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Schweiz als europäische Todesinsel

30. April 2009 um 8:22

Niemand sage, die Schweiz sei in Europa nicht beliebt, sind es doch nicht nur Steuerbetrüger und –hinterzieher, die gerne unsere Gegenwart suchen, sondern auch solche, die hier ihr letztes Stündlein begehen möchten oder sich in einer Urne über die Grenze bringen lassen, um in den Wurzeln eines Schweizer Baums das letzte Glück zu finden. An manchen Wochenenden sind es Dutzende von Deutschen alleine, deren Urnen von Schweizer Waldbesitzern auf diese Art geöffnet und ausgekippt werden. Die Ruhe unter einem Schweizer Baum kostet hundert Euro, eine Full Service-Beerdigung in Deutschland 7000 Euro. Wer seine Asche zu einem Edelstein umarbeiten lassen möchte, muss bis zu 10 000 Euro auf den Tisch legen. Die Schweizer Firma Aarau Bestattungen hat soeben in Braunschweig und München zwei weitere Filialen eröffnet. Unser Ruf als europäische Toteninsel, noch dazu günstig, ist wirklich exzellent.

2 Kommentare zu “Schweiz als europäische Todesinsel”

  1. rené w.

    Ja, Herr Stöhlker, zu beiden Posts – auch die Chaos-Infos: Wenigstens in der Schweiz scheint die Johannes-Offenbarung nicht sehr weit entfernt – Wirtschafts-und Finanz-Kirse, Kaufkraftszerfall, Pandemie, Regierungs-Zusammenbruch, Erdöffnungen, Gletscherseen und explodierende SBB-Zugstoiletten…………
    Im Basler Kunstmuseum hängt die TOTENINSEL von Noldi Böcklin – kommt täglich näher !

  2. Ingrid Ch. Hoerner

    Wenn man diesen Bericht: http://www.zeit.de/2009/17/Billigbestatter gelesen hat, dann wird einem wirklich übel.

    Ich bin ein Verfechter für Freiheit und dazu gehört auch, dass man die Asche bzw. die Urne zu Hause haben darf.

    Das mag natürlich für die vielen deutschen Friedhöfe nicht so gut sein, denn die Kosten der Friedhöfe sind teilweise sehr hoch und wenn man dann nicht mehr in Deutschland den Zwang im Nacken hätte, dann würden die Friedhöfsbetreiber sich etwas Neues einfallen lassen müssen.

    Auf meiner Seite zeige ich Wege auf die kostengünstig und würdevoll sind und den Menschen wirklich helfen.

    Wer sich einen Diamant aus Totenasche herstellen lassen möchte, der sollte vielleicht vorab hier einmal nachlesen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Diamantbestattung

    Wenn man das gelesen hat, dann sollte man sich wirklich überlegen ob man nicht lieber ein schönes Schmuckstück anfertigen läßt und darin einen Teil der Asche aufbewahren möchte.

    Ich hoffe, ich konnte ein bisschen zum Thema beitragen.

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