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Was will Thilo Sarrazin?

31. August 2010 um 11:28

Das prominente Mitglied der Deutschen Bundesbank, Spross einer Hugenottenfamilie und westpreussischer Gutsbesitzer,malt den Untergang Deutschlands an die Wand. Er sagt, die Einwanderung bildungsunwilliger Ausländer, vor allem von Türken und Mohammedanern, ruiniere Deutschland. Diese „bildungsfernen Gruppen“ würden aus Deutschland eine neuen Balkanstaat machen. Sarrazin sagt, seine Familie stamme von arabischen Seeräubern ab, die man im Mittelalter als Sarazenen kannte; damit ist auch die Herkunft der Basler Bankiersfamilie Sarasin geklärt, deren letzter aktiver Spross, Eric Sarasin, heute als Präsident der Handelskammer Deutschland-Schweiz fungiert. Thilo Sarrazin wird von den deutschen politischen Eliten heftig bekämpft. Diese stören sich nicht am interkulturellen Austausch, denn deren Ziel sind die Vereinigten Staaten von Europa, einschliesslich der Türkei. Sarrazin wird verteidigt vom deutschen Mittelstand, der in direkter Konkurrenz mit dem Islam lebt und die europäische Transfer-Union finanziert, dies bei gleichzeitig absinkendem Lebensstandard. In den Eliten ist deshalb die Verlegenheit gross ob einer solchen Sprache eines Mitglieds derselben Elite.

6 Kommentare zu “Was will Thilo Sarrazin?”

  1. Harry R. Wilkens

    Vor allem will er, dass sich sein Buch gut verkauft, und das ist ihm gelungen.
    Unwürdig und schleimig ist das Verhalten der Medienknechte, die jetzt jedem Interviewten lauernd die Gretchenfrage stellen: wie hälst Du es mit Sarrazin? Wehe, wenn man dann nicht politisch korrekt antwortet! Oder ausweichend.
    Man stelle sich einmal vor: allein schon die Ankündigung bzw. das Erscheinen eines Buches führt zu Rücktrittsforderungen, Parteiausschluss, Hetz- und Hexenjagd!

  2. Fred David

    Tja, das wäre dann wohl der Befund, dass es ein A-Deutschland und ein B-Deutschland gibt.

    Da sind wir mit unserer A- und unserer B-Schweiz ja gar kein Sonderfall.

    Die Aufteilung der Welt in hermetisch abgesonderte A- und B-Sektoren wird langsam aber sicher sicht- und spürbar.

    Sollte man im Auge behalten, bevor’s zu spät ist.

  3. Ulrich Hertig

    Endlich ein Prominenter der auszusprechen wagt was die Tatsachen sind. Unsere Eliten sind ahnungslose Verräter die nicht einmal wissen, dass sie für den militärisch-industriellen Komplex und die Hochfinanz der USA agieren um über Kriege und Globalisierung deren Weltherrschaft zu errichten. Das ist keine Verschwörungstheorie, man muss nur die Augen öffnen und 1984 ist bereits sehr nahe.

  4. Prof. Gerardo W. Físcher

    Wenn es in Deutschland und der Schweiz um Türken geht, hat man es meist mit deren Unterschicht zu tun. Deutsche wollen keine Kinder mehr haben, türkische Toilettenreiniger, Müllmänner oder Schmuddel-Gemüsehändler, wenn nicht gar Haschisch-Drogenhändler, schaffen sich kinderreiche Familien und drohen zur mindergebildeten und wohl auch minderbegabten zukünftigen Bevölkerungsmehrheit zu werden. Die Türkei deshalb zu einer Rückkehr in einen geistig im Spätmittelalter stehengebliebenen Orient zu verdammen, ist dennoch unklug und ungerecht. Die Türken haben eine breite Oberschicht von hohem Bildungsstand und sind staatlich immer noch vom Geist des Reformators Kemal Atatürk geprägt.

    Der Türkei westlich vorgelagert liegt Griechenland, dessen orthodoxes Christentum den westlichen Europäern wohl näher steht als der Islam der Türkei. Die Griechen sind nicht mehr die Kulturschöpfer des Hellenismus des Altertums, aber sie träumen wenigstens noch davon. So könnte Griechenland einen Europa-Anschluss der Türkei in seiner Wirkung als Kulturschock abmildern. Erst die Türkei (dazu natürlich das überwiegend griechische, aber auch von Türken bewohnte Zypern, Armenien und Georgien) gäbe der Europa-Union hinreichende wirtschaftliche Kraft und könnte in einer zweiten Phase über Kurdistan und Iran Brücken in den Orient bauen, während gleichzeitig die USA erstmals in ihrer Geschichte Bescheidenheit lernen und ein Block um Russland sich stabilisiert, ohne zum Fürchten zu sein. In einer EU unter Einschluss der Türkei werden Oberschichten ausgetauscht, während die missliebig gewordenen Unteren in ihre aufblühende alte Heimat zurückkehren. – gwf

  5. Fred David

    Ich lese gerade, dass ein Viertel der Bevölkerung Berlins einen Migrationshintergrund hat, hauptsächlich Türken, Polen und Russen, und dass insbesondere die Türken inzwischen einen neuen Mittelstand aufgebaut haben.

    „Die Hälfte der Migranten hat einen akademischen Abschluss, der höchste Anteil in ganz Deutschland,“ sagt der Migrationsbeauftragte des Berliner Senats.

    Der müsste es ja eigentlich wissen. Jedenfalls ist mir diese Zahl neu.

    Ich möchte mal solche Zahlen aus der Schweiz präsentiert bekommen. Was wir hier zu lesen kriegen, sind immer nur Statstiken über „kriminelle Taten mit Migrationahintergrund“ , und „Häftlinge in Schweizer Strafanstalten mit Migrationshintergrund“ undsoweiter, halt eben so das, was grad auf die Argumenationsschiene passt.

  6. M.Kalbermatten

    Allen die da jetzt „schreien“ sei gesagt, erstmal muss die Oberschicht einmal leben wie der Mittelstand teilweise und die Unterschicht ganz, nämlich zusammen mit den Islammigranten, dann wissen sie vielleicht auch mal von was sie reden!!!
    Dann werden sie nämlich sehen, das Herr Sarazzin recht hat.
    Ich könnte hunderte von Beispielen aufzählen.
    Ein Kleines sei genannt: Da sagt mir doch ein Türke vor 1Jahr in Deutschland „60% der Kinder in Deutschland sind Türkenkinder, wir haben Deutschland eingenommen!“ und das in allem Ernst. Soll ich jetzt denken das ist ein Einzelfall?

    Tatsache ist, dass das Volk es satt, hat sich für dumm verkaufen zu lassen. Wir sollen zahlen und schweigen, uns anpöbeln und difamieren lassen. Aber einmal ist`s genug und es wird unweigerlich zum Eklat kommen, denn es brodelt überall. Dann hoffe ich, das man unseren Schönrednern Asyl im Ausland gibt.

    Lieber Herr Prof. Fischer die Türkei in der EU? Schauen Sie doch erstmal, das die Menschenrechte eingehalten werden, das in der Türkei die Christenverfolgung aufhört und zudem nach China, ist die Türkei an erster Stelle im Kopieren, was uns jedes Jahr hunderte von Arbeitsplätzen kostet! Mir scheint Sie reden von „Rutschen“ und nicht von Brücken bauen?
    Und Unterschicht und Oberschicht? Sie können sich ja aussuchen, mit wem Sie zu tun haben wollen, die Mehrheit
    der Bürger kann das nicht, also orientieren Sie sich erstmal, bevor Sie faseln.

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