Über uns Dienstleistungen Agenda Medien Publikationen Kontakt  

Weblog

Tagesarchiv für 13. Oktober 2010

Informatiker – Die neuen Abzocker?

Mittwoch, den 13. Oktober 2010 um 15:48

Seit der Finanzkrise sind die Banker in Ungnade gefallen, weil sie grobe Fehler gemacht haben und die Gier Oberhand gewonnen hat. Fehler, die weltweit eine grosse Unordnung und Unsicherheit ausgelöst haben. Doch gibt es nicht auch andernorts richtige Abzocker? Offenbar lösen Informatiker gerade das Abzocker-Image der Banker ab. So lesen wir heute, dass der Informatikchef des bafu freigestellt wurde, weil offenbar unsaubere Projektvergaben stattgefunden haben. Auch die Informatiker der Banken bergen ein riesiges Gefahrenpotential, denn wie wir alle wissen, haben Informatiker auch Zugriff auf Kundendaten und so bot man dem deutschen Finanzministerium die Kundendaten-CD(s) an. Und einen dürfen wir nicht vergessen: Jens Alder. Seine Entlöhnung als freier IT-Berater für den Bund ist so unverschämt, dass man wirklich sagen kann – einige Informatiker prägen das Bild der neuen Abzocker.

Fidel Stöhlker

Secondos als Schweizer Chance

Mittwoch, den 13. Oktober 2010 um 13:13

Im Schweizer Fussball wie in der Literatur regieren die Secondos, junge Schweizer ausländischer Herkunft. Samiha Shafy heisst die Schweizer Starjournalistin, die es in die Redaktion des „Spiegel“ geschafft hat. Jetzt machen sich die Schweizer Wintersport-Funktionäre Sorgen um den Nachwuchs, der zu wenig ehrgeizig sei. Warum nehmen wir keine Secondos? Diese sind wesentlich leistungswilliger als unsere Ureinwohner aus dem Bündnerland, Bern oder der Waadt.

Max D. Amstutz legt zu „100 Jahre FIS“ ein wichtiges Buch vor

Mittwoch, den 13. Oktober 2010 um 9:42

Die goldenen Jahre des Skirennsports

Der erfolgreiche Spitzenmanager Max D. Amstutz, dem Holderbank/Holcim, Alusisse-Lonza und viele andere Schweizer Konzerne etliches von ihrem Erfolg verdanken, hat den Unruhe-Stand genutzt, um ein Buch „Die Anfänge des alpinen Skirennsports“ zu schreiben. Der Sohn eines Hoteliers aus Mürren, dessen Onkel einer der frühen Skirennfahrer der Schweiz war, hat nicht nur seiner Familie ein Denkmal gesetzt, sondern dem ganzen Schweizer Skisport.

Es sind noch keine hundert Jahre her, dass die Schweizer auf die Bretter stiegen, angefeuert von den Norwegern und Engländern, die als Abenteurer die Schweizer Berge bestiegen und, zu faul zum Abstieg zu Fuss, sich erste Ski anschnallten, um wieder die Ebene zu erreichen. Die Engländer und die Schweizer taten sich zusammen, um gegen die Norweger Abfahrt und Slalom zu einer – 1930 akzeptierten – olympischen Disziplin zu machen. Amstutz hat sein Buch im AS Verlag, Zürich, zur rechten Zeit herausgebracht. 100 Jahre FIS stehen an, es fehlt der Schweiz an einer breiten Nachwuchsförderung im alpinen Skisport. Erst Bundesrat Ueli Maurer hat das „S“ in seinem Departement wieder ernst genommen und neue Initiativen gestartet. Der bekannte Schweizer Olympionike Beat Hodler, Präsident des Kandahar Ski-Clubs, hat das Vorwort verfasst. Er schreibt: „Wer die phänomenale Entwicklung des Skirennsports nachvollziehen will, wird dieses Buch mit Faszination lesen.“

Anlässlich der Vernissage appellierte Martin Hodler an den Schweizer Nachwuchs, die „Komfortzone“ zu verlassen und wieder „die Zone der Herausforderung“ zu betreten. Leistungswille und Leistungsvermögen müssten wieder gefördert werden. Corinne Schmidhauser, ehemaliges Mitglied der Schweizer Skinationalmannschaft, rief zu Mut und Leidenschaft auf, damit wir wieder die Besten auf die Pisten bringen.

„Die Anfänge des alpinen Skirennsports“ von Max D. Amstutz (zweisprachig deutsch/englisch, 112 Abb.), 176 Seiten, im AS Verlag, Zürich, ISBN 978-3-909111-79-4, CHF 54.–

5000 Savoyarden wollen Schweizer werden

Mittwoch, den 13. Oktober 2010 um 7:42

Die Mitglieder der Liga Savoisienne, des Vereins der Savoyarden, 5000 Anhänger im Raum Annecy zählend, wollen weg von Paris und mit Sack und Pack Schweizer werden. Das wollen sie seit über 150 Jahren. Damals wurden die potentiellen Schweizer von der Regierung in Paris nach Guayana verbannt und, wie der heutige Liga-Präsident, Jean-Philippe Allenbach, sagt: „Umgebracht.“ Dafür hat Sarko im Augenblick keine Zeit.

Ausländischer Manager macht Innenpolitik

Mittwoch, den 13. Oktober 2010 um 7:42

Was früher sogar verboten war, dass sich Ausländer in öffentlichen Reden, Interviews und Auftritten in die Schweizer Innenpolitik einmischen, ist heute zur Regel geworden. Jüngstes Beispiel: Harry Hohmeister, CEO der Airline Swiss, die der Deutschen Lufthansa gehört, die in NYC „Heidi“-Wettbewerbe durchführt, um mehr Reisende in die Schweiz zu bringen, will einen Flughafen Zürich nach eigenem Gusto. Der Deutsche will keinen City Flughafen, wie er die Schweiz entsprechen würde, sondern ein internationales Drehkreuz mit viel Umsteigeverkehr. Die, was Kloten betrifft, schon immer lendenlahme Zürcher Regierung, kriecht vor den Deutschen am Boden und ist deshalb willens, die Nachtruhe von Hunderttausenden ihrer eigenen Bürger weiter zu opfern. Will die Schweiz eine Edelstation bleiben, braucht sie kein Klotener Drehkreuz, das die Rentabilität des Lufthansa-Konzerns steigert, sondern einen gut funktionierenden Flughafen, wie dies schon heute der Fall ist. Mir machen nicht die Serben Sorgen, die Unfälle verursachen, sondern die jene Deutschen, welche die Schweiz regieren wollen.

Heinrich Villiger raucht kubanisch

Mittwoch, den 13. Oktober 2010 um 7:41

Manchmal muss man Roger Köppels „Weltwoche“ lieben. Köppel zeigt dem Schweizer Establishment dessen Schwäche schonungslos auf, darin ganz Blocher-Schüler. Weil es kaum noch jemand wagt, Prof. Dr. Christoph Mörgeli einmal ausgenommen, den SP-Filz in den Verwaltungen auf die Hörner zu nehmen, braucht es ebenfalls eine „Weltwoche“. Ganz charmant liess sie den grössten Schweizer Cigarrier, Heinrich Villiger, mit einem Bonmot zu Wort kommen, das seine eigene Klasse hat. Villiger in einem „Weltwoche“-Interview: „Verglichen mit Fidel Castro, sind alle unsere Politiker blasse Ministrantenjungen.“ Heinrich Villiger feierte soeben mit viel deutscher TV-Prominenz den hundertsten Geburtstag von Villiger Deutschland, einem Kernstück seiner weltweiten Industriegruppe. „Ministrant“ Kaspar Villiger liess sich nicht blicken.

 
     
     
Home Kontakt Sitemap Weblog Home
Home | Über uns | Dienstleistungen | Agenda | Medien | Publikationen | Kontakt | Sitemap | Weblog