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Tagesarchiv für 21. September 2010

UBS und CS brüskieren Bankiervereinigung

Dienstag, den 21. September 2010 um 9:28

Wie wenig sich die beiden Schweizer Grossbanken UBS und CS sich noch als schweizerisch verstehen, wurde beim jüngsten Bankiertag in Basel deutlich. Weder die VR-Präsidenten noch die CEO’s liessen sich blicken, sodass das einfache Schweizer Bankiersvolk unter sich bleiben konnte. Die einzige Redaktion, welches solches eher vorwurfsvoll bemerkte, war die „Neue Zürcher Zeitung“. Die Qualität des einheimischen Wirtschaftsjournalismus wird auch daran deutlich, dass man derartige Feinheiten nicht einmal mehr bemerkt. Weshalb aber die UBS in der Schweiz eine Imagekampagne macht, um wieder Glaubwürdigkeit herzustellen, bleibt die andere Frage. Offensichtlich will man das Geld der Anleger, auch einige andere Geschäfte machen, aber sonst wenig mit dem Land zu tun haben. Oswald Grübel, CEO UBS-Konzern, ist in der Schweiz etwa so beliebt, wie es einst Nicolas G. Hayek war, und Brady Dougan, sein CEO-Kollege beim CS-Konzern, gilt als Abzocker (von Grübels Gnaden), der seine Zeit lieber in den USA verbringt. Ich schreibe schon lange: Es handelt sich bei beiden um ausländisch verankerte und geführte Banken mit Sitz in der Schweiz. Dies einzugestehen, fällt niemand leicht.

Der Alarmismus des seco ist schlimm

Dienstag, den 21. September 2010 um 9:26

Weil ich „Die Volkswirtschaft“, vom seco publiziertes Magazin für Wirtschaftspolitik, im allgemeinen für nützlich halte, ist der dort verbreitete Alarmismus in weltpolitischen Fragen schlimm und peinlich. In der jüngsten Ausgabe 9/10 behauptet im Editorial Beatrice Maser Mallor, Leiterin wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit im Staatssekretariat fürWirtschaft: „Heute leiden über eine Milliarde Menschen an Hunger.“ Beinahe gleichentags kommuniziert die UNO/FAO, es würden nur noch 925 Mio. Menschen Hunger. So schlimm dies sein mag, aber deer Berner Alarmismus mindert die Glaubwürdigkeit des seco. Im gleichen Ton geht die Berner Staatspropaganda weiter:
– Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren
– 24 000 Menschen sterben jedne Tag an Hunger oder an den direkten Folgen davon
– Ein Kind, das heute verhungert, wird ermordet.

Das ist mir alles zuviel, obwohl ich nicht daran zweifle, dass zu wenig getan wird. Wer sich auf Dr. h.c. Jean Ziegler beruft, macht den Wolf zum Schäfer. Man soll sich in Bern deshalb nicht wundern, wenn guter Vorsatz wegen Ubertreibung unglaubwürdig wird.

Was empfiehlt der geniale Investor?

Dienstag, den 21. September 2010 um 9:23

Marc Möbius von Templeton, genialer Frühinvestor mit Wohnsitz Hongkong, schaute auch wieder einmal in Zürich vorbei, wo er im „Business Club Zürich“ sprach. Ausser den üblichen Anlagen in Asien, die ihm auch heute noch wichtig sind, empfahl er dem Frühinvestor, der besondere Wachstumsstories sucht, Anlagen in Libyen (!), Rumänien (!!), auf den Karibischen Inseln und in Afrika.. Diese „frontier markets“ seien heute einen Blick wert.

Kleine Medienwunder

Dienstag, den 21. September 2010 um 7:18

Seit einigen Tagen lese ich die „Basler Zeitung“ wieder mit mehr Aufmerksamkeit als in den letzten zehn Jahren. Spürt man den neuen Wind schon oder ist die Erwartung zu hoch? Chefredaktor Markus Somm hat die Aufwertung der Halbkantone zu einem Thema gemacht, das ist ein guter Anfang. Auch innerhalb der beiden Basler Halbkantone zieht die „BaZ“ das Tempo an, wenn sie fragt, ob der SP-Präsident „allmählich aufwache“. Ähnlich geht es mir mit der „Neue Luzerner Zeitung“, die immer wieder mit guten Einzelstories auffällt. Demnächst dürfte auch die „Zürcher Landzeitung“ inhaltlich einen grossen Sprung nach vorn machen. Jedenfalls erwarten dies die Leser, die von der Familie Gut als Alteigentümer nicht verwöhnt wurden. Bis zu den Herbstwahlen 2011 stehen genügend gute Themen an; man muss sie nur zu nutzen wissen.

Ein ultra-orthodoxer Sozialfall

Dienstag, den 21. September 2010 um 7:18

Glücklich darf man sein, dass die Traumatiker nach einem Beschluss des Bundesgerichts keine IV mehr beziehen sollen. Wie viele Millionen Franken für Schauspieler zum Fenster hinaus geschleudert wurden, hat mir einmal ein Zürcher Arzt bestätigt, dessen Praxis von solchen Bescheinigungen lebt. Wie Türken, Serben oder Albaner unsere Sozialhilfe ausnützen, aber auch arbeitsfaule Schweizer, ist bekannt und ärgerlich. Nun hat der Nationalfonds auf eine andere Gruppe von Menschen aufmerksam gemacht, „die in steigender Zahl von der Sozialhilfe abhängig sind“, die ultra-orthodoxen Juden in der Schweiz. Es handelt sich bekanntlich um Überzeugungstäter, die auch ihrem eigenen Staat, Israel, jede Mengel Schwierigkeiten machen. Warum sollen wir diesen „harmlosen“ Eigenbrötlern das Leben finanzieren? Entweder macht man mit oder nicht.

 
     
     
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