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Tagesarchiv für 20. August 2010

Christoph Blocher feiert in Ems

Freitag, den 20. August 2010 um 8:20

Als zufriedener Aktionär der Ems-Chemie, die für das vergangene Jahr eine Dividende und eine Zusatzdividende ausschüttet, bin ich nicht überrascht, dass dort an der GV Dr. Christoph Blocher als Sänger den Ljoba-Liedes „Ranz des vaches“ auftritt. Blochers halten über 60 % der Aktien der Ems-Chemie, was einer Ausschüttung von rund Fr. 140 Mio. entspricht, womit auch der beginnende SVP-Wahlkampf leicht zu finanzieren ist.

Schweiz im Universitäten-Test

Freitag, den 20. August 2010 um 8:20

Die Universität Shanghai hat wieder einmal ihr „World Universities Ranking“, Jahrgang 2010 publiziert. Es fand in der Schweiz keine Beachtung (mehr). Vielleicht liegt es daran, dass die ETHZ auf Platz 23 liegt, die Universität Zürich erst auf Platz 51 liegt (Vorjahr Platz 54) und die Universität Basel (welche Überraschng!) auf Platz 86 folgt. Genf ist nirgendwo, Bern auch nicht und St. Gallen im Fernen Osten unbekannt.

Glücklich im „Weaner Sumpf“

Freitag, den 20. August 2010 um 8:20

Die alten, längst verstorbenen Swarovskis, die aus Sand weltberühmte Glitzersteine machten, nannten die Stadt Wien aus ihrer Tiroler Sicht „einen Sumpf“, der ihnen unheimlich war. Ausgerechnet Enkelin Fiona Swarovski tat den genialen Schritt nach Wien, indem sie den feschen Karl-Heinz Grasser, einst Finanzminister von Haiders Gnaden, zum Gatten nahm. Fiona, ein eher unbedeutender Swarovski-Familienaktionär, tobt seither mit ihm durch die globale Partyszene. Der „Weaner Sumpf“, so Engeweihte, ist seither nicht trockener geworden.

Geht „L’Afrique de Papa“ unter?

Freitag, den 20. August 2010 um 8:20

„Kaiser“ Bokassa ist Vergangenheit, „Feldmarschall Mobutu“ auch. Das „L’Afrique de Papa“ scheint jetzt unter zu gehen. Die europäischen Kolonialmächte haben die extrem kleinen Eliten korrumpiert. Während des Kalten Krieges war, von West wie von Ost, jede Form der Bestechung erlaubt. In Zimbabwe und Kenie geht die Opposition auf die Strasse. Sie wollen moderne Staaten, wo nicht die Ethnie eine Rolle spielt, sondern eine breite wirtschaftliche Entwicklung möglich wird, welche Afrikas Völker aus der Armut holen soll. Merkwürdig, dass es Europa und die EU nicht geschafft haben, eine Afrika-Politik zu entwickeln. Wie wir Schweizer mit dem Rücken zum Bodensee stehen, steht Europa mit dem Rücken zum Mittelmeer. Es wäre an der Zeit, sich in beiden Fällen einmal umzudrehen, um neue Chancen zu entdecken.

 
     
     
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