Die Berner Windpark-Komödie
7. September 2010 um 7:38Im Berner Jura steht der erste Schweizer Windpark, aber er liefert kaum Energie. Die Bernischen Kraftwerke, BKW, haben unter starkem politischen Druck acht Windturbinen auf dem Mont Crosin und dem Mont Soleil gebaut. Weil dort aber zu wenig Wind weht, ist der Nutzungsgrad miserabel – und wird es auch bleiben. Die BKW leisten Zuschüsse, der Bund soll Zuschüsse leisten, die Nutzer, etwa 16 000 Menschen, sollen mehr für Windenergie bezahlen. Offensichtlich haben die Berner dies gebaut, um zu beweisen, dass es nicht funktioniert. Zudem wurde eine wunderbare Landschaft mit überaus hässlichen Turbinen verschandelt; derlei kann nur im “Rotgrünen Bern” geschehen.


am 7. September 2010 um 19:06 Uhr.
In der Jura-Windpark-Komödie tritt nebst dem Kanton Bern ein zweiter Komödiant auf – Kanton Solothurn.
Das Gebiet um den Passwang liegt seit 1942 unter Naturschutz (Juraschutz). Der solothurnische Regierungsrat will nun den Schutz lockern, um dort die nutzlosen, nur durch Subventionen finanzierbaren Windräder aufzustellen. Gemeinden wie Balsthal und Mümliswil-Ramiswil kämpfen mit Beschwerden dagegen.
Die kantonale Justizkommission hat das Vorhaben des Regierungsrats als zulässig erklärt, mit der Argumentation: «Der Richtplan informiere nur über die Grundzüge der Raumplanung, weitere Abklärungen hätten im anschliessenden Nutzungsplanverfahren zu folgen». Mit anderen Worten: Zuerst wird die «Katze im Sack» verkauft und die Details, wie die Landschaft zu verunstalten ist, werden später im kleineren Behördenkreis geregelt.
Im Kantonsrat votierten einige dämliche Techno-Freaks für Windräder als «Thaler Sehenswürdigkeit».