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Roadpricing Schweiz - Blöde Idee

17. November 2009 um 9:50

Die Holländer und Engländer haben es und jetzt glaubt ein schlauer ETH-Professor, dass wir in der Schweiz ebenfalls ein Roadpricing brauchen. Auch der VCS unterstützt diese völlig gestörte Idee aber für die Verhinderungserfolge und unnützen Ideen ist der Verkehrs-Club national bekannt. Der Pendlerverkehr platzt aus allen Nähten und jetzt wollen diese Irren die verbliebenen Autofahrer auch noch in den Zug und in die überfüllten Strassen- und S-Bahnen setzen. Unglaublich bescheuert würde man meinen, wenn man sich vorstellt, was morgens und abends auf die Menschen zukommt. Der Staat nimmt über das Roadpricing mehr Geld ein aber die SBB wird massive Netzausweitungen verlangen, damit die zunehmende Masse noch befördert werden kann. Ist den Initianten eigentlich klar, was da auf den Steuerzahler zukommt? Wieso schaffen wir nicht die Armee ab, zahlen den Politikern nur noch die Hälfte der Gehälter und verlangen für den beruflichen Transitverkehr aus dem Ausland einfach das Doppelte? Der Staat wirft die Kohle aus dem Fenster und wir Steuerzahler müssen für den Schwachsinn aufkommen. Irgendwann ist einfach genug und ich kann nur hoffen, dass die ganze Schweiz aufsteht und dieser neuen Art von Bevormundung endlich ein Ende setzt.

Fidel Stöhlker

3 Kommentare zu “Roadpricing Schweiz - Blöde Idee”

  1. amade.ch

    unglaublich bescheuert? was ist denn genau so bescheuert an der idee? und weshalb? dass auf einmal eine riesenmasse pendler neu in den zügen zu finden wäre, ist eine arge simplifikation. nur weil die kosten steigen, steigt man noch lange nicht um. sonst hätten wir ja alleine schon aufgrund des in den letzten 20 jahren stark gestiegenen treibstoffpreises weniger verkehr. haben wir aber nicht.

  2. mds

    Wir haben schon Road Pricing – über das Benzin … Road Pricing benötigt kein GPS und so weiter, man muss dafür den Überwachungsstaat nicht noch mehr ausbauen. Möchte man noch mehr Road Pricing, könnte man schlicht den Benzinpreis weiter erhöhen. Vermutlich möchte man dies nicht, da es gar deutlich spürbar wäre …

  3. Roberto

    Umgerechnet auf gefahrene Kilometer bezahlen Autofahrer in der Schweiz - aus Steuern und Abgaben (Benzin, etc.) - jetzt schon etwa 15 Rappen pro gefahrenen Kilometer. Ohne teure Zusatzgeräte und neue zusätzliche Bürokratie! Das sollte mehr als reichen.

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