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“Komplizierte Dinge kommen nicht an…”

22. December 2009 um 15:56

…sagt der Chef der Marktforschung des deutschen Henkel-Konzerns. Hans-Willi Schroiff hat recht, denn die Masse will es einfach. Ein Beispiel: Die reichsten zehn Prozent der Amerikaner haben heute wieder 50% aller Einkommen in den USA für sich reserviert, ganz wie 1929, als es sogar zwei Prozent weniger waren. Eine Krise? Nein, die ist wieder vorbei, sagen die Marktforscher. Zwischen 1949 und 1970 lagen die Anteile der Einkommen der gleichen zehn Prozent bei 25-30%. Damals waren die USA noch reich; die Regierung befand sich im Kalten Krieg gegen die UdSSR. Diese Beobachtungen sind ganz einfach…

4 Kommentare zu ““Komplizierte Dinge kommen nicht an…””

  1. Fred David

    …und genau darum sind die Ausländer am Klimawandel schuld. Die muslimischen am allermeisten. Sie sind ja auch schuld daran, dass unsere IV ausgepündert wird, die Arbeitslosenversicherung erst recht, und dass es in Züri zu wenige Parplätze gibt und dass auf unsern Pausenhöfen so viel Gewaltbereitschaft herrscht und dass man uns im Ausland nicht mehr so gern mag und dass der Südanflug von Kloten so laut ist sowieso. .

    Warum denn immer so kompliziert, wenn alles in Wahrheit viel einfacher ist.

    Kein Minarett. Kein Problem.

    An unseren Methoden zur Problemlösung soll sich die Welt ruhig ein Beispiel nehmen. Dann ginge es der Welt nämlich besser. Und dem Klima grad erst recht.

    I ha gschlosse.

  2. rené w.

    @ Fred David: Und wenn der FC Basel verliert, ist sowieso der Trainer, der deutsche Ausländer schuld. Nur den Christian Gross, den sollen die Schwaben in Stuttgart nur mal anständig behandeln, sonst machen wir die Grenze am Otterbach zu diesen ‘Sauschwobe’ dicht !
    Ich fürchte, diese Mentalität wird sich auch 2010 nicht ändern !
    Trortdem schöne Weihnachten aus dem verregneten aber feierlichen Salzburg !

  3. Fred David

    …Halt! Etwas habe ich noch vergessen: die EU!

    Die EU ist voller Ausländer! Und man sieht ja, wohin das führt. Jetzt auch noch die Serben! Und bosnische Muslime! Ohne Visum! Die sind in der EU bald gleicher berechtigt als wir.

    Darum dürfen wir nie der EU beitreten. Niemals!

    Es lebe die freie Schweiz von 1797, die von 1291 sowieso, und auch die zwischen 1816 und 1847 (bitte selber im Geschichtsbuch nachschauen) !

    Jetzt han i würkli gschlosse!

    (Vorsicht! Dies ist eine Parodie. Vorsicht! )

  4. Fred David

    Was mein Vorredner mit “1797″ und “1816 bis 1847″ meinte, bedarf einer Erklärung:

    Die Jahrzehnte vor 1797 und die Jahre zwischen dem Wiener Kongress und dem schweizerischen Bürgerkrieg waren die reaktionärsten Phasen der Schweizer Geschichte überhaupt.

    Beide Zeitspannen waren die Vorläufer grosser Ereignisse, die die Schweiz in ihrer Grundlage, aber letzlich ins Positive veränderten.

    Beidemale bäumte sich die Reaktion noch einmal gewaltig dagegen auf, bis sie endgültig verlor. Und zu beiden grundlegenden Veränderungen kamen die Anstösse von aussen.

    Man darf gespannt sein, wie dereinst Historiker die Phase bescheiben werden, in der wir uns grad befinden. Auf jeden Fall ist es nur eine Zwischenphase.

    Was uns diesmal als grosses Ereignis bevorsteht, ist übrigens der Beitritt der Schweiz zur EU. Er wird um das Jahr 2020 stattfinden.

    Es steht uns also noch ein hektisches, sehr hektisches Jahrzehnt bevor. Aber da müssen wir durch. Bitte anschnallen.

    Danach wird sich die Schweiz, von Fesseln befreit, dynamisch und mit sich selbst im Reinen rasant weiter entwickeln. Aber erst danach.

    p.s. Für das Beitrittsjahr 2020 werden übrigens noch immer Wetten angenommen.

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