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Tagesarchiv für 28. September 2010

Schweiz ist CO2-Sparmeister

Dienstag, den 28. September 2010 um 13:14

In Europa ist die Schweiz zusammen mit Frankreich und Schweden CO2-Sparmeister.Der Energiemix aus Atomstrom und Wasserkraft beschert uns den niedrigsten CO2-Ausstoss pro Kopf. Die höchsten Emissionen haben England, Deutschland, Polen und Dönemark. Dort stinkt es, bei uns nicht.

Tiefe Einblicke in die Schweiz

Dienstag, den 28. September 2010 um 13:14

Wer immer nur von der Schweiz redet, wird leicht in Clichés verfallen. Deshalb lohnt es sich für Liebhaber von Zahlen, diese genauer zu werten:
– Der offizielle Wirtschaftsraum Zürich beansprucht 3,8 Mio. Einwohner, die ganze Schweiz 7,8 Mio. Einwohner.
– Die reichste Region innerhalb dieses Wirtschaftsraums ist der nur Wanderern bekannte Pfannenstiel, wo pro Kopf im Jahr 2005 CHF 179 000.– an Haushaltseinkommen verdient wurde. Die Zahl müsste heute höher sein, da auch Brady Dougan, CEO der CS Group, dort wohnt. Ob er in der Schweiz auch Steuern zahlt, ist geheim.
– Zum Wirtschaftsraum Zürich wird auch das St. Galler Rheintal gezählt, was ich für anmassend halte, denn der Einfluss des Fürstentums Liechtensteins und Vorarlbergs ist dort mit Sicherheit grösser als der Zürichs.
– Wenn der Wirtschaftsraum Zürich sich vorstellt (Standortmonitoring, Ausgabe 2010) sind Baden-Württemberg, Bayern, Österreich, Italien und die Schweiz sogenannte Anrainerstaaten und –regionen.
– Der reiche Schweizer Kanton Zug wird von den Schweizern fluchtartig verlassen (-1 % p.a.), weil die Zuwanderung von Ausländern die Einheimischen verdrängt. Gleiches spielt sich in den Kantonen St. Gallen, Schaffhausen, Graubünden, Solothurn und Glarus ab, wenn auch nicht im gleichen Tempo.

Dem Bauern- folgt das KMU-Sterben

Dienstag, den 28. September 2010 um 13:13

Die Schweizer Bauern haben es den KMU- und Gewerbebetrieben gezeigt, wie man mit Jammern weiter kommt. Immer, wenn ich an einem Bauernhof vorbeikomme, sehe ich den grossen Maschinenpark und freue mich darüber, dass wir Steuerzahler auch diesen mit finanziert haben. Nun trifft der tiefe Euro nach dem tiefen US-Dollar die exportierenden Schweizer KMU. Prompt reklamiert Claudia Moerker von Swiss Export beim Bund befristete Steuerleichterungen an. Meist vergisst man gerne, dass in solchen Krisen gerade jene Firmen gefährdet sind, die schwache Eigentümer, ein schwaches Management und gleich beides haben. In jeder Krise, nicht nur in der Serengeti, sterben die Schwächsten zuerst, damit die Überlebenden stärker werden. Prof. Dr. Thierry Volery von der Uni St. Gallen bietet jetzt ein Intensivstudium KMU an, wo Altstar Franz Jaeger die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erläutern wird. Nur 45 ausgewählte KMU-Chefs dürfen teilnehmen, wenn sie willens sind, dafür je CHF 30 000 auf den Tisch zu legen. Was wohl die anderen 100 000 KMU-Chefs und Topmanager machen, denen dieses Herrschaftswissen nicht zur Verfügung steht?

Tiefgründiger: Christian Dueblins www.xecutives.net

Dienstag, den 28. September 2010 um 11:17

Einen Boom erlebt derzeit www.xecutives.net, eine Gesprächsplattform des Interim-Managers und Troubleshooters Christian Dueblin. Bereits hat er gegen hundert tiefgründige Interviews geführt. Sein Gespräch mit Johann Schneider-Ammann gehört heute zu den gefragtesten, vermittelt es doch Einblicke in die Gedankenwelt des neuen Schweizer Bundesrates, wie dies andere Medien nicht ermöglichen. Die Interviews erscheinen in monatlichen Abständen. Thema im Oktober ist der Küsnachter Unternehmensentwickler Dr. Jan R. Edlund mit Buch und These vom „Monkey Management“, wonach Unternehmer und Manager es vermeiden sollten, die Aufgaben ihrer Mitarbeiter zu erledigen.

Das gleichnamige Startup-Unternehmen Xecutives.net, vor drei Jahren ins Leben gerufen, macht deutlich, wo in der Hektik des Tagesgeschäfts die Schweizer Medien nicht mithalten können. Das „Grosse Gespräch“ wird noch von der „Weltwoche“ oder den Sonntagszeitungen NZZaS, SonntagsZeitung, Sonntag und SüdostschweizaS gepflegt, sonst aber herrscht Wüste.

Die Professoren Malik und Ernst, Börsenguru Marc Faber, Rocklegende Chi Coltrane, der Filmer Xavier Koller, Jon Lord von Deep Purple und viele andere sind auf www.xecutives.ch zu finden. Christian Dueblin ist noch von jener heiligen Begeisterung besessen, die man Vollblutjournalisten gelegentlich wünscht.

Peinlich für Viktor Giacobbo

Dienstag, den 28. September 2010 um 7:22

Der gemässigte Sozialist und Schickeria-Theaterbetreiber („Casino“ in Winterthur) Viktor Giacobbo sah sich in einer peinlichen Situation. Er bot dem Thurgauer Unternehmer Daniel Model Gastrecht, der sich als Abschaffer des Sozialstaates sieht. Model, der offensichtlich zu den Sponsoren des „Casino“ gehört, wo auch andere Ostschweizer Unternehmer, wie Peter Spuhler, einen Obolus abliefern, verkörpert jenen Typus des Unternehmers, der die Kultur gerne gekauft („Die höchste Form der Aggression ist die Umarmung.“ Quelle: stö). Er will in der Schweiz auch einen eigenen Staat („Avalon“) gründen, was normalerweise Polizei und Militär verhindern müssten. Giacobbo sieht das ganze als Jux, na ja.

Erschossen Verfassungsschützer Siegfried Buback?

Dienstag, den 28. September 2010 um 7:19

Nach Friedrich Dürrenmatt ist eine Geschichte erst beendet, wenn das schlimmstmögliche Ereignis eingetreten ist. Im Falle der Ermordung des deutschen Generalbundesanwalts Siegfried Buback werden nun Spekulationen immer lauter, die frühzeitig freigelassenen beiden HauptverdächtigenVerena Becker und Siegfried Haag seien im Dienste des deutschen Verfassungsschutzes gestanden, mindestens als Informanten. Nach der Spieltheorie könnte es demnach so sein, dass, wie Bubacks Sohn Michael behauptet, dass der Verfassungsschutz jene einschleuste, die an den Morden beteiligt waren. Sie durften dann später auch rasch wieder in Freiheit. Ganz neu wäre dieses Modell nicht.

Dienstag „Für die Leserschaft wird sich nichts ändern….“

Dienstag, den 28. September 2010 um 7:19

..schreibt Colette Gradwohl, die Chefredaktorin im „Landboten“. Das ist ein Irrtum. Denn als Leser des „Landbote“ wie der „Zürcher Landzeitung“ bin ich es einfach leid, 2-3mal täglich die gleichen Artikel vorgesetzt zu bekommen. Ich bin es auch leid, im „Bund“ das gleiche zu lesen wie im „Tagesanzeiger“. Ich bin es auch leid, in der „Basler Zeitung“ das gleiche zu lesen wie in der „Mittelland Zeitung“. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als einige Abonnemente zu kündigen, sofern ich kein Interesse an den lokalen Vorgängen habe. Die Verleger vernichten mit solchen Sparaktionen nicht nur den „Bannwald der Schweizer Demokratie“, wie der Verlegerverband früher schrieb, sondern treiben anspruchsvolle Leser noch mehr als bisher als Abonnenten zu ausländischen Verlagen, die das fehlende Meinungsspektum ersetzen. Wer sich nicht der zunehmenden Komformität der Schweizer Berichterstattung ausliefern will, muss künftig auf jeden Fall auch den „Spiegel“, die „FAZ“ und die „SZ“ lesen, für die globale Berichterstattung auch „FTI“, „WSJE“ und „Le Monde“. Dem Schweizer Normalleser wird die Magerkost der einheimischen Verleger genügen, kennt er doch nichts anderes.

 
     
     
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