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Schwarzenegger schafft Bücher ab

12. Juni 2009 um 8:19

Der Gouverneur von Kalifornien, der ehemalige Bodybuilder Arnold Schwarzenegger, will für alle Schüler und Studenten seines Sonnenstaates die Bücher abschaffen und durch “digital devices” ersetzen. Er meint, wer mit Facebook und Twitter umgehen könne, brauche keine teuren Bücher mehr; sein Bundesstaat könne sich dies ohnehin nicht mehr leisten. Klar, wer Bodybuilder und Terminators zum Regierungschef macht, hat nichts besseres verdient. Immerhin gibt der emigrierte Österreicher ein verderbliches Signal: Wer nicht früh lernt, mit echten Büchern umzugehen, ist dazu verdammt, mit Surrogaten zu leben. Merke: Wir haben gelernt, was heute in Kalifornien läuft, ist in wenigen Jahren auch bei uns der Fall.

2 Kommentare zu “Schwarzenegger schafft Bücher ab”

  1. Reto Suter

    Mr. Schwarzenegger schafft die Bücher nicht ab, er verpasst ihnen einfach eine zeitgemässe Form. Gutenberg sorgte einst mit seiner Erfindung dafür, dass das geschriebene Wort günstiger und somit massentauglich wurde. Heutzutage sind gedruckte Bücher teuer und eBooks werden die nötige Abhilfe bringen. Diese Entscheidung war somit wohl die beste und weiseste des “Gouvernators” überhaupt. Alles ändert. Nichts bleibt…

  2. Lothar Degen

    Man kann von Governator Schwarzenegger und seiner Karriere halten was man will, für mich hat der Mann in seiner Amtszeit immer wieder mit spektakulären und weitsichtigen Entscheidungen überrascht. Auch diese Entscheidung ist eine Anpassung an das Internetzeitalter und an sich richtig.

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