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Tagesarchiv für 4. August 2010

Jörg Kachelmann kämpft um seinen Ruf

Mittwoch, den 4. August 2010 um 11:01

Das herzige Bild vom Wetterfrosch, der Blumenkohlwolken aufziehen lässt, hat Jörg Kachelmann zu einem höchst bekannten Sympathieträger gemacht. Wie er die halbstaatlichen Wetterdienste wegen derer schlechten Leistungen fertig machte, zeigte schon einen anderen Kachelmann. In Wirklichkeit ist er ein sehr erfolgreicher Unternehmer, dem 49 % der Meteomedia AG gehören. Mit etwa Euro 13 Mio. Umsatz und einem Bilanzgewinn von 3,5 Mio Euro. ist Kachelmann nicht der kleine Schmuddeljunge von nebenan, sondern ein eher wohlhabender Kapitalist. Der nur vom Gericht zu entscheidenden Kampf um seinen guten Ruf ist Millionen wert. Ihm ist gelungen, was weder Dr. Roger Schawinski noch den anderen Inhabern von Privatsendern vergönnt war, das staatliche Wettermonopol zu knacken. Er tat dies durch inhaltliche Innovationen und einen persönlichen Stil als Moderator, der sich erheblich von dem der Monopolmedien unterschied. Das ist keinem unserer Privatsender bisher gelungen.

UBS auf Platz 50

Mittwoch, den 4. August 2010 um 11:00

Wenn der UBS-Konzern unter den beliebtesten Schweizer Unternehmen heute auf Platz 50 liegt, hat er sich dies selbst zuzuschreiben. Auslöser dieser Krise ist die Equipe Marcel Ospel, Peter Wuffli und Konsorten, aber Oswald J. Grübel, der Retter-CEO, hat eine Aufgabe auch nicht oder zu spät in Angriff genommen: Die angemessene Kommunikation für eine Bank in der Krise. Deshalb gewinnt die Raiffeisen-Bank auf Platz 3 der beliebtesten Unternehmen. Sie liefert, was wir brauchen. Sie vernichtet nicht unser Aktien-Vermögen. Sie zahlt sogar Steuern an Bund, Kantone und Gemeinden. Und ihr CEO, Dr. Pierin Vincenz, hat nicht nur eine glaubwürdige Politik, sondern auch einen glaubwürdigen Auftritt. Das alles vermissen wir am UBS-Konzern und dessen globalen Helden.

Es gibt keine Wirtschafts-Zauberei

Mittwoch, den 4. August 2010 um 11:00

Warren Buffett ist kein Zauberer, aber er hat viel Geld und einen in Jahrzehnten aufgebauten sehr guten Ruf. Daher werden ihm schon beim Einstieg Deals angeboten, die eine zweistellige Rendite sichern, ganz wie der Einstieg des Singapurer Staatsfonds in den UBS-Konzern mit einem zweistelligen Jahreszins. Wer in seiner Branche als Nr. 1 gilt, dem fallen immer Zusatzgeschäfte und –gewinne in den Schoss, die weniger mit Leistung als mit Ruf zu tun haben.

Extrem schnelle Helfer

Mittwoch, den 4. August 2010 um 10:59

Die Schweizer Hilfeleistungen nach dem Tsunami in Südostasien sind berüchtigt wegen ihrer Wirkungslosigkeit. Die „Weltwoche“ machte darauf aufmerksam, aber unsere staatshörigen Medien hatten natürlich keine Lust, Roger Köppels rechtslastigen Abweichlerverlag zu diesem Thema publizistisch zu unterstützen. Die westliche Hilfe in Haiti, von Bill Clinton koordiniert, war mit Sicherheit auch eine Pleite. Bei jedem Besuch westlicher Staatsoberhäupter in Port au Prince wurden Hunderte von Millionen angekündigt, dann aber nie geliefert. Jetzt zeichnet sich das gleiche Hilfsdebakel in Afghanistan ab. Neidvoll berichten unsere eigenen Helfer, dass die fundamentalistischen Hilfsorganisationen der Moslems viel schneller bei den bedrohten Menschen seien als die unsrigen. Die „Basler Zeitung“ machte daraus den attraktiven Titel „Extremisten nutzen grosse Flut“. Niemand ist bisher auf die Idee gekommen, dass die Vertreter des christlichen Westens gerne mit grossen Zahlen um sich werfen, sich aber ungerne um Menschen kümmern. Wenn die Muslime den Menschen in der Welt besser zu Hilfe kommen als wir dies vermögen, werden die Muslime die Menschen gewinnen. Martin Luther hatte seinerzeit eine religiöse Auffassung, die den Menschen auch näher stand als die der katholischen Bischöfe und Päpste. Daraus wuchs das protestantische Christentum, ganz wie wir heute den fundamentalistischen Islam fördern (und bekriegen), der den Menschen näher steht als uns lieb sein kann.

 
     
     
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