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Tagesarchiv für 28. Dezember 2009

Neue Begriffe für alte Realitäten

Montag, den 28. Dezember 2009 um 16:02

Von einem “Truppenaufwuchs in Afghanistan” spricht NATO-Generalsekretär Rasmussen, wenn er von seiner Zusage spricht, den USA weitere 7000 Soldaten zur Seiten zu stellen. Wie er diesen “Aufwuchs” erreichen will, durch das Begiessen der dortigen Offiziere und Mannschaften oder künstliche Zuchtanlagen in Tora Bora, will er uns nicht mitteilen. Er wollte sicher vom “Ausbau der Truppen” sprechen, aber das ist politisch gefährlich, zumal “Angie” Merkel noch schweigt. Ohnehin ist es in Deutschland verboten, von einem “Krieg” in Afghanistan zu sprechen. von Guttenberg spricht zwar von kriegsähnlichen Zuständen, aber Aussenminister “Goldzunge” Guido Westerwelle meint, er wolle dieses Wort nicht in den Mund nehmen. In den USA sei alles “war”, ob in Afghanistan oder gegen die Klimaerwärmung.

Der welsche Staatsfatalismus

Montag, den 28. Dezember 2009 um 11:05

In den Westschweizer Kantonen fällt auf, dass deren Bewohner mehr als diejenigen der Deutschen Schweiz auf den Staat setzen, der alles lösen werde. Dort sind die Krankenversicherungen teurer, weil sie mehr in Anspruch genommen werden, dort ist man länger krank, dort ist man öfter arbeitslos. Meines Erachtens ist es eine Mentalität der relativen Armut, die den Ruf nach dem Staat fördert. Wer wenig Spielraum hat, wirft sich ihm die Arme. Ganz anders in der Deutschen Schweiz, wo eigene Leistung mehr zählt als staatliche Zuwendung. Wenn jetzt in den Kantonen der Deutschen Schweiz die Menschen nach mehr Staat rufen, ist dies ein schlechtes Zeichen, denn auch sie leiden unter dem sozialen Rückschritt, der die Folge der Wirtschaftskrise ist. Wie es aussieht, müssen Gemeinden und Kantone im ganzen Land künftig energisch um ihre Budgetqualität kämpfen. Der Ruf nach “Vater und Mutter Staat” ist die einfachste Ausrede für private Hilflosigkeit.

Club of Rome gesucht

Montag, den 28. Dezember 2009 um 9:07

Er soll in Winterthur in der Nähe des Bahnhofs hausen, der Club of Rome. Tatsächlich ist er seit langer Zeit nicht mehr zu vernehmen, was nur Eberhard von Koerber zu erklären vermag. Sein alter Kollege Dennis Meadows, der nichts mehr mit ihm zu tun haben will, ist weiterhin munter unterwegs. Er meint, bis zum Jahr 2050 wäre die Weltwirtschaft so gross, dass die Erde daran zugrunde ginge. Ganz falsch dürfte er nicht liegen, denn eine Milliarde Menschen hungert bereits offiziell. Die Armut in Kärnten, dem deutschen Ruhrgebiet, in grossen Teilen Spaniens und Griechenlands ist schrecklich. Wir leben noch recht komfortabel auf der Spitze dieses Misthaufens einer langsam verfaulenden Menschheit und suchen unsere Renten zu sichern. Jetzt dazu eine Studie zu machen, könnte die Defätisten nur begünstigen.

 
     
     
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