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Die Kaffeesatzleser der Konjunkturforschung

1. September 2010 um 7:47

Den Zahlen des KOF durfte man schon seit 20 Jahren nicht trauen, weil sie stets zu optimistisch waren. Jan-Egbert Sturm, dem neuen KOF-Direktor, ergeht es ebenso. Aymo Brunetti vom seco, die Regierung im Rücken, spielt auf extreme Vorsicht und liegt ebenso falsch. Schuld sollen die Handelsfirmen in Zug seiu, deren Praxis alle verwirrt. Das wird wohl stimmen, denn die Firmen der A-Schweiz haben kein Interesse daran, der B-Schweiz zu berichten, was sie wirklich tun.

Ein Kommentar zu “Die Kaffeesatzleser der Konjunkturforschung”

  1. Fred David

    Die Firmen der A-Schweiz laufen ausser Kontrolle.

    Wenn allein die Bilanzen der zwei grössten Banken ein Mehrfaches des gesamten Bruttoinlandprodukts der Schweiz betragen, ist das ja auch wenig erstaunlich

    Nur tut die B-Schweiz unerschütterlich so, als hätte sie das alles noch unter Kontrolle.

    Zwei hermetisch getrennte Welten.

    Wenn man genau hinschaut, bedeutet das eine schleichende Auflösung der staatlichen Autorität.

    Drum schauen wir ja auch lieber nicht genau hin.

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