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Tagesarchiv für 21. Dezember 2009

Warum ich keinen Oeko-Audi kaufe

Montag, den 21. Dezember 2009 um 15:44

Der neue Oeko-Audi, der 2012 auf mich wartet, wird eine Strecke von 250 km fahren können, um dann an einer normalen Stromdose während sechs Stunden wieder aufgeladen zu werden. Ich kann auch eine Starkstromleitung in die Garage führen, was sicher einige tausend Franken kosten wird, um den Wagen in nur zwei Stunden aufzuladen. Fahre ich einigermassen langsam, komme ich also gerade nach Bern und zurück, aber es wird knapp. Fahre ich zügig, bleibt mir nur der Ausflug nach Basel und zurück, höchstens. Deshalb bleibe ich bei meinem zuverlässigen Range Rover-Achtzylinder, der schnurrt und schnurrt und schnurrt. Die Schweiz ist ohnehin kein Oeko-Sünder, wie Kopenhagen ergeben hat.

Kein Bonus, gerne etwas anderes

Montag, den 21. Dezember 2009 um 15:43

Da die meisten Boni bis Ende März 2010 ausbezahlt werden sollen, diese man aber nicht einmal mehr seinen Kindern mitteilen darf, weil diese dann in ein Protestgebrüll verfallen, wie asozial unsere Familie sei, müssen Alternativen geprüft werden. Als da wären a) eine bessere Pensionsleistung oder b) einen flotten Dienstwagen, aber bitte keinen Maybach, weil dieser neuerdings mit Sexparties wirbt, um sein Image als Zuhälterauto zu festigen. Bei besseren Boni sollte man auf den vom Arbeitgeber gesponserten Hauskauf ausweichen, auch die Übernahme der Kosten für eine Privatschule wäre eine gute Lösung. Jüngere Topkader würden sicher auch die Schlüssel für einen Ferrari als Dritt- und Viertwagen akzeptieren. Boni in bar sind nur für Anfänger.

Die drei Polit-Missen Schweiz

Montag, den 21. Dezember 2009 um 13:52

Das Foto, obwohl Weltklasse, wurde von den Weltmedien wenig beachtet. Es zeigt die drei amtierenden Topfrauen der Schweizer Politik. Sie treten allerdings nicht dramatisch auf, was ihren Marktwert deutlich senkt, sondern lächeln in die Kamera wie Mädchen, die soeben den Miss Schweiz-Wettbewerb gewonnen haben: Bruderer, Leuthard, Forster. Dabei sind sie die historische Fortsetzung von Stauffacher, Fürst und von Melchthal. Die drei Topladies haben soeben einen Bund geschlossen zur Rettung der Schweiz vor den Fährnissen der Finanzmärkte und des Weltmarktes. Sie recken nicht mehr die Fäuste gen Himmel, zum Schwur vereint, sondern zeigen sich im gedeckten modischen Outfit, die Leuthard zentral mit Blumenstrauss anstelle eines militärischen Ordens, wie früher üblich, dennoch alle beherrschend, die Bruderer den Stern in den Augen, die Forster tapfer mithaltend, eine klare Nr. 3. Sie zeigen glanzlackierte Zähne, strahlende Augen, mittellanges Haar. Die drei Polit-Missen Schweiz treten als Göttinnen des Konsums auf; vor 700 Jahren ging es noch um mehr.

Vergessen wir die Untergegangenen nicht

Montag, den 21. Dezember 2009 um 10:30

Jetzt, wo die Konjunktur wieder anziehen soll, sollen wir der Opfer, der Untergegangenen oder Verkauften, gedenken:

. Woolworth Deutschland
. Arcandor
. Schiesser
. Märklin
. Rosenthal
. Hertie
. Chrysler
. Lyondell
. Saab
. Escada

Dazu viele ungenannte Familienfirmen wie Wifag etc. Sie hatten zu wenig Cash, waren zu hoch verschuldet, hatten ein schlechtes Management und schätzten die Risiken der verschärften Globalisierung falsch ein. Viele werden ihnen in den kommenden sechs Monaten folgen.

FDP bestraft füllige Menschen

Montag, den 21. Dezember 2009 um 9:41

Das Schweizer Volk wird vom Staat zunehmend bevormundet. Jetzt will die FDP die Menschen zusätzlich bestrafen. Wenn der Bodymassindex zu hoch sei, sollen die Betroffenen höhere Krankenkassenprämien akzeptieren. Was für eine unsägliche Idiotie von FDP Nationalrat Gutzwiller. Gesundheitsexperte und Arzt nennt er sich und weiss dabei nicht mal, wie schnell man einen Bodymassindex verfälschen kann. Unglaublich aber Gutzwiller wird als Arzt von seinen Kollegen sowieso nur belächelt. Also hier eine Mini-Erklärung:

1. Wenn ein Mann regelmässig im Fitness-Center Krafttraining betreibt, auf Kohlenhydrate und Alkohol verzichtet, dann fällt das Fett zwar regelrecht vom Körper, doch die Person wird immer schwerer. Wieso? Weil Muskeln schwerer sind als Fett.

2. Es gibt Menschen die einen schwererem Kochenbau als andere haben. Wie soll da der Bodymassindex stimmen?

3. Was sollen beispielsweise die Menschen tun, die auf dem Bau arbeiten? Sie brauchen viele Kohlenhydrate, damit sie genügend Kraft für ihre körperlich anstrengende Arbeit haben. Sollen die abends auch noch ins Fitness Center gehen?

NR Felix Gutzwiller hat natürlich viel Zeit, um früh abends in den Luxus-Fitnessclub Holmesplace zu gehen. Seine körperliche Anstrengung ist tagsüber äusserst gering. Würde er sich etwas mehr anstrengen, würden ihm als Vollblutpolitiker sicher bessere Ideen kommen. Nur bei all der “schönen” Ablenkung die er in jedem Training im Holmesplace erfährt, kann es schon sein, dass ihm die Hormone gelegentlich mal einen kleinen Streich spielen, sodass man nicht mehr klar denken kann.

Fidel Stöhlker

Nehmen Selbstmorde auch national zu?

Montag, den 21. Dezember 2009 um 8:35

Aus der Stadt Bern vernehmen wir, dass die Menschen dort ungewöhnlich oft von den Brücken in die Tiefe springen mit dem Ziel, ihrem verpfuschten Leben ein Ende zu machen. Die Stadtregierung weiss nicht, weshalb dies der Fall ist und hat die Brücken mit hohen Gittern gesichert, um der Verminderung ihrer Bevölkerung Halt zu bieten. Das ist schade, denn gerade die vor dem Bundshaus gelegene Kornhausbrücke wird als Bijou nun verunstaltet. In den USA habe ich soeben gesehen, wie auf der Brooklyn Bridge freiwillige Brückenwächter die Aufgabe übernommen haben, Selbstmörder von ihrem närrischen Tun abzuhalten. Vielleicht finden die Berner einige Gastarbeiter, “sans papiers” oder Sozialhilfefälle, welche dies auch am Aarebogen tun können. Im übrigen ist klar, weshalb sich immer mehr Schweizer von Brücken stürzen: Die sozialen Spannungen in der Gesellschaft nehmen rasch zu; gegen 50 % der Schweizer Bevölkerung sind mehr oder weniger von staatlichen Leistungen abhängig. Mit einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage ist zu rechnen, wie Politiker, staatliche Institute und die Medien uns laufend versichern. Manche sehen die Brücke dann als letzte Station. Da Selbstmorde bei uns sonst kein Thema sind, wäre es wichtig zu wissen, ob sich dies alleine auf die Stadt Bern beschränkt (Der Kanton Bern gehört seit 1830 zu den wachstumsschwächsten der Schweiz) oder ob andere Gebiete des Landes ebenfalls von dieser Seuche befallen sind, zu der sich das Bundesamt für Gesundheit bisher nicht äusserte.

 
     
     
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