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Tagesarchiv für 17. Mai 2009

Nachrichten, die mich langweilen

Sonntag, den 17. Mai 2009 um 17:31

Es gibt mediale Geisterthemen, die immer wiederkehren, aber wahrscheinlich nicht nur mich langweilen (zu ergänzen):
. Waldbrände in Kalifornien
. Raketen auf Israel
. Reisende Aussenminister (aller Staaten)
. Überfälle südlich der Sahelzone
. Bus- und Schiffsunfälle rund um den Globus
. Reden von „Angie“ Merkel
. Volkstümliche Theateraufführungen
. Ergebnisse der Schweizer Fussball-Meisterschaft (und der Handballer)
. Rechtfertigungen von EU-Vertretern
. Dr. Christoph Blocher über Ausländerpolitik
. Parlamentarier-Fussball und –Skirennen
. Miss Schweiz und Mr. Schweiz-Wahlen
. Gefangennahme europ. Abenteurer in Ländern der Dritten Welt
. Ordnungspolitik
. Appelle von Grünen zur Bio- und Umweltpolitik
Würde man die redaktionellen Inhalte davon entschrotten, würden die Zeitungen besser.

Die Welschen danken besser

Sonntag, den 17. Mai 2009 um 13:39

Ein Lob für „gute Zusammenarbeit“ ist in der Deutschen Schweiz meist das höchste, was man von einem Klienten generieren kann. Tut dies ein Westschweizer, schreibt er „merci pour votre précieuse collaboration“. Es mag sein, dass die Welschen manchmal weniger effizient sind, aber stilvoller sind sie mit Sicherheit.

Sind wir wirklich derart abhängig von den Grossbanken?

Sonntag, den 17. Mai 2009 um 13:07

UBS und CS schrumpfen, andere Banken auch, aber stiller. Wer nun meint, die Schweiz gehe unter, liegt ernsthaft falsch. Geht eine der beiden Grossbanken pleite, wie andernorts in Island geschehen, wird auch der Lebensstandard in der Schweiz sinken, aber Gebührenerhöhungen und die Schuldenwirtschaft des Staats greifen uns derzeit tiefer in die Taschen. Wir haben einen Werkplatz, der von FDP-Nationalrat Johannes Schneider-Ammann repräsentiert wird, mit 518 000 Mitarbeitern und wir haben ein Gesundheits- und Bildungswesen mit zusammen 540 000 Arbeitsplätzen. Ob wir im kommenden Jahr noch 100 000 Banker haben, ist kaum anzunehmen. Das Bildungswesen ist total staatlich gelenkt und finanziert; die wenigen privaten Ausnahmen sind wichtig, spielen aber keine Rolle. Das Gesundheitswesen steht unter staatlichem Schutz und wird auch weiter expandieren. Die OSEC hat soeben zur Exportförderung weitere CHF 10 Mio. erhalten. Sie will damit mehr ausländische Medizinaltouristen anziehen.

 
     
     
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