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Tagesarchiv für 4. Mai 2009

Der Kraftort „Beatus“ am Thunersee

Montag, den 4. Mai 2009 um 15:07

Direkt am Thunersee steht eines der schönsten Hotels des Berner Oberlandes, das Seehotel Beatus mit seinem Solbad. Hier lässt sich im 35 Grad warmen Wasser auch winters draussen schwimmen und das Naturpanorama mit dem Niesen geniessen. In den 60er Jahren gebaut, ging es Ende der 80er Jahre abgewirtschaftet Konkurs. 1989 wurde es von den heutigen Besitzern gekauft, die es zu einem der führenden Wellnesshotels der Alpen machten. Sie vernachlässigten dabei nicht das Humankapital. Hotel-Direktor Peter Mennig führt das Hotel seit 20 Jahren und ist der erste Gastgeber des Hauses. Sein Beruf ist ihm Leidenschaft und Berufung zugleich. „Meine Gäste sollen an diesem Kraftort ihre Batterien aufladen können und sich bei uns zu Hause fühlen“, sagt er. Damit bereits die Anreise entspannt ist, bietet das Haus einen Gepäckabhol-Service von zu Hause an. Die Leistungen des Hauses haben sich herumgesprochen. Das Seehotel Beatus mit seinen 75 Zimmern – nur 15 befinden sich nicht auf der Seeseite – ist ganzjährig offen und zu 80 Prozent ausgebucht. Eine Auslastung, von der andere Hotels träumen.

Philippe Welti

Immigranten bleiben ein Dauerthema

Montag, den 4. Mai 2009 um 9:26

Die Schweiz ist ein beliebtes Zielland für Asylanten, was wir daran erkennen, dass das Strassenbild immer bunter wird. Es sind vor allem eritreische Kriegsdienstverweigerer und Somalier, die, von Lampedusa kommend, in der Schweiz Asyl suchen. Die EU rechnet damit, dass der Einreisedruck auf Europa in den kommenden Jahren noch bedeutend grösser wird. In diesem Jahr rechnet Bern mit rund 17 000 Asylanten in der Schweiz. Zwischen Dezember und März wurden 997 Ersuchen an Herkunftsländer gestellt, die unerwünscht Eingereisten wieder zurück zu nehmen. 564 Ersuchen wurde zugestimmt, über 300 sind noch hängig. Wer es schafft, sich fünf Jahre in der Schweiz zu behaupten und als gut integriert gilt, darf im allgemeinen bleiben.

Unser Schweizer Reichtums-Wunder

Montag, den 4. Mai 2009 um 9:16

Natürlich sind nur drei Prozent aller Schweizer wirklich reich, was gut 200 000 Menschen entspricht, aber fünf weitere Millionen können, gemessen an ihren europäischen und aussereuropäischen Brüdern und Schwestern, auch nicht als ärmlich bezeichnet werden. Das Wunder des sich seit 500 Jahren entwickelnden Schweizer Wohlstands, ausgedrückt in den Bauten vieler Gemeinden und Städte, die wir heute noch attraktiv finden, ist eine grossartige gesellschaftliche Leistung, vergleichen wir dies mit den nur 15 Jahre umfassenden wirtschaftlichen Blasen von Island und Irland, die sich gerne „Tigerstaaten“ nennen liessen, heute aber struppiger aussehen als eine hungernde Hyäne. Ob die Schweizer diesen Reichtum auch für die nächsten Generationen bewahren können, ist nicht sicher. Viele Erben, das geschieht auch andernorts, vertun jetzt ihre Vermögen, verkaufen Besitz früherer Generationen mit hohem Gewinn (steuerfrei) und schaffen im Kern nichts neues. Geldbesitzer ohne Geistesbesitz sind von Natur aus ängstlich, denn sie wissen genau, dass sie das einmal Erworbene nicht vertun dürfen, da ihnen die Gabe fehlt, Neues zu schaffen. Daher kommt die Ängstlichkeit in unserem Land. Es ist viel Geld vorhanden, wie jedermann bestätigt, aber kaum jemand wagt ernsthafte Investitionen. Die „celtic tigers“ sind jetzt gescheitert wie viele „slavic tigers“ auch. Noch steht der „helvetic tiger“ und sucht sogar neue Beute, auch wenn er von Ausländern geritten wird.

Oswald Sigg wird wieder spannend

Montag, den 4. Mai 2009 um 8:56

Das Gerücht, bei alt Bundesratssprecher Oswald Sigg handle es sich um einen überdurchschnittlich intelligenten Sprecher, konnte während seiner Amtszeit, die jetzt ausgelaufen ist, nicht nachhaltig bestätigt werden. Er wurde zum grossen Schweiger. Jetzt aber wird er wieder spannend, so durch die bald klassisch zu nennende Formulierung „La Suisse n’est plus souveraine, comme tous les autres pays, d’aileurs. La souverainité nationale es tune notion du XIX. siècle, mais elle ne correspond plus à la réalité du XXI. Siècle.“ Früher hätte man dies rhetorischen Landesverrat genannt. An seinem Beispiel lässt sich auch erfahren, dass unsere Landesväter und –mütter oft ganz anderes denken als sie uns wissen lassen.

 
     
     
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