Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Richtig und Falsch, ist angesagt. Wo der neue Heilige Michael des Johannes-Evangeliums sich zeigen wird, darf noch offen bleiben.

Wann kommt die Eintrittsgebühr in den Wald?

Donnerstag, den 14. Oktober 2010 um 13:49

35 % des Kantons Aargau sind Wald, 20 % davon gehören privaten Waldbesitzern. Diese wollen unter Führung von CVP und SVP vom Steuerzahler Geld für die private Nutzung des Waldes erhalten. Die Regierung bleibt dabei: Im Aargau sollen 3 700 km Waldwege, 1000 Feuerstellen und Rastplätze und 190 Waldhütten auch künftig ohne Eintrittsgebühr genutzt werden können. Die privaten Waldbesitzer wollen nicht aufgeben.

Wie kam der Wolf in die Schweiz?

Donnerstag, den 14. Oktober 2010 um 13:49

Während in Zürich jährlich bis zu 100 Füchse abgeschossen werden, was niemand kümmert, da diese Autoreifen anknabbern und in die Keller eindringen, ist um die Wölfe im Wallis ein rechter Krieg entstanden. Wie kamen diese eigentlich zurück? Der Vorbehalt „Der Wolf ist in der Schweiz besonders geschützt“ steht in der sog. „Berner Konvention“ aus dem Jahr 1979. Als die Schweiz 1982 diese Konvention ratifizierte, gab es noch keine Wölfe in der Schweiz, weshalb sich niemand um diese Bestimmung kümmerte. Wie die Banker jeden Hebel nutzen, um zu mehr Eigengewinn zu kommen, muss nun jemand entdeckt haben, dss die Einfuhr von Wölfen in die Schweiz völlig gefahrlos und gesetzlich geschützt erfolgen kann. Einer Schutzklausel für Füchse würden die Zürcher nie zustimmen.

 
     
     
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