Wir brauchen die Medien doch!
30. August 2010 um 8:26Wenn Ermes Gallarotti in der “NZZ” zur Auslieferung tausender ehemaliger UBS-Kunden an die US-Justizbehörden schreibt “Es hängt ein Hauch von Verrat in der Luft”, möchte man an die Zukunft der Schweizer Medien glauben. Ebenso Martin Kilian, der im “Tagesanzeiger” glänzend berichtet “Endet der amerikanische Traum mit einem Winseln?” Das Fragezeichen wird die Redaktion in fünf Jahren wohl weglassen. Vorbild ist jener englische UNO-Diplomat, der über den Gaza-Streifen sagte: “Ein Open-Air-Gefängnis.” Medien sind dazu da, die Nebel in unseren Hirnen und vor unseren Augen zu verscheuchen.


am 30. August 2010 um 10:17 Uhr.
Open-Air-Gefängnis ist viel zu nett ausgedrückt. Man könnte es auch einfach Ghetto nennen.