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Strategie, Struktur und Kultur

6. Mai 2009 um 20:24

Wohin ich komme, finden Zusammenlegungen statt, werden Bereiche verkleinert, auch neue Strukturen gebildet. Die normalen Mitarbeiter stehen dem einigermassen verängstigt gegenüber, können sie doch kaum daran mitwirken, ihre Erfahrungen und Vorstellungen einzubringen. Die Angst ist aber auch in den oberen Führungsstufen zu bemerken; alle sprechen ein wenig leiser, vorsichtiger, stellen kaum noch Forderungen auf. Ganz oben werden laufend Strategien entwickelt, die, je nach Standpunkt und Interesse des Absenders, ganz verschieden sein können. Eines Tages wird über die neue Strategie entschieden, die Strukturen werden nun raschestens, auch unter Hinnahme von Kollateralschäden, angepasst. Aber von Kultur spricht selten jemand. Welche Kultur bringt Oswald J. Grübel in die UBS? Eigentlich interessiert das kaum jemand, denn er muss die kranken Teile der Bank abschneiden (bevor dies andere für ihn tun) und den Rest so zusammenfügen, dass aus der lahmen Ente UBS wieder ein strahlender Albatros wird, der über die Ozeane der Finanzwirtschaft fliegt. Die einfachen Menschen aber haben eine Kultur oder glauben mindestens, eine zu haben. Wie bringt man einen McKinsey- und einen Malik-Berater zusammen? Ein Ding der Unmöglichkeit, weil die Sicht der Welt grundsätzlich verschieden ist. Ich meine, der Aufbau einer Firmenkultur ist eine sehr rentable Sache. Wie dies aber in Zeiten wie heute möglich ist, kann nur vom Chef her beantwortet werden.

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