Rauchverbot – Stoppt die Lungenliga
6. Juli 2009 um 8:52Was ist mit unseren Politikern eigentlich los? Die Lungenliga scheint Vorgaben zu machen und die Politiker knicken reihenweise ein. Ich bin Nichtraucher aber ein Rauchverbot an privaten Veranstaltungen zu fordern geht mir langsam zu weit. Die Lungenliga spielt ihre Macht voll aus und da Nichtrauchen populär erscheint, sind die Politiker natürlich dafür. Komisch aber ist, dass im Bundeshaus ein Raucher-Fumoir gebaut wird, damit die Politiker in den Pausen ihrem Vergnügen nachkommen können. Ist das nicht eine eigenartige Doppelmoral. Rauchenverbot aber nicht für Politiker? Aber auch die Gastrosuisse-Geschäftsführung zeigt wenig bis gar keinen Einsatz und setzt sich nicht durch. Dass Verbände immer schon die Schwachstellen von Branchen waren, ist ja nichts neues. Ich würde den Mitgliedern der Gastrosuisse raten eine nationale Einheit zu bilden, damit auf den Verband mehr Druck gemacht werden kann. Irgendwann kommt der Moment, an dem Alkohol auch verboten wird und dann – Adieu Schweizer Gastronomie. Die Bürger und Politiker sollten endlich aufstehen und dagegen protestieren, dass die Bevormundung der Schweizerinnen und Schweizer so voranschreitet. Kampfgeist war hierzulande leider noch nie gross geschrieben.
Fidel Stöhlker


am 6. Juli 2009 um 10:34 Uhr.
Leider geht es aus Pietätsgründen nicht, dass Schulklassen durch die Lungenkrebsabteilung grosser Krankenhäuser geführt werden können. Wer einmal einen Lungenkrebskranken sah, hat keine Lust mehr aufs Rauchen.
Bei mir als Passivraucher bestand einmal Verdacht auf Lungenkrebs. Deswegen musste ich 2 Untersuchungen im Krankenhaus über mich ergehen lassen, wobei mir bei der zweiten zu Biopsiezwecken der Hals aufgeschnitten wurde, damit eine Sonde eingeführt werden konnte…
Mein Stiefvater, ebenfalls Passivraucher, erlag dem Lungenkrebs…