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Tagesarchiv für 18. August 2010

„Bestes Land der Erde“: Schweiz mit Silbermedaille

Mittwoch, den 18. August 2010 um 10:05

„Newsweek“, eine von mir sehr geschätzte Publikation, weil dort Fareed Zakaria schreibt, hat in seiner jüngsten Ausgabe die Schweiz als zweitbestes Land der Erde ausgezeichnet, nach Finnland, gefolgt von Schweden, Australien und Luxembourg. Die Schweiz bietet viel Wohlstand, ein exzellentes Gesundheitswesen und gute Schulen. Lediglich in der wirtschaftlichen Dynamik liegen wir nur auf Platz 7, Finnland auf Platz 8. Singapur auf Platz 1. Dennoch zweifle ich am ersten Platz von Finnland. Der sehr schöne baltische Staat hat zu viele Stechmücken, ist oft zu kalt und zu weit abgelegen von den europäischen Zentren. Wir Schweizer liegen als „Golden Nugget oft he World“ inmitten von allem und jammern über unsere Zustände, was kein Mensch begreift.

Die Bilateralen haben zwei Seiten

Mittwoch, den 18. August 2010 um 8:22

Unsere bürgerlichen Politiker in Bern klammern sich, wie Ertrinkende an eine Planke, an die 120 bilateralen Verträge, welche Bern mit Brüssel verbinden. Wir verhandeln Paragraph um Paragraph, unsere Autonomie von der EU verteidigend. In Brüssel ist man längst der Auffassung, das sei ein juristisch-bürokratischer Prozess, den man abschaffen müsse. Davon wollen aber unsere bürgerlichen Parteien, die sonst streng gegen Bürokratie im eigenen Haus sind, aber nichts wissen. Ich lerne daraus, dass Bürokratie auch ein Schutzfaktor sein kann, eine Art Grosse Chinesische Mauer, die unser Schweizer Eigentliches schützen soll.

Spenden für Pakistan ist kaum angesagt

Mittwoch, den 18. August 2010 um 7:36

Wie soll man als Normalbürger für Pakistan spenden, wenn uns das Land seit vielen Jahren als chaotisch, politisch instabil und von Taliban durchsetzt, wie von Militärregierungen kontrolliert, vorgestellt wird? Kaum jemand, den ich kenne, hat Lust, in dieses für die meisten unverständliche Chaos Geld hinein zu schütten, wo sich schon die pakistanischen Eliten, angefangen mit dem Staatspräsidenten, kaum um das Wohlergehen ihrer „Mitbürger“ kümmern. Pakistan, mit Atombomben ausgerüstet, ist im Kern ein „failed state“, der von den Grossmächten missbraucht wird, wie diese es immer getan haben. Warum sollen Schweizerinnen und Schweizer mehr Mitleid haben als die Pakistani selber?
In den letzten 20 Jahren hatten wir 28 grosse Katastrophen, wofür die Schweiz Milliarden gegeben hat. Längst wird unterschieden zwischen „normalen“ Krisen, wie Tschernobyl es war, „abnormalen“ Krisen, wie 9/11 und Naturkatastrophen, wie sie jetzt alle Tage stattfinden. Wie das slowakische Parlament nicht helfen wollte, als Griechenland Geld brauchte, wird unser „Krisenfranken“ künftig auch nur dorthin vergeben, wo der Boden dafür gut vorbereitet ist. Pakistan, so hart dies klingen mag, gehört heute nicht dazu.

 
     
     
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