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Machos oder Wohlfühl-Politiker?

30. August 2010 um 7:28

Schon Theodore Roosevelt, später einmal US-Präsident, wollte “den Wolf in sich spüren”, als er mit seinen “rough riders” auf Kuba eintraf, um die Spanier zu verjagen. Diesem Kult des Machotums, ein Reflex gegen die Dekadenz der Zeit, pflegt auch Wladimir Putin, der sich gerne in freier Natur, mit offener Brust oder beim Walfisch-Schiessen abbilden lässt. Hans-Ruedi Merz hat dagegen keine Chance, Ueli Maurer als Grasesser wohl auch nicht. Die eigentlichen Machos im Bundesrat sind wohl die dort vertretenen Frauen. Politiker sind heute “zum Wohlfühlen” da, wie Claudia Kocher in der “BaZ” schreibt.

Ein Kommentar zu “Machos oder Wohlfühl-Politiker?”

  1. Harry R. Wilkens

    Das Macho-Image ist charakteristisch für Kleinwüchsige wie Putin, Berlusconi und Sarkozy. Während das Transvestitentum eines Gaddafi eher schon homoerotische Züge trägt. Schwulsein ist in unter Politikern, und dieser Trend ging von Frankreich aus (Kulturminister Lang, Aussenminister Kouchner), bevor er auf Deutschland überschwappte, wo er mit deutscher Gründlichkeit ausgelebt wird. Jörg Haider – Muammar Gaddafi, was mag sich da in den Zelten abgespielt haben?

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