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Tagesarchiv für 12. August 2010

Ich kenne die Gesichter…

Donnerstag, den 12. August 2010 um 8:10

Wer Mark Hurd sieht, den wegen einer Sex- und Spesenaffäre zurückgetretenen CEO von Hewlett-Packard, erinnert sich gleichzeitig an hunderte ähnlicher Gesichter vergleichbarer Manager: Straffe, vielleicht gestraffte, Gesichtshaut, Haarpracht wie ein 20jähriger, immer unter Druck, zupackend. Er war als CEO stets ein „high performer“. Seine Gespielin oder Nichtgespielin, eine 50jährige Sex-Schauspielerin, die aussieht wie eine 22jährige. Das ist Amerika: Bluff.

Kann Heinz Karrer die Stromlücke beweisen?

Donnerstag, den 12. August 2010 um 7:25

Drei Jahre zog Axpo-Chef Heinz Karrer durch die Lande und sprach mit hoher Überzeugungskraft von der kommenden Stromlücke, weshalb man Atomkraftwerke bauen müsse. Er wurde mehrfach von Harry Holzheu unter die „Redner des Jahres“ aufgenommen. Dann widersprach ihm in eigener Ex-Kadermann; jetzt auch, das ist in der Sache begründet, Peter Pauli vom Solarenergie-Hersteller Meyer Burger. Es ist schon verrückt, dass der Bund Jahr für Jahr CHF 60 Mio. für die Suche nach Endlagerstätten investiert. Gerade deshalb, weil sie weitgehend unbekannt sind und wenig verstanden werden, sind mir die Lobbykämpfe der Energiebranche unheimlich.

Solaris Urschrei

Donnerstag, den 12. August 2010 um 7:25

Kaum ist das Filmfestival Locarno vorbei, das, ganz im französischen Stil, viel Sex, Gewalt und Chaos brachte, holt „Mr. Ticino“, Marco Solari, zum nächsten Urschrei aus: „Wir brauchen Gottardo 2020!“ Solari war bisher ein begnadeter Verkäufer. Er wehrt sich gegen eine Studie von Fachleuten, die dem Projekt wenig Chancen geben. Solari verlangt Herz und Emotion, Geld nur ganz am Rande. Er will das Projekt, weil die Levantina ausblutet, sucht die Nord-Süd-Achse Luzern-Uri-Tessin. Deshalb sind die Bündner und Walliser bisher nicht warm geworden. Selbst die Expo 02 nennt Solari heute „nicht nachhaltig“. Es war hinausgeworfenes Geld, was niemand zugeben will. Auch für „Gottardo 2020“ gibt es noch keine gute Konzeption. Blochers Wanderweg „Vier Quellen“, den er rund um den Gottardo anlegen will, ist noch die beste Idee.

Mexikanische Sitten

Donnerstag, den 12. August 2010 um 7:25

Der reichste Mann der Welt ist Mexikaner; kein Wunder. Zehn Prozent der Bevölkerung verfügen dort über 45 % der Vermögen. Die Kommissionen der Banken sind skandalös hoch. Die Geschäfte der Mafia wachsen jährlich um 7 %, die der Realwirtschaft nur um 3,5 %. Ene Umkehr ist nicht in Sicht.

Naturschützer liegen grundfalsch

Donnerstag, den 12. August 2010 um 7:24

Was uns als Naturschutz verkauft wird, ist eine Ökologie des des 19. Und frühen 20sten Jahrhunderts, eine Zeit des Mangels und der Hungersnöte. Auf übernutzten nährstoffarmen Böden lebten Blumen, Schmetterlinge und Insekten, die wir heute vermissen. Unser Naturschutz ist eine Art Denkmalschutz, wo Bären und Wölfe aufgestellt werden, als seien römische Caesaren. Die Landwirtschaft überdingt die Wiesen und macht die Gewässer kaputt; mit Milliarden mussten wir unsere Seen vor den hoch subventionierten Landwirten schützen. Der Artenschwund ist zu neun Zehnteln den Landwirten anzulasten, das letzte Zehntel allen anderen. Alleine die deutschen Bauern brauchen mehr Energie und stossen mehr klimarelevante Gase aus als alle Autofahrer in Mitteleuropa; wir Schweizer sind keine Spur besser.

 
     
     
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