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Tagesarchiv für 6. September 2010

Ausländer drücken Qualität an Schweizer Unis nach unten – Andere Ausländer drücken Qualitätdes „Deutschen Gen’s“ nach unten

Montag, den 6. September 2010 um 12:24

Man werde inzwischen regelrecht von ausländischen Studenten überrannt, melden die Schweizer Universitäten, und beklagen eine sinkende Qualität des Unterrichts. Noch fehlt ein Schweizer Theo Sarrazin, der daraus ein nationales Thema macht. Der Berliner Moslem-Freak, der sich in seiner beschaulichen Stille im Berliner Westend gestört, mindestens aber beunruhig fühlt, gehört zur Klasse deutscher Untergangs-Philosophen wie Treitschke oder Spengler. In Wirklichkeit ist der Untergang der müden deutschen Altherren- und Altdamenklasse im Gang, die lieber Gottschalk sehen oder die „Super-Illu“ lesen, denn Nain, Daoisten, Maoisten (Chinesen) und Muslime rücken an die Stelle der einst fleissigen, jetzt aber aussterbenden Deutschen nach.

Sarrazin hat nicht Unrecht. Dies bestätigt auch die Zürcher Vontobel-Stiftung mit ihrer jüngsten Publikation „Über die Freiheit im Islam“. Dort hat die brillante türkische Schriftstellerin und Essayistin Necla Kelek bestätigt, dass viele Türken in Deutschland die deutsche Gesellschaft ablehnen und keinerlei Dank zeigen für die sozialen Wohltaten, welche man ihnen angedeihen lässt. Wer Sarrazin verstehen will, muss sich diese Publikation beschaffen (www.vontobel-stiftung.ch). Dort wird der Sempacher Theologe Hans Küng demontiert, dessen Vorstellung vom „den Islam von innen heraus verstehen“ in die Irre führe, weil es sich um eine therapeutische und nicht um eine analytische Methode handle. Kelek beschreibt, wie Konfliktforscher in Deutschland aus dem deutschen Hochschulbereich verdrängt werden, wenn sie sich mit der muslimischen Gewaltbereitschaft beschäftigen. Kritisch ist Kelek auch im Hinblick auf die Haltung des europäischen Menschenrechts-Beirats und des UN-Menschenrechtsbeirats, welche die Islamophobie als verwerflich einstufen. Schon aus diesen Bemerkungen lässt sich ableiten, wie auch in Deutschland eine „classe politique und culturelle“ Sarrazin ins Aus drücken will. Vielmehr werde der Versuch gemacht, so Kelek, „aus Muslimen Juden zu machen“ und sie damit als Opfer vor Verfolgung quasi zu immunisieren.

Entweder ist auch diese Vontobel-Broschüre ein Skandal im Sinne der UN-Menschenrechtler oder Theo Sarrazin ist freizusprechen. Gunnar Heinsohn, der hier schon oft zur Lektüre empfohlene deutsche Soziologe, hat schon vor zwei Jahren im „Merkur“ geschrieben, drei Viertel der Kinder, die in Deutschland geboren werden, kämen „aus bildungsfernen Schichten“. Damit bezog der das Deutsch sprechende Prekariat mit ein. Ganz nebenbei: In der Schweiz dürfte diese Entwicklung nichts anders laufen, siehe den Alarmruf Schweizer Hochschulen, sie würden von dümmeren Ausländern überschwemmt.

Liebt Eure Affen-Gene

Montag, den 6. September 2010 um 12:12

98 % unserer Gene sind identisch mit denjenigen der Affen. Hätte Theo Sarrazin nun geschrieben „98 % aller Juden haben ein Affen-Gen“ wäre er richtig gelegen. Das „Juden-Gen“, welches er gesehen zu haben glaubte, ist trotz mutterseitiger Generationenfolge bei den Stammjuden nicht vorhanden. Shlomo Sand („Comment l’Etat juive fut inventé“), Professor der Universität Tel Aviv, macht ausdrücklich deutlich, dass die meisten Juden gar keine sind, sondern einfach zu solchen gemacht wurden. Die echten Juden sind die Palästinenser, so Shlomo, der an sein eigenes „Juden-Gen“ nicht zu glauben wagt. Sarrazin hat nach Meinung der zum Teil ängstlichen, zum Teil linken deutschen Bildungselite drei Fehler gemacht:

– Er hat das Klassenproblem in Deutschland ethnisch begründet. Roma und Afrikaner dürfen aus der EU zurück geschafft werden, aber nur im Rahmen einer individuellen Prüfung, wie auch Sarkozy hervorhebt.
– Er hat ein Bildungsproblem eugenisch betrachtet. Derlei geschieht auch in den USA, wo man den Lernerfolg der asiatischen Einwanderer von dem der weniger erfolgreichen „Black Americans“ unterscheidet.
– Er hat das Integrationsproblem segregationistisch behandelt. Berlin die grösste Stadt der Türkei im Westen zu nennen, ist erlaubt, nicht aber Kreuzberg als grösstes Türkenviertel und Ghetto Berlins zu bezeichnen.
Merke: Lernt Eure Affen-Gene zu lieben. Die restlichen zwei Prozent zählen bei manchen Menschen ohnehin nicht.

Schawinski – Sein Aufmerksamkeitsdefizit

Montag, den 6. September 2010 um 10:26

Wissen Sie, warum Roger Schawinski so hart provoziert? Jetzt hat es auch unseren SF-Komiker Viktor Giacobbo erwischt, der nicht sonderlich erfreut wirkte, als Schawinski ihn auf die Hörner genommen hat. Schawinski geht immer mehr in Vergessenheit und kaum jemand ist heute noch an seiner persönlichen Meinung interessiert. Deshalb provoziert er seine Gäste ganz billig bis aufs Blut und hofft dadurch, mehr Zuhörer für sein Radio 1 zu gewinnen, das offenbar nicht sonderlich gut läuft. Wenn Egos in Vergessenheit geraten, schlagen sie um sich wie verrückt. Schawinski hat also grosse Angst, nicht mehr relevant zu sein – was er bei den Jüngeren schon geschafft hat, weil er ohnehin nur für Erwachsene sendet.

Fidel Stöhlker

Die Heimat des Schrecklichen

Montag, den 6. September 2010 um 9:14

Unser Land, die Schweiz, ist sehr erfolgreich, aber nicht zuletzt deshalb, weil wir zum Zentrum des Schrecklichen werden. Alle sprechen von Werten, aber die alten Werte der Schweiz sind versunken, die neuen Werte wenig verankert: Öffnung in die Welt. Ist das ein Wert oder eine wirtschaftliche Maxime? Wohl eher letzteres. Was sollte uns beschäftigen?

. Die grossen Söldnerfirmen dieser Welt haben längst ihre Zelte in der Schweiz aufgeschlagen. Wir sind neutral, also lassen wir es zu, dass diese Firmen ihre Söldner überall dort verkaufen, wo gut bezahlt wird. Einige Steuern werden in Basel-Stadt, Zug und Genf wohl übrig bleiben.

. Den militärischen Söldnern entsprechen die Zivilsöldner. Mit adecco haben wir die weltgrösste Firma dieser Art auch in der Schweiz. Sie helfen mit, Lohndumping zu betreiben und die klassischen Arbeitsverhältnisse, die Sicherheit für Familien bedeuteten, aufzulösen.

. Mit Marc Rich an der Spitze, der Moral und Ethik als Fremdwörter betrachtet, haben wir den Standort Zug zum Erfolgsmodell gemacht. Seine Schüler, die in Zug, Luzern und Genf sitzen, spekulieren rund um den Globus mit Rohstoffen. Die daraus resultierenden Konflikte sind vielfältig.

. Die wegen ihres Teergehalts ungesundesten Zigaretten der Welt werden ausgerechnet in der Schweiz, so vor allem im Jura, produziert. Die Schweiz erlaubt dies, ganz im Gegensatz zu den EU-Staaten, die nicht daran mitschuldig werden wollen, wenn die Menschen sich vergiften.

Diese Aufzählung ist sicher nur die Spitze des Eisbergs, denn Firmen-, Anwalts-, Bank- und andere Berufsgeheimnisse schützen Vorgänge in unserem Land, wo Phantasie und Recherchefähigkeit kaum ausreichen. Die junge Zürcher Anwältin Stefanie Oesch hat soeben ein Buch vorgelegt, worin sie die Machenschaften der diversen mafiösen Organisationen in unserem Land beschreibt. Natürlich interessiert sich dafür keine kantonale Regierung.

Wir sind zum „Golden Nugget of the World“ geworden und ein Ende dieser frohen Entwicklung ist nicht absehbar. Ein älterer Erfolgsanwalt klagte dieser Tage: „Unsere jungen Anwälte stellen sich Riesenhütten an der Goldküste auf. Wir waren bescheidener.“ Die jungen Anwälte sind offensichtlich auf Wachstum eingestellt. Keine schlechte Aussicht.

Umwelt schützen, Ausbildung vernachlässigen

Montag, den 6. September 2010 um 9:14

Wir schützen jeden Baum und rufen die Polizei, wird er ohne Anmeldung und Bewilligung gefällt. Wir erhalten unmögliche alte Hallen, während unsere Vorfahren tausend Jahre lang alles zerstörten, was vor ihnen war. Wir schützen Wolf und Bär, aber wir tun zu wenig für die Menschen. In der Schweiz haben wir zu wenig Ärzte ausgebildet, weshalb deutsche Ärzte sie ersetzen müssen. Wir haben zu wenige Lehrer ausgebildet, weshalb wir Ausländer zu uns einladen und jedes Holzbein aktivieren. Die USA haben, trotz einer Arbeitslosigkeit von 15 %, zu wenig Ingenieure ausgebildet. Sie lassen sie jetzt aus Indien kommen. Merke: Der Schutz der Umwelt ist eine national-regionale Aufgabe, der Schutz des Menschen ist wegen der Globalisierung aufgehoben.

Bestätigt Elsbeth Stern Thilo Sarrazin?

Montag, den 6. September 2010 um 8:17

Die an der ETH lehrende Elsbeth Stern sagt zu Thilo Sarrazins Thesen: „Die grösste Gefahr für eine gesellschaftliche Verdummung besteht darin, dass soziale Herkunft für Schul- und Berufserfolg wichtiger ist als Intelligenz und Begabung.“ Sagt dies nicht auch Sarrazin, wenn er feststellt, man gebe den jungen Türken und anderen Muslimen durch die gesellschaftliche Abgrenzung in Deutschland keine Chance, sich weiter zu entwickeln? In die Schweiz ist Sarrazins Buch bis heute noch nicht gekommen. Wir werden aus Deutschland erst in zweiter oder dritter Reihe beliefert, ganz wie die Türken in Deutschland. Habe es bestellt und muss warten.

Positives Denken ist nicht nachhaltig

Montag, den 6. September 2010 um 8:16

Viele unserer Spitzenbanker und industriellen CEO’s lassen sich seit Jahrzehnten im „Positiven Denken“ weiter bilden. Ein Schweizer Spitzentrainer dieser Denkschule ist der Zürcher Harry Holzheu. Wer kennt ihn nicht? Nun hat Barbara Ehrenreich diese Schule mit ihrem Buch „Smile or Die“ aufgespiesst und weist nach, wie positives Denken die Welt verdummt. Einiges daran ist wahr, denn wenn der CEO positiv denkt, hindert ihn dies nicht daran, Fehlentscheide zu treffen, Entlassungen vorzunehmen und die Kürzung der Dividende zu beantragen. Nach dem Motto „Ich bin glücklich – Du bist mir egal“ sind die positiven Denker in der heutigen Welt die Zombies der Marktwirtschaft. Nach uns der Weltuntergang, heute hier, morgen dort. Dazu die passende aktuelle Nachricht: Auch Hirnjogging, an Kreuzworträtseln von Älteren gerne geübt, kann die Demenz nicht verhindern. Sie setzt später, aber heftiger ein.

Besuchen Sie den Slum NYC!

Montag, den 6. September 2010 um 8:16

„The city which never sleeps“ hat jetzt einen ernsthaften Grund, dabei zu bleiben. Apartments und Hotels wimmeln von Bettwanzen, Tendenz rasch zunehmend. Also, mein Herbstbesuch fällt aus; ich bleibe in „The city which mostly sleeps – Zurich“.

BLackbos UBS-Währungshandel

Montag, den 6. September 2010 um 7:24

Täglich werden für vier Trillionen (viertausend Milliarden) US-Dollar Währungen gehandelt. Unser Schweizer UBS-Konzern ist neben der Deutschen Bank und Barclays einer bedeutendsten Händler. Was in dieser Blackbox vor sich geht, die den Banken nur geringe Gewinne bringen soll, weiss ausserhalb derBank niemand. Natürlich handelt die UBS für viele Kunden (die Schweiz ist ein global wichtiger Standort), aber handelt sie auch für sich selber? Der Schweizerfranken steigt und steigt, die UBS-Geldhändler müssten eigentlich wissen, wohin.

Moderat-normale Religionsführer gesucht

Montag, den 6. September 2010 um 7:24

In der Schweiz, Westeuropa und den USA wird der „moderate Islam“ gesucht, denn mit den Fanatikern wollen wir nicht sprechen. Waren Atatürk, Sultan Mohammed V. von Marokko oder M.A. Jinnah, der Pakistan vor 63 Jahren gründete, nicht moderate Moslem? In Marokko und Algerien kämpfen Bürgergruppen bereits für die Aufhebung des Fastengebots im Ramadan. Aller Schwächen eingedenk, warum verbünden wir uns nicht mit den Türken und der Marokkanern? Immerhin haben wir die Pius-Brüder der Katholiken zu bieten und die Juden Rabbi Ovadia Yossef, den geistigen Führer der Shas-Partei. Ich finde, das Gespräch mit den Moslem ist nicht schwieriger als das mit unseren eigenen Radikalen.

 
     
     
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