BaZ kniet vor Tettamanti
30. März 2010 um 13:25Als der Tessiner Financier Tito Tettamanti die “Bilanz” in seinem Besitz hatte, musste diese seine Artikel publizieren und sein Buch über die Marktwirtschaft loben, das sonst kaum jemand zur Kenntnis genommen hat. Jetzt steht Dr. Tito Tettamanti, Mehrheitsaktionär der “Basler Zeitung”, dort wie ein Feldherr im Bild (Ausgabe vom 27.3.10) und verlangt von den Medien “auf Missstände aufmerksam zu machen”. Dies leiste ich gerne mit diesem Beitrag, denn Tettamanti kauft sich gerne Medien, um darin aufzutreten. Der Kniefall der BaZ vor ihrem Hauptaktionär kann damit begründet werden, den Leser damit informieren zu wollen. Ich erinnere daran, dass Michael Ringier sich in seinen Blättern vor Jahren ebenso hofieren liess, seit langem aber verstummt ist, weil die Glaubwürdigkeit nicht mehr stimmte. Es ist schade, wenn die BaZ Stimmrohr einer marktwirtschaftlichen Gruppe wird, die de facto bedeutungslos ist.


am 30. März 2010 um 14:01 Uhr.
Seit Peter Sigirst mit seiner unsinnigen Strategie der Diversifizierung die BAZ an die Wand gefahren hat, macht diese doch einen Höfling nach dem anderen. Weshalb also nicht auch vor Herrn Tettamanti? So hat die BAZ doch immerhin noch etwas, worüber sie schreiben kann, denn bedeutungslos war die BAZ bereits zu Zeiten des Peter Sigirst.
am 31. März 2010 um 16:14 Uhr.
@Jürg Schönenberger: Schlimm an Tettamanti & Konsorten ist der Filz, aus dem sie stammen und den sie präsentieren: Der bei der UBS gechasste ART BANKING CEO, Karli Schweizer, Schnitzelbänggler und Blocher-Intimus ist zum SVP-Einwohnerrat in Riehen gewählt worden. Kaum passiert, widmet ihm die BaZ eine ganze Seite für ein Streitgespräch über die total uninteressanten Schwimmbad-Probleme von Riehen, er, der Elektriker-Sohn aus Kleinbasel, im Nadelstreifen, fehlte nur noch die Nelke !
Nur, Herr Schönenbeger, die Basler sind gebildet genug, diesen Filz zu durchschauen – dass die BaZ kein Gesicht hat, ist nicht neu, wir brauchen sie halt für die regionalen Infos !
Im übrigen zelebriert der omnipräsente Herr Köppel den gleichen Filz schon lange perfekt und bis zur Unerträglichkeit – er, das Sprachrohr grosser Teile der rechten Schweizer und Lieblings-Talker in CH und D !
Der Tettamanti sollte’s mal nicht übertreiben, in Basel hat die Populitsten-Masche kurze Beine !