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Tagesarchiv für 26. August 2010

Hilflose Berner Justiz

Donnerstag, den 26. August 2010 um 9:18

Im Schweizer Strassenverkehr kann man noch so einen kleinen Fehler begehen und man wird von der Polizei wie ein Schwerverbrecher behandelt. Die Bussen erreichen unverschämte Grössen und das bei Kleinstvergehen. Nur bei den richtigen Straftätern, die Taten wie Hausfriedensbruch, Nötigung oder Körperverletzungen begehen, sehen sich die Behörden ganz schnell überfordert. So führt im bernischen Schüpfen ein 22-jähriger Jugendlicher Straftäter die Behörden vor. Sie kriegen den Mann einfach nicht von der Strasse. Vielleicht sollten wir die Russen ja als Vorbild nehmen und unser „Sibirisches Straflager“ irgendwo im abgelegenen Jura einrichten. Ich weiss, politisch ist dies nie durchsetzbar, also lassen wir die Jungen doch einfach weitermachen.

Fidel Stöhlker

Calvin war unser Mullah

Donnerstag, den 26. August 2010 um 7:39

Der Spanier Miguel Serveto, bei uns Michael Servetus genannt, war ein bedeutender Intellektueller des frühen 16. Jahrhunderts. Er verurteilte den Glauben an die Heilige Dreifaltigkeit und forderte die Rückkehr zur Bibel wie zu den frühen Kirchenvätern. Mit der Abkehr von der Trinität wollte er eine Brücke zu Juden und Muslimen schlagen. Katholiken wie Protestanten hassten ihn dafür. Calvin, der Ahmedi Nejad seiner Zeit, liess Servetus vor den Toren Genfs verbrennen. Der Islam befindet sich heute in einer vergleichbaren Periode. Wir sollten daher in jedem Mullah auch einen Calvin sehen.

Ich gehe heute zu Fuss nach Hause

Donnerstag, den 26. August 2010 um 7:35

In einem heroischen Akt werde ich heute Abend 150 Meter bergaufwärts zu Fuss nach Hause gehen. Es wird mir gut tun, denn der Weg führt über Wiesen und durch einen grossen Wald. Es wird auch der Welt gut tun, denn ich werde damit ein Zeichen setzen: Hier wird Energie gespart. Einigermassen irritiert nehme ich zur Kenntnis, dass sich die Stadtbevölkerung der Welt jedes Jahr um 44 Mio. Menschen vermehrt. Wie sagte die Fürstin von Thurn und Taxis? „Die schnackeln zuviel.“ Jeden Tag werden 20’000 neue Häuser gebaut. Zurück in die Höhlen! Jeden Tag werden 250 km neue Strassen gebaut. Bleibt zuhause. Mein Beitrag zum Energiesparen soll ein Beweis sein: Wir Schweizer sind vernünftiger.

Geist wird nicht honoriert

Donnerstag, den 26. August 2010 um 7:33

Ein Banker wird gut bezahlt, wenn er aus Geld noch mehr Geld macht. Das lässt sich zählen. Ein Developper wie Samih Sawiris verdient im günstigen Fall sehr viel Geld, weil er aus unbenutzten, billig erworbenen Wiesen in Andermatt „ein neues St. Moritz“ macht. Dann muss er aber besser sein als VBS-Chef Ueli Maurer, der bei Amtsantritt „die beste Armee der Welt“ schaffen wollte; heute ist er sehr weit davon entfernt und scheint auch die Richtung verloren zu haben. Wer ein Honorar für einen seiner Texte will, die ohne seine Zustimmung im Internet publiziert wurden, erhält pro Text günstigenfalls 100 Euro; manchmal muss man dies per Anwalt mit Spesen von über 1000 Euro erkämpfen. Ein Lyrikband bringt einem Autor vielleicht Fr. 500.–. Als Kreativer ist man heute Teil einer globalen Sphäre; diese Vermassung bringt nichts mehr ein, es sei denn für die bekannten Kaffeehaus-Literaten vom Stil Martin Suters.

Was sind Studien noch wert?

Donnerstag, den 26. August 2010 um 7:31

Was Prof. Kurt Imhof jüngst über die Qualität der Schweizer Medien publizierte, ist klar aus linker Optik erfolgt. Europas Linke, einschliesslich der Sozialdemokraten, waren stets einem bürgerlichen Bildungsgedanken verpflichtet. Medien, die nicht der Bildung des Bürgers dienen, um damit Demokratie zu ermöglichen, wurden stets als zweitklassig bezeichnet. Diese Messlatte erreichen viele Schweizer Medien schon lange nicht mehr; die letzten linken Bildungsbürger werden immer darüber weinen. Was sind Studien überhaupt wert? Zur Unschädlichkeit der Handystrahlen liegen derzeit rund 10 000 Studien vor. Die Uppsala-Universität in Schweden hat 70 Menschen vor dem Schlag 30 Minuten lang Handystrahlen ausgesetzt. Ergebnis: Kopfschmerzen, schlechtere Schlafqualität, Konzentrationsstörungen. Die ETH Zürich hat in einer ähnlichen Studie Gehirnströme und –durchblutung gemessen. Ergebnis: Erhebliche Veränderungen der Gehirnaktivität, keine gesundheitlichen Störungen. Ich benutze das Handy seit seiner Erfindung („Ziegelstein“) täglich, scheine aber noch bei Sinnen zu sein.

 
     
     
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