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In Wirklichkeit ist alles ganz anders

31. August 2010 um 7:48

Stellen wir die Welt einmal auf den Kopf, schütteln sie und warten, was herauskommt: Die Eurokrise war gewollt, führt sie doch zur optimierten EU-Fiskalpolitik und näher zum Endziel der Vereinigten Staaten von Europa. Die Deutschen finanzieren die Transfer-Union, weil das Volk geduldig ist. Wir sitzen bereits mitten in einer Deflation (wie Prof. Dr. F. Malik seit langem sagt). Wer dann nicht verarmt, wird von der folgenden Inflation ruiniert. Ziel: Abbau unseres übertriebenen Wohlstandes im Westen, den uns die ganze Welt übel nimmt. Dann ist auch die Frage der Einwanderung erledigt.
Die Schweiz und Deutschland haben eine Bevölkerung, die spart. Wir sind umgeben von Konsumstaaten, denn einer muss das Geld schliesslich ausgeben. Die USA sind ein Gross-Griechenland, das Kriege braucht, um seine Wirtschaft am Laufen zu halten. Bei uns in der Schweiz sitzen Bürgerinnen und Bürger noch am Gaspedal, weshalb reiche Menschen aus aller Welt zu uns strömen, weil sie vom eigenen Papiergeld nichts mehr halten. Sind das nun gute oder schlechte Aussichten?

2 Kommentare zu “In Wirklichkeit ist alles ganz anders”

  1. Fred David

    Der Mann in seinem Penthouse ist übrigens 81 Jahre alt und heisste John Naisbitt, der „Erfinder“ des Begriffs „Globalization“ und Autor von „Megatrends“.

    Es steht zu befürchten, dass Naisbitt noch immer ein ziemlich gutes Gespür für Megatrends hat.

  2. Prof. Gerardo W. Físcher

    Wenn man die USA als Vorbild nimmt – einen überdimensionierten Einheitsstaat mit 50 Teilstaaten von fast durchweg sehr schwacher Identität, so kann einem beim Gedanken an die „Vereinigten Staaten von Europa“ nur schlecht werden. Die Schweizer betrachten Europa aus einer Insel des Friedens, aber sie müssten es dennoch sehen: In Europa bestehen in enger Nachbarschaft die Kernvölker einstiger riesiger Kolonialreiche, die Eingeborenen-Völkern in Übersee nicht nur mit Feuer, Schwert und Kreuz das Christentum gebracht haben, sondern auch Ordnung, Menschenwürde, Technologie und Wissenschaft. Das Christentum wirkt nicht mehr als einigendes Band, aber was wäre die Welt ohne all das Andere? – gwf

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