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Tagesarchiv für 1. März 2010

Banques doivent restaurer la «marque suisse»

Montag, den 1. März 2010 um 14:01

Ce n’est pas sur les rendements que comptent ceux qui déposent de l’argent sale en Suisse : ils cherchent avant tout à contourner l’impôt qu’ils auraient à verser dans leur pays d’origine. C’est pourquoi les gestionnaires suisses de fortune en profitent depuis des années, ne lésinant pas sur les frais d’administration. Maintenant que la Suisse ne fait plus de différence entre la soustraction d’impôt et la fraude fiscale, elle a perdu cet atout concurrentiel. Alors pourquoi des étrangers fortunés continueraient-ils d’apporter leur argent en Suisse ? C’est ce que vont se demander de plus en plus de déposants ces prochaines années. Les banques suisses devraient pouvoir répondre haut et clair : parce que nous sommes les meilleures pour la stabilité, la sécurité, les services et les performances. Dommage que les banques privées suisses soient maintenant trop loin du compte pour en dire autant. Lire l’article dans le “Temps” d’aujourd’hui.
Philippe Welti

Die Schweiz als ständiger Olympiade-Gastgeber?

Montag, den 1. März 2010 um 13:21

Es ist die Idee des US-Ruderers Charles Banks, der vorgeschlagen hat, die Schweiz, als Sitz des IOC, auch zum festen Gastgeber künftiger Olympiaden zu machen. Damit liessen sich Milliarden-Ausgaben vermeiden, die zum Bankrott von Städten und Staaten führen können, ganz wie Athen, das sich 2004 mit über USD 14 Mia. verschuldete, Geld, das es heute dringend brauchen könnte. Die Schweiz könnte eine olympische Infrastruktur aufbauen und unterhalten; sie kann auch während der Spiele touristisch und sportlich genutzt werden. Die Winterspiele für die Schweiz, vielleicht sogar die Sommerspiele, dies wäre eine Perspektive, die dem “City State Switzerland” entsprechen würde. Dieses Modell würde unseren Möglichkeiten entsprechen, weshalb ich empfehle, dass Bundesrat und kantonale Regierungen eine Olympia- Sonderkommission bilden, um dieses Zukunftsprogramm mindestens zu prüfen. Vancouver klagt unter den jetzt angefallenen Kosten, Beijing hat bisher wenig von den riesigen Stadien profitiert. Die Sport- und Tourismusnation Schweiz wäre das richtige neue Olympia des beginnenden 21. Jahrhunderts.

Hauseigentümerverband bietet Banken die Stirn

Montag, den 1. März 2010 um 9:56

Ansgar Gmür, der Direktor des mächtigen Schweizerischen Hauseigentümerverbandes, der über 300 000 Mitglieder zählt, bietet in Sachen Eigenmietwert den Schweizer Banken die Stirn. Gmür will für seine Hauseigentümer eine Aufhebung des in Europa einmaligen Eigenmietwerts erreichen, denn viele Rentner, die ihr Haus eigentlich bezahlt hätten, müssen damit eine Zusatzsteuer bezahlen, die den Bund und die Banken bereichern. Gmür geht frontal auf Dr. Pierin Vincenz los, den CEO der Raiffeisengruppe, indem er sagt: “Schulden in einer Höhe von 700 Mia. Franken müssen her, um den Bankchefs die Boni und das grosse Gehalt zu sichern.” Vincenz habe ein Salär von CHF 2 Mio “abkassiert.” “Auch der VR seiner Bank kassiere max. 260 000 Franken pro Mitglied.”. Gmür höhnt: “Das ist doch ein ganz normales Haushaltseinkommen einer Schweizer Familie.” Gmür bestätigt, dass er täglich Anfragen von Hauseigentümern habe, die wegen des Eigenmietwerts ihr Haus kaum mehr halten können. Sie hätten sich das eigene Haus während Jahren vom Mund absparen müssen und kein Millionen-Einkommen erhalten. Gmür: “Ich frage mich, was an dem Verhalten des obersten Chefs der Raiffeisengruppe noch sozial ist?”

VBS-Führung lernt nichts aus Fehlern

Montag, den 1. März 2010 um 9:52

Unter der Führung von Bundesrat Schmid, kamen die unschönen privaten Taten seines Armeechefs zu Tage. Schmid geriet unter Druck und fand sich in einer nationalen Medienkampagne wieder. Auch die Mutproben in einzelnen Bereichen der Armee haben zu kleineren Skandalen geführt, wie auch die private Schlauchbootfahrt auf einem Fluss, die für die Soldaten tödlich endete. Viele weitere Fälle gab es und irgendwie scheint mir, dass die Armeeführung auf politischer Ebene keinen blassen Schimmer davon hat, was eigentlich tagtäglich passiert.

Jetzt kommt der pädophile Berufsmilitär, der einen 13-jährigen Buben sexuell missbraucht hat und verurteilt wurde. Der normale Verstand sagt jedem Menschen: der Mann darf künftig in keinster Weise Kontakt mit Kindern haben. Doch die Militärführung beschäftigt ihn weiter und tut so, als wäre nichts. Das ist ein Skandal und es wird Bundesrat Maurer noch einigen Ärger einbringen, wenn er an dieser Tatsache nichts ändert. Der private Kung-Fu Club, wo der Kinderschänder Mädchen und Buben ausbildet, dürfte jetzt auch am Ende sein oder welche Eltern bringen ihre Kinder zu einem verurteilten Pädophilen in den Unterricht? Das Militär ist weiterhin stur und wird sich mediale Prügel gefallen lassen müssen, bis die Bevölkerung aufsteht und sagt: so nicht, Herr BR Maurer.

Fidel Stöhlker

Staatsanleihen kaufen?

Montag, den 1. März 2010 um 9:46

Soll ich inflationsgeschützte US-Staatsanleihen kaufen, die 3,6 % rentieren, wenn ich befürchten muss, dass der USD doch weiter einbricht? Dann wäre dies ein schlechtes Geschäft. USD 126 Mia. nimmt Washington in einer Woche auf; was sind die griechischem Euro 30 Mia. dagegen in diesem Jahr? Die Welt ist voller Risiken, nicht einmal die Bankberater warnen uns.

Die FDP im Pelli-Chaos

Montag, den 1. März 2010 um 8:55

Weil Parteipräsident Fulvio Pelli seine Partei, die FDP, nicht führen kann, brechen innerhalb der Partei die Fronten auf. Dieser ganz normale Vorgang kann nur beendet werden, wenn Pelli zurücktritt und ein Nachfolger nominiert wird. Dies muss rasch geschehen, denn die FDP befindet sich im freien Fall.
Wir haben jetzt
- Eine schwächer werdende Pelli-Fraktion mit Gabi Huber als Fraktionschefin und etlichen Parlamentariern, die im Windschatten des Chaos fahren.
- Niklaus Schneider-Ammann aus dem Kanton Bern, dem national glaubwürdigsten FDP-Politiker, der sich aber hütet, in den faulen Apfel einer Parteipräsidentschaft zu beissen.
- Das Trio Ineichen-Müller-Messmer, das eine klassische FDP-KMU-Politik verfolgt, die von Pelli “vergessen” wurde.
- Den Zürcher Nationalrat Ruedi Noser, der, in Genf wohnhaft, fleissig Französisch lernt und den parlamentarischen Mitte-Links-Flügel auf seine Seite zieht.

Die Zeichen stehen auf ein Ende von Pelli, der nie eine Strategie entwickelt hat, und versucht, über Personen die Macht für sich zu erhalten. Hans-Ruedi Merz steht vor dem Abgang. Didider Burkhalter hält sich zurück. Das Volk ist enttäuscht.

Partyprinzessin Corinne Mauch

Montag, den 1. März 2010 um 8:13

Als Stadtpräsidentin taugt sie rein gar nichts und auf der Strasse wird sie von den Bürgern nicht erkannt. Aber als Partymäuschen scheint sie ja richtig gut zu funktionieren. Immer wenn ich von Mauch lese, war sie an einer Party. Nun gut, Mauch muss sich im Wahlkampf tatsächlich nicht gross bemühen, als Stadtpräsidentin wiedergewählt zu werden, da die SP aus einem labilen Pack besteht, denen die Zukunft der Stadt sowieso egal ist. Susi Gut hat zwar wenig Chancen aber sie würde wie eine Löwin für die Stadt kämpfen und schlechter als Mauch, würde sie es bestimmt nicht machen.

Fidel Stöhlker

 
     
     
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