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Den Zugriff sichern

17. März 2010 um 9:57

In einer Gesellschaft, wo die Verlustrisiken gewaltig über den nationalen Budgets hängen und niemand weiss, ob die beiden Grossbanken UBS und CS ihre Risiken wirklich unter Kontrolle haben, wo Bankchef Marcel Ospel hinter dem Rücken seiner Aktionäre über den Verkauf der UBS an eine US-Bank (Lehman) verhandelte, gilt, wie am Berg, nur eines: Den Zugriff sichern. Die UBS-Spitzenmanager haben sich bis zur Gegenwart den Zugriff auf die millionenhohen persönlichen Auszahlungen gesichert. Oswald Grübel gibt sich ganz bescheiden, obwohl seine Bank bisher kaum Fortschritte gemacht hat, mit seinen 3 Mio-Bezügen und zusätzlichen Options-Millionen-Gewinnen. Er hat den Zugriff gesichert, denn sein VR-Präsident Kaspar Villiger wird ihm nicht im Wege stehen. Ebenso die katholische Kirche. Sie hat sich über Jahrzehnte den Zugriff auf die Jugendlichen gesichert und wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, diese hohe Verantwortung, wenn sie im Individuellen scheiterte, an den Staat zu übertragen. Wer den Zugriff nicht hat, wie der Mittelstand des Schweizer Volkes, wird mehr Gesundheitskosten bezahlen, mehr Steuern, mehr Verwaltungsgebühren und in allem weniger Leistungen erhalten. Es ist wie am Berg: Wer nicht zugreift, stürzt ab.

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