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Tagesarchiv für 9. Dezember 2009

Muezzins sind auch nur Menschen

Mittwoch, den 9. Dezember 2009 um 15:48

Im badischen Rheinfelden, gegenüber dem schweizerischen Rheinfelden, hat die Moschee unlängst neue Lautsprecher erhalten, die bis in die Schweiz hinein tönten. Die Moschee untersteht der türkischen Glaubensbehörde, der DITIB. Erst der Protest von Oberbürgermeister Eberhard Niethammer brachte die Gebetsmaschinen zum Verstummen, weil sie klar gegen das vereinbarte Baureglement verstiessen. Erst im nachhinein liessen die Muslime verlauten, keiner ihrer Brüder beherrsche den Gebetsruf, weshalb man ein Band ablaufen lasse. In der Schweiz verstand man: Muslime setzen Lautsprecher ein trotz Verbot.
Es gibt die „netten Muslime“, die sich nun bei uns beklagen, man habe sie beleidigt und nehme sie nicht ernst. Hinter diesen „Netten“ stehen, wie üblich, ganz wie bei uns auch, die „Harten“, die ihre Ziele umsetzen wollen. Wie das Schweizer Volk soeben feststellte, sind deren Ziele nicht die unsrigen. Eine Lösung ist längst klar: Niemand hat etwas gegen Muslime, wenn sie sich unseren Sitten anpassen. Moscheen müssen in die Landschaft passen, wo sie gebaut werden sollen. Die Burka braucht es wirklich nicht. Muslime müssen lernen, etwas europäischer zu werden.

Espace Mittelland still beerdigt

Mittwoch, den 9. Dezember 2009 um 15:48

Als der Kantone Bern, Solothurn, Freiburg, Neuenburg und Waadt den Espace Mettelland aus der Tiefe hoben, um dann noch den Jura und das Wallis dazu zu holen, gab es grosse Auftritte. Politiker, Wissenschaftler und Unternehmer lobten diese gewaltige Initiative der Westschweizer Kantone. Soeben wurde der Espace Mittelland ganz still zu Grabe getragen. Wozu diente er? Eigentlich nur dazu, die missglückte Expo 2002 an den drei Juraseen geglückten Lötschberg-Basistunnel ins Wallis durchzusetzen. Weitere Interessen hatten die grossen Kantone nicht und zogen sich bald zurück. Der grosse Berner Medienverlag („Bund“, „Berner Zeitung“) etc. der Graffenrieds wurde an tamedia verkauft. Bern musste sich von der Vorstellung verabschieden, eine Metropolianregion zu sein. Jetzt will die Berner Regierung, dass sich die gleichen Kantone für Bern als Hauptstadtregion stark machen. Weil der Kanton Berin im interkantonalen Vergleich der grösste Subventionsbezüger ist, will er aber finanziell nichts leisten, um die neue Hauptstadtregion zu stärken. Es zeigt sich, die Berner, welche schon 1830 die konservativste Verfassung aller Schweizer Kantone hatten, bleiben weiterhin das Schlusslicht, weil die Regierung zuviel Rücksicht nimmt auf alte Interessen und neuen Aufgaben deshalb nicht gewachsen ist.

Allerlei verhuschte Politiker/-innen

Mittwoch, den 9. Dezember 2009 um 11:12

Woran liegt es, dass unsere politische Elite einen derart geschwächten Eindruck macht? Es ist zunehmend eine Negativ-Auslese, der man charismatische Führungsfunktionen kaum mehr zusprechen kann. Die Ursache liegt wohl in der selektiven Auswahl der KandidatInnen. Ob FDP oder SP, immer kommen die Nachwuchspolitiker aus einem engen Klüngel, der sich selbst zu bestätigen sucht. Als Waldpfleger könnte man sagen: Die biologische Selektion wird immer enger gefasst, kräftige Gene von aussen werden nicht zugelassen, eine sich edel gebende Dekadenz ist die Folge. Sehe ich unsere nicht mehr ganz neue Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch neben ihren Kollegen auftreten, wirkt sie stets wie eine Assistentin, die ihre Sprüchlein aufträgt. Herzig! Sogar Guy Morin, ihrem Basler Kollegen, der dort nicht als Held gefeiert wird, gelingt es, sie sprachlich und optisch zu übertrumpfen. Dünnes Holz, wahrlich.

Jetzt lernt Prof. Dr. Kreis neue Begriffe

Mittwoch, den 9. Dezember 2009 um 8:19

Wäre Bern eine Burg und die Schweizer politische Elite zusammen mit den Chefs der Wirtschaftsverbände und der Staatskirchen, angefeuert von Claude Longchamps, die Besatzung, hätte der siegreiche „Saladin“ Ulrich Schlüer sie nach seinem Minarett-Sieg vielleicht hinmetzeln lassen. Aber wir leben 900 Jahre später, sodass sich Muslime jetzt in unserem Land beklagen, sie würden einem „borderline“ Rassismus begegnen. Ein schöner Ausdruck; ich benutze schon seit zwei Jahren den Begriff „soft Rassismus“ für Handlungen und Aussagen, die grenzwertig sind. Diese Entwicklung setzt jetzt erst ein.
Die SVP-Führung, Toni Brunner und der auferstandene Dr. Christoph Blocher wieder rhetorisch an der Spitze, setzen derweil auf Sieg. Sie wollen die von ihnen aus dem Boden gestampfte Rechtspartei einer Renaissance zuführen. Jetzt, nach dem Sturz der Minarette, geht es um die Verteidigung der Familie. Die CVP taumelt derweil wegen der misslungenen Ausleger ihres Parteipräsidenten, der vom eigenen Schlag in die Seile befördert wurde. Fulvio Pelli tut, was er immer tut, er ruft zur Ruhe auf. Derweil zerfallen seine Kantone; eine FDP Thurgau gibt es kaum noch, eine FDP St. Gallen nicht viel mehr. Die FDP Bern ist ausgebrannt. In Zürich lehnt sich die FDP gegen das Schicksal des Niedergangs auf und punktet in den Gemeinden. Die Liberalen laufen unter ferner liefen. Christian Lévrat ist von der Krise gezeichnet, denn damit, dr Fehlaussage seines Freundes Longchamp in Sachen Minarette, hat er nicht gerechnet.

 
     
     
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